Buch - Drama
Remain - Was von uns bleibt
Remain - Was von uns bleibtBuch - Drama | mit: Nicholas Sparks (Autor), M. Night Shyamalan (Autor)Bewertung:★★★★★ Es wird dunkel draußen, das Wetter schlägt um. Das ist das Zeichen, dass man wieder ein neues Buch von Nicholas Sparks in die Hände bekommt. Es ist ein festes Ritual. Das Faszinierende daran ist, dass es mich schon mein ganzes Leben lang begleitet. Es ist unglaublich, was für ein Ausnahmetalent Sparks ist, denn er schafft es immer und immer wieder, sein Publikum zu begeistern. Auf der einen Seite verlieben wir uns in seine Wörter, und auf der anderen sehen wir die Filme, die auf seinen Büchern beruhen. Das Muster ist dabei oftmals gleich, aber dennoch schafft er es immer und immer wieder, uns zu begeistern. Die große Frage ist, ob er es auch in diesem Jahr wieder schafft, uns abzuholen und uns die Tränen in die Augen zu treiben. Das erfahrt ihr wie immer ein Stück weiter unten. Nun aber noch eine Besonderheit, bevor wir ins Eingemachte gehen: Ein gewisser M. Night Shyamalan hat an dem Buch mitgewirkt und wird dieses auch verfilmen. Angekündigt ist eine „hochkarätige Besetzung“. Da dürfen wir gespannt sein...
„Remain - Was von uns bleibt“ erscheint am 15. Oktober, umfasst 384 Seiten und wird vom „Heyne“-Verlag vertrieben. Handlung Nach dem tragischen Tod seiner geliebten Schwester versucht der Architekt Tate Donovan, wieder ins Leben zurückzufinden. Da beauftragt ihn sein bester Freund, ein Sommerhaus auf dem idyllischen Cape Cod zu entwerfen. Unterkunft findet Tate in einem charmanten Bed & Breakfast. Tate ist fasziniert von der schönen, mysteriösen Besitzerin Wren, und zwischen den beiden entwickeln sich tiefe Gefühle. Doch ein gefährliches Geheimnis aus der Vergangenheit lastet auf Wren, und hinter der Kleinstadtidylle lauert zerstörerischer Hass. Tate will Wren unbedingt retten – und merkt erschüttert, dass es dafür möglicherweise bereits zu spät ist. Kann die Liebe wirklich alle Grenzen sprengen, auch die zwischen Leben und Tod?BewertungWo soll ich anfangen!? Mit dem Schreibstil? Den kennen wir nur zu gut. Auch diesmal kann Nicholas Sparks wieder damit punkten, dass die Wörter nur so dahin fliegen. Er kann einfach schreiben, sodass sich „Remain - Was von uns bleibt“ zu einem echten Pageturner entwickelt. Dass diese Faszination aufkommt, liegt aber auch daran, dass immer wieder die Charaktere so einfühlsam geschildert werden. Der Leser versteht einfach die Hintergründe, die Beweggründe, was sie durchgemacht haben, und kann somit sehr gut nachvollziehen, was sie antreibt.
Nicht nur die Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen Regisseur M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense") hat erstaunlich gut funktioniert, sondern auch der gemeinsame Ausflug in das neue Genre. Gemeint ist, dass Sparks sich zusammen mit seinem Co-Autor in den Bereich des Thrillers wagt, was zu einer deutlich spürbar dunkleren sowie düsteren Atmosphäre führt. Ich denke, der eine oder andere wird sich beim Lesen vielleicht auch eine Lampe mehr anmachen oder eher die Tageszeit wählen. Das gelingt ihm sehr gut. Es ist wirklich sehr spannend und auf der anderen Seite überhaupt nicht gewöhnungsbedürftig. Es funktioniert – gerade auch daher, weil im neuen Konstrukt immer noch eine hervorragende Liebesgeschichte eingebaut und eigentlich zentraler Bestandteil der Handlung ist.
Ein wenig Kritik muss ich beim Aufdruck des Covers abgeben, denn der Titel steht kleiner da als die großen Namen der Autoren. Ich finde es schöner, wenn es mehr um das Buch geht und weniger um den Autor selbst, denn jeder Roman muss sich schließlich neu beweisen, muss dem Publikum erneut gefallen. Fazit „Remain - Was von uns bleibt“ schafft den Spagat zwischen Thriller und Sparks-Drama und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern!
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„Remain - Was von uns bleibt“ erscheint am 15. Oktober, umfasst 384 Seiten und wird vom „Heyne“-Verlag vertrieben. Handlung Nach dem tragischen Tod seiner geliebten Schwester versucht der Architekt Tate Donovan, wieder ins Leben zurückzufinden. Da beauftragt ihn sein bester Freund, ein Sommerhaus auf dem idyllischen Cape Cod zu entwerfen. Unterkunft findet Tate in einem charmanten Bed & Breakfast. Tate ist fasziniert von der schönen, mysteriösen Besitzerin Wren, und zwischen den beiden entwickeln sich tiefe Gefühle. Doch ein gefährliches Geheimnis aus der Vergangenheit lastet auf Wren, und hinter der Kleinstadtidylle lauert zerstörerischer Hass. Tate will Wren unbedingt retten – und merkt erschüttert, dass es dafür möglicherweise bereits zu spät ist. Kann die Liebe wirklich alle Grenzen sprengen, auch die zwischen Leben und Tod?BewertungWo soll ich anfangen!? Mit dem Schreibstil? Den kennen wir nur zu gut. Auch diesmal kann Nicholas Sparks wieder damit punkten, dass die Wörter nur so dahin fliegen. Er kann einfach schreiben, sodass sich „Remain - Was von uns bleibt“ zu einem echten Pageturner entwickelt. Dass diese Faszination aufkommt, liegt aber auch daran, dass immer wieder die Charaktere so einfühlsam geschildert werden. Der Leser versteht einfach die Hintergründe, die Beweggründe, was sie durchgemacht haben, und kann somit sehr gut nachvollziehen, was sie antreibt.
Nicht nur die Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen Regisseur M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense") hat erstaunlich gut funktioniert, sondern auch der gemeinsame Ausflug in das neue Genre. Gemeint ist, dass Sparks sich zusammen mit seinem Co-Autor in den Bereich des Thrillers wagt, was zu einer deutlich spürbar dunkleren sowie düsteren Atmosphäre führt. Ich denke, der eine oder andere wird sich beim Lesen vielleicht auch eine Lampe mehr anmachen oder eher die Tageszeit wählen. Das gelingt ihm sehr gut. Es ist wirklich sehr spannend und auf der anderen Seite überhaupt nicht gewöhnungsbedürftig. Es funktioniert – gerade auch daher, weil im neuen Konstrukt immer noch eine hervorragende Liebesgeschichte eingebaut und eigentlich zentraler Bestandteil der Handlung ist.
Ein wenig Kritik muss ich beim Aufdruck des Covers abgeben, denn der Titel steht kleiner da als die großen Namen der Autoren. Ich finde es schöner, wenn es mehr um das Buch geht und weniger um den Autor selbst, denn jeder Roman muss sich schließlich neu beweisen, muss dem Publikum erneut gefallen. Fazit „Remain - Was von uns bleibt“ schafft den Spagat zwischen Thriller und Sparks-Drama und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern!