Buch - Liebesgeschichte
Royal Blue
Royal BlueBuch - Liebesgeschichte | mit: Casey McQuistonBewertung:★★★★★ Casey McQuiston schrieb mit dem Roman „Red, White & Royal Blue“ einen Bestseller und wurde dafür vollkommen zurecht gefeiert. Was das alles mit „Royal Blue“ zu tun hat!? Es handelt sich schlicht weg um das gleiche Buch, nur wurde der Titel für den deutschen Markt leicht verändert, wobei mir der Originaltitel eindeutig besser gefallen hat, weil einfach passender. Ein leidiges Thema, welches wir hierzulande einfach zu oft erleben müssen. Was „Royal Blue“ auszeichnet, ist das Gefühlschaos und der Gedanke, dass die Liebe stärker ist und alles aushalten kann.
Handlung Alex Claremont-Diaz wird über Nacht zum Liebling der Nation. Warum? Seine Mutter wurde gerade zur US-Präsidentin gewählt. Sie ist die erste Frau an der Spitze der Macht. Alex ist der perfekte Sohn. Charmant, gutaussehend und clever. Die Medien lieben ihn. Nur auf diplomatischer Ebene klappt es nicht so gut. Er gerät mit dem englischen Thronfolger aneinander. Prinz Henry und er streiten sich und als die Zeitungen und die Fernsehteams davon erfahren, verschlechtern sich sogar die Beziehungen zwischen England und den USA. Zur Schadensbegrenzung sollen sich beide öffentlichwirksam wieder vertragen, sie sollen zumindest so tun. Beide erkennen aber, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Und dann steht plötzlich die Wiederwahl von Alex‘ Mutter auf dem Spiel.Bewertung„Royal Blue“ ist eine typische „Was wäre, wenn Geschichte“. Was wäre, wenn der englische Thronfolger nicht heterosexuell wäre? Wie würde das englische Volk reagieren? Das Bild könnte für viele zumindest verstörend wirken, blicken wir auf die jüngsten eher nationalen und konservativen politischen Entscheidungen zurück. Alleine der Brexit hat gezeigt, dass die Engländer eher rückständiger denken. Dass die Amerikaner nicht gerade aufgeschlossener sind, hier sei der Wahlsieg von Donald Trump genannt, steht außer Frage. Nun wirft die Autorin Casey McQuiston zwei Stars des politischen Rummels in die Manage und verpasst ihnen doch tatsächlich die Aufgabe, dass sie sich für Männer interessieren. Ein Schock, mit geballter Sprengkraft. In diesem Spektrum bewegt sich der Roman und doch sendet er die Botschaft, die gute Aussage, dass die Liebe eben doch stärker ist als die Repressionen und für die Hoffnung für eine bessere Welt steht.
Der Leser bekommt es mit einem Gefühlsmix zu tun. Anfangs erleben wir noch viel Humor, der dann von den großen Gefühlen abgelöst wird. Dabei ist die Bandbreite auch wieder breit gefächert. Wir haben auf der Skala Leidenschaft, über Erotik, hin zu Tränen in den Augen, alles vertreten. McQuiston bringt es auf den berühmten Punkt und reißt ihr Publikum mit. Dabei baut sie nicht auf Mainstream-Unterhaltung, denn Passagen alla „Fifty Shades of Grey“, damit meine ich nicht die Auspeitsch-Szenen, sondern den Sex, werden nicht zu Papier gebracht. Diese Dinge überlässt sie gekonnt unseren grauen Zellen. Endlich unterschätzt eine Autor*in nicht die Phantasie ihrer Kunden. Dafür erhält sie meinen Dank! Fazit „Royal Blue“ besitzt den Mut sich in ein politisches Haifischbecken zu begeben und serviert seinen Lesern eine wundervolle Liebesbeziehung.
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Handlung Alex Claremont-Diaz wird über Nacht zum Liebling der Nation. Warum? Seine Mutter wurde gerade zur US-Präsidentin gewählt. Sie ist die erste Frau an der Spitze der Macht. Alex ist der perfekte Sohn. Charmant, gutaussehend und clever. Die Medien lieben ihn. Nur auf diplomatischer Ebene klappt es nicht so gut. Er gerät mit dem englischen Thronfolger aneinander. Prinz Henry und er streiten sich und als die Zeitungen und die Fernsehteams davon erfahren, verschlechtern sich sogar die Beziehungen zwischen England und den USA. Zur Schadensbegrenzung sollen sich beide öffentlichwirksam wieder vertragen, sie sollen zumindest so tun. Beide erkennen aber, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Und dann steht plötzlich die Wiederwahl von Alex‘ Mutter auf dem Spiel.Bewertung„Royal Blue“ ist eine typische „Was wäre, wenn Geschichte“. Was wäre, wenn der englische Thronfolger nicht heterosexuell wäre? Wie würde das englische Volk reagieren? Das Bild könnte für viele zumindest verstörend wirken, blicken wir auf die jüngsten eher nationalen und konservativen politischen Entscheidungen zurück. Alleine der Brexit hat gezeigt, dass die Engländer eher rückständiger denken. Dass die Amerikaner nicht gerade aufgeschlossener sind, hier sei der Wahlsieg von Donald Trump genannt, steht außer Frage. Nun wirft die Autorin Casey McQuiston zwei Stars des politischen Rummels in die Manage und verpasst ihnen doch tatsächlich die Aufgabe, dass sie sich für Männer interessieren. Ein Schock, mit geballter Sprengkraft. In diesem Spektrum bewegt sich der Roman und doch sendet er die Botschaft, die gute Aussage, dass die Liebe eben doch stärker ist als die Repressionen und für die Hoffnung für eine bessere Welt steht.
Der Leser bekommt es mit einem Gefühlsmix zu tun. Anfangs erleben wir noch viel Humor, der dann von den großen Gefühlen abgelöst wird. Dabei ist die Bandbreite auch wieder breit gefächert. Wir haben auf der Skala Leidenschaft, über Erotik, hin zu Tränen in den Augen, alles vertreten. McQuiston bringt es auf den berühmten Punkt und reißt ihr Publikum mit. Dabei baut sie nicht auf Mainstream-Unterhaltung, denn Passagen alla „Fifty Shades of Grey“, damit meine ich nicht die Auspeitsch-Szenen, sondern den Sex, werden nicht zu Papier gebracht. Diese Dinge überlässt sie gekonnt unseren grauen Zellen. Endlich unterschätzt eine Autor*in nicht die Phantasie ihrer Kunden. Dafür erhält sie meinen Dank! Fazit „Royal Blue“ besitzt den Mut sich in ein politisches Haifischbecken zu begeben und serviert seinen Lesern eine wundervolle Liebesbeziehung.