Game - Shooter
Rage 2
Rage 2Game - Shooter | mit: Bewertung:★★★★★ Postapokalyptische Actiongames gibt es zur Genüge. Einer der Vorreiter ist hier die Borderlands Reihe. 2011 überraschten aber die Entwickler von id Software mit dem Shooter Rage. Acht Jahre später erscheint endlich die Fortsetzung. Ob diese mit dem Vorgänger und der Konkurrenz mithalten kann, habe ich für euch getestet. Handlung Zu der Story gibt es nicht allzu viel zu sagen. Nach einem Asteorideneinschlag wurden ungefähr 80% der Bevölkerung ausgelöscht. Der Rest wird von einer tyrannischen Regierung unter der Leitung von General Cross unterdrückt. Der Spieler übernimmt die Rolle von Walker, dem letzten Ranger des Ödlandes. Trailer BewertungZu Beginn des Games haben wir die Wahl zwischen einem weiblichen oder einem männlichen Charakters. Dies hat allerdings keinerlei Auswirkungen auf den Spielverlauf und der recht dünnen Story. In den ersten 10 Minuten merkt man auch direkt, dass das Spiel sein Hauptaugenmaß nicht gerade auf Geschichte, sondern auf die Action legt. Nach einer kurzen Prologmission steht uns die komplette Welt zur freien Verfügung.
Rage 2 entstand aus einer Kooperation zweier Softwarestudios. Da wäre zum einen die Avalanche Studios, welche schon mit Spielen wie Mad Max und Just Cause bewiesen, dass sie etwas von Open World Games verstehen. Und dann haben wir noch id Software, welche ihr Können mit Shootern wie DOOM unter Beweis gestellt haben. Klingt nach einer vielversprechenden Mischung.
Ich bin ein großer Freund von offenen Spielwelten. Diese sollten allerdings auch gut gestaltet und lebendig sein. Liebevoll gestaltet trifft zumindest zu. Es gibt verschiedene Gebiete: Wüste, Dschungel, Sumpf, ehemalige zum Teil zerstörte Städte und neue Siedlungen. Für Abwechslung im Punkt Design ist also gesorgt. Die Welt ist auch zudem voll mit Nebenmissionen und Aktivitäten.
Mal muss man ein Lager feindlicher Banditen auslöschen, einen Konvoi stoppen oder ein Rennen gewinnen. Leider wiederholen sich diese Nebenquests sehr schnell und werden von mal zu mal monotoner. Beim Test haben mir die ersten Aktivitäten sehr gut gefallen, aber mit jeder Wiederholung wurde die anfängliche Euphorie weniger. Natürlich hätte ich auch einfach die Hauptstory durchspielen können. Allerdings erhält der Spieler mit jeder erfüllten Aufgabe Punkte bei einer Fraktion, welche zur Freischaltung der Hauptquest erforderlich sind. Hier steckt meiner Meinung nach noch Potenzial, welches ruhig ausgeschöpft werden kann. Etwas mehr Abwechslung wäre wünschenswert gewesen.
Kommen wir nun zum Shooter-Element. Dass die Entwickler von id Software dies beherrschen weiß jeder, der das Actiongame DOOM gespielt hat. Rage 2 fühlt sich sehr ähnlich an. Das Gunplay ist auch auf der PS4 mit Controller präzise und geht gut von der Hand. Zur Auswahl stehen viele verschiedene Waffen und sogar Fähigkeiten, welche erlernt und aufgelevelt werden können. Walker kann zum Beispiel dank des Dash's Angriffen ausweichen, mit Zerschmettern Gegnern wegstoßen und Rüstungen zerstören. Insgesamt gibt es 6 verschiedene Fähigkeiten, da sollte für jeden etwas Passendes dabei sein. Waffen können in Archen gefunden und aufgelevelt werden.
Leider wird auch viel auf Wiederholung gesetzt. Die doch recht wenigen Hauptmissionen lassen sich mit einem Schema beschreiben. Fahre zu Punkt A, eliminiere alle Gegner, hole einen Gegenstand ab und fahre zurück. Highlight für mich waren die NPCs. Schaut man sich in der Welt und den Siedlungen um, trifft man meist immer auf kuriose Mitmenschen. Seien es Menschen, die mit einem Stock auf eine liegende Person stechen, um zu schauen, ob diese noch lebt, eine vollkommen verrückte Gameshow oder auch Personen, die sich für Tiere halten. Alles ziemlich skurril und doch einzigartig gehalten. Unterhält man sich mit den Bewohnern werden neue Ereignisse freigeschaltet. Es gibt auch ein Wiedersehen mit einigen Protagonisten aus dem ersten Teil, Vorkenntnisse sind aber nicht nötig. Fazit Rage 2 ist ein Open-World-Shooter, welcher sich selber oft nicht zu ernst nimmt. Der Fokus ist hier deutlich auf die Action gelegt. Abstriche muss man allerdings bei der Story machen. Spielzeit der Hauptstory ist leider etwas knapp geraten und Nebenaktivitäten wiederholen sich. Wer aber ein Shooter ohne einer verwirrenden Story sucht, kann beherzt zugreifen.
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Rage 2 entstand aus einer Kooperation zweier Softwarestudios. Da wäre zum einen die Avalanche Studios, welche schon mit Spielen wie Mad Max und Just Cause bewiesen, dass sie etwas von Open World Games verstehen. Und dann haben wir noch id Software, welche ihr Können mit Shootern wie DOOM unter Beweis gestellt haben. Klingt nach einer vielversprechenden Mischung.
Ich bin ein großer Freund von offenen Spielwelten. Diese sollten allerdings auch gut gestaltet und lebendig sein. Liebevoll gestaltet trifft zumindest zu. Es gibt verschiedene Gebiete: Wüste, Dschungel, Sumpf, ehemalige zum Teil zerstörte Städte und neue Siedlungen. Für Abwechslung im Punkt Design ist also gesorgt. Die Welt ist auch zudem voll mit Nebenmissionen und Aktivitäten.
Mal muss man ein Lager feindlicher Banditen auslöschen, einen Konvoi stoppen oder ein Rennen gewinnen. Leider wiederholen sich diese Nebenquests sehr schnell und werden von mal zu mal monotoner. Beim Test haben mir die ersten Aktivitäten sehr gut gefallen, aber mit jeder Wiederholung wurde die anfängliche Euphorie weniger. Natürlich hätte ich auch einfach die Hauptstory durchspielen können. Allerdings erhält der Spieler mit jeder erfüllten Aufgabe Punkte bei einer Fraktion, welche zur Freischaltung der Hauptquest erforderlich sind. Hier steckt meiner Meinung nach noch Potenzial, welches ruhig ausgeschöpft werden kann. Etwas mehr Abwechslung wäre wünschenswert gewesen.
Kommen wir nun zum Shooter-Element. Dass die Entwickler von id Software dies beherrschen weiß jeder, der das Actiongame DOOM gespielt hat. Rage 2 fühlt sich sehr ähnlich an. Das Gunplay ist auch auf der PS4 mit Controller präzise und geht gut von der Hand. Zur Auswahl stehen viele verschiedene Waffen und sogar Fähigkeiten, welche erlernt und aufgelevelt werden können. Walker kann zum Beispiel dank des Dash's Angriffen ausweichen, mit Zerschmettern Gegnern wegstoßen und Rüstungen zerstören. Insgesamt gibt es 6 verschiedene Fähigkeiten, da sollte für jeden etwas Passendes dabei sein. Waffen können in Archen gefunden und aufgelevelt werden.
Leider wird auch viel auf Wiederholung gesetzt. Die doch recht wenigen Hauptmissionen lassen sich mit einem Schema beschreiben. Fahre zu Punkt A, eliminiere alle Gegner, hole einen Gegenstand ab und fahre zurück. Highlight für mich waren die NPCs. Schaut man sich in der Welt und den Siedlungen um, trifft man meist immer auf kuriose Mitmenschen. Seien es Menschen, die mit einem Stock auf eine liegende Person stechen, um zu schauen, ob diese noch lebt, eine vollkommen verrückte Gameshow oder auch Personen, die sich für Tiere halten. Alles ziemlich skurril und doch einzigartig gehalten. Unterhält man sich mit den Bewohnern werden neue Ereignisse freigeschaltet. Es gibt auch ein Wiedersehen mit einigen Protagonisten aus dem ersten Teil, Vorkenntnisse sind aber nicht nötig. Fazit Rage 2 ist ein Open-World-Shooter, welcher sich selber oft nicht zu ernst nimmt. Der Fokus ist hier deutlich auf die Action gelegt. Abstriche muss man allerdings bei der Story machen. Spielzeit der Hauptstory ist leider etwas knapp geraten und Nebenaktivitäten wiederholen sich. Wer aber ein Shooter ohne einer verwirrenden Story sucht, kann beherzt zugreifen.