Filme - Science Fiction
Rollerball
RollerballFilme - Science Fiction | mit: James CaanBewertung:★★★★★ Der Film „Rollerball“ zählt zu den Sciene Fiktion Klassikern und hat eine große Fangemeinde. Die Rede ist im Übrigen vom Original, das 1975 gedreht wurde und auf einer Kurzgeschichte von William Harrison beruht, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Gedreht wurde unter anderem in München in der Rudi-Sedlmayer-Halle, die sich nach den tragischen Olympischen Spielen als geeignet erwiesen hat. Wer nach dem Streifen noch Lust auf die Neuverfilmung hat, der sei an dieser Stelle gewarnt, denn dieser wurde von vielen Kritikern zerrissen. Handlung In einer nicht allzu fernen Zukunft haben sich Konzerne an die Weltspitze manövriert und sind jetzt die Herrscher über die Massen. Die individuelle Freiheit wurde abgeschafft. Die Bürger haben nur noch zu funktionieren und wurden ihrer geschichtlichen Identität beraubt. Die Oberschicht versucht alles, um mögliche Aufstände zu unterdrücken. Aus diesem Grund erfinden sie das blutige Spiel Rollerball. Dort gibt es für ein Faulspiel zwar eine Zeitstrafe, dadurch werden aber nicht schreckliche Unfälle verhindert. Auch Tote sind zu beklagen, doch alles dient nur zur Unterhaltung und Besänftigung der Bevölkerung. Sie sind abgelenkt und vollrichten ihren Dienst. Nur Jonathan (James Caan) tritt den Firmenbossen entgegen. Um ihn loszuwerden denken sich diese neue Regeln aus, damit er von der Bildfläche verschwindet. Trailer BewertungDas Genre ist für uns heute nicht neu. Nach „Tribute von Panem“ oder „Battle Royal“ und weitere unzähligen Streifen ist „Rollerball“ aus dem Rückspiegel betrachtet einer von vielen. Dennoch hebt er sich von all diesen Streifen ab. Das liegt schon an dem tollen Soundtrack. Zu den Klängen von Bachs „Toccata und Fuge in d-Moll“, einer der Hits der kunsthistorischen Musik, wird der Zuschauer gleich zu Beginn stimmungsvoll abgeholt und in die Kampfarena der Zukunft gepresst. Die Dystopie ist gelungen, da sie atmosphärisch gut inszeniert ist. Politisch gesehen, hätte es dann ruhig noch etwas durchgekochter sein können, denn unter diesem Aspekt kommt ein Stück weit zu wenig, um als Ausrufezeichen gegen den Kapitalismus und die Globalisierung durchzugehen. Dennoch legt der Film den Finger in die Wunde und streut Salz hinein. Das Menschen in Arenen Unfälle und Morde feiern, ist seit dem antiken Rom bekannt. Es verloren zu viele Menschen ihr Leben im Kolosseum, beim Eishockey werden Spieler arrangiert die sich absichtlich prügeln und beim Mixed Matrial Arts geht es ordentlich zur Sache. Unter diesem Aspekt ist eine Handlung, wie in „Rollerball“ nur folgerichtig und fasziniert die Zuschauer vor dem Fernseher gleichermaßen.
Auf der filmischen Seite gibt es Spannung und Aktion. Insbesondere die rasanten Stunts können sich sehen lassen und sind perfekt durchchoreographiert. Die schauspielerische Leistung kann sich ebenfalls sehen lassen. Allen voran überzeugt James Caan in seiner Rolle als Verfechter des Individuums. Eine weitere Kleinigkeit empfand ich darüber hinaus auch als gut. Ich meine die Kulissen und Kostüme. Sie spiegeln die Mode der Zeit wieder und haben sich nicht großartig in der Zukunft verändert. Das macht die ganze Sache noch bedrohlicher.
„Capelight Pictures“ hat sich mächtig ins Zeug gelegt und präsentiert uns eine Bandbreite von tollen Sammlerobjekten. Dabei ist die „Ultimate Edition“ am umfangreichsten, wobei das Mediabook ebenfalls ein Schmuckstück im heimischen Regal sein kann. Beim Bild hat „Caplight“ ebenfalls keine Kosten und Mühen gescheut und präsentiert uns eine 4K-Resturation. Das Bild wurde aber nicht nachträglich „scharf gemacht“, sondern in seinem natürlichen Look gelassen, sodass das Filmkorn ebenfalls als Stilmittel erhalten bleibt. Beim Kauf also drauf achten, dass Ihr Euch auch die richtige Edition kauft. Fazit Ein Dank geht an „Capelight Pictures“, die einen Sci-Fi-Klassiker in einem tollen 4K-Look zum Leben erweckt und diesen in tollen Editionen hübsch verpackt haben!
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Auf der filmischen Seite gibt es Spannung und Aktion. Insbesondere die rasanten Stunts können sich sehen lassen und sind perfekt durchchoreographiert. Die schauspielerische Leistung kann sich ebenfalls sehen lassen. Allen voran überzeugt James Caan in seiner Rolle als Verfechter des Individuums. Eine weitere Kleinigkeit empfand ich darüber hinaus auch als gut. Ich meine die Kulissen und Kostüme. Sie spiegeln die Mode der Zeit wieder und haben sich nicht großartig in der Zukunft verändert. Das macht die ganze Sache noch bedrohlicher.
„Capelight Pictures“ hat sich mächtig ins Zeug gelegt und präsentiert uns eine Bandbreite von tollen Sammlerobjekten. Dabei ist die „Ultimate Edition“ am umfangreichsten, wobei das Mediabook ebenfalls ein Schmuckstück im heimischen Regal sein kann. Beim Bild hat „Caplight“ ebenfalls keine Kosten und Mühen gescheut und präsentiert uns eine 4K-Resturation. Das Bild wurde aber nicht nachträglich „scharf gemacht“, sondern in seinem natürlichen Look gelassen, sodass das Filmkorn ebenfalls als Stilmittel erhalten bleibt. Beim Kauf also drauf achten, dass Ihr Euch auch die richtige Edition kauft. Fazit Ein Dank geht an „Capelight Pictures“, die einen Sci-Fi-Klassiker in einem tollen 4K-Look zum Leben erweckt und diesen in tollen Editionen hübsch verpackt haben!