Filme - Drama

Quick – Die Erschaffung eines Serienkillers

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Quick – Die Erschaffung eines Serienkillers
Quick – Die Erschaffung eines SerienkillersFilme - Drama | mit: Dencik, David (Darsteller), Karlsson, Jonas (Darsteller), Hafström, Mikael (Regisseur) Bewertung:★★★★★ Thomas Quick, eigentlich Sture Ragnar Bergwall, ist wohl der bekannteste Nicht-Serienmörder in Skandinavien. Er gestand Morde, die er nie begannen hat und erst durch die Aufdeckungen eines Journalisten, konnte er seine Unschuld beweisen. Der Justizskandal hatte weitreichende Folgen, nur nicht für die leitenden Beamten, die durch ihre gezielte Blindheit die wahren Täter geschützt haben. Dabei ist „Quick – Die Erschaffung eines Serienkillers“ kein Thriller, sondern ein Drama auf ganzer Linie. Handlung Basierend auf wahren Ereignissen und nach dem internationalen Bestseller von Hannes Råstam, erzählt der düstere und fesselnde Thriller die unfassbare Geschichte des Thomas Quick, der als gefährlichster Serienmörder Schwedens galt. Doch zwei Journalisten bezweifeln seine Schuld und bringen so das ganze Justizsystem ins Wanken. Für Fans von Stieg Larsson ein absolutes Muss!

Der Einzelgänger Thomas Quick sitzt als achtfacher Mörder in einer psychiatrischen Anstalt und gilt als skrupelloser Serienmörder. Doch der investigative Journalist Hannes Råstam und seine Kollegin Jenny Küttim zweifeln an dem Urteil und beginnen gegen alle Widerstände, die Hintergründe zu den Mordfällen zu recherchieren. Doch je tiefer sie in den Fällen graben, umso größere Ungereimtheiten kommen ans Tageslicht, und ein ganzes Justizsystem gerät ins Wanken... Trailer BewertungZunächst dachte ich, dass ich einen wunderbaren Thriller in meinen Händen halten würde, der durch schnelle Schnitte am Ende einen Unschuldigen aus dem Knast befreien würde. Aber da habe ich mich getäuscht und das habe ich ausdrücklich gerne gemacht, denn das eigentliche Drama kann punkten. Durch eine ruhige Erzählweise und ohne die typische Hollywood-Effekthascherei, wird die Geschichte der Aufklärung erzählt. Das ist wichtig und gut. Sicherlich hätten die brenzligen Szenen vielleicht noch etwas düsterer gehalten werden können, doch es geht nicht nur um den angeblichen Serienkiller. Denn im Fokus steht auch Hannes Rastam, der ein wahres Martyrium hinter sich bringen musste. Er brachte persönliche Opfer und hielt an seinem Glauben, „das da irgendwas nicht stimmen kann“ fest.

Erst dieser Wille hat den Stein ins Rollen gebracht, hat die Lügen ans Tageslicht gehievt. Die wunderschönen Landschaften, die in einer guten Optik gezeigt werden, zeigen wie weitläufig das Land Schweden ist. Es ist die Natur, die abseits der Städten Menschen dazu einlädt vom Alltag zu verschwinden. Leider nutzen dies Verbrecher immer wieder aus, denn in den Weiten Skandinaviers kann man gut verschwinden.

Die Schauspieler erledigen ihren Job gut. Sie agieren ruhig, sanft und nicht hektisch. Sie überstehen brenzlige Situationen. Hier hätten es aber auch ein paar mehr emotionale Ausbrüche sein können. Beim ersten Aufeinandertreffen zwischen Killer und Besucher spürte man nicht gerade etwas Bedrohliches. Doch das sollte vielleicht auch gar nicht so sein. Denn schließlich ist der Killer kein Killer und so wurde er auch gezeigt. Fazit „Quick – Die Erschaffung eines Serienkillers“ ist ein Drama über zwei Männer, die sich im Leben begegnen und gegenseitig geprägt haben.
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