Filme - Liebesfilm

Sag’s nicht weiter, Liebling

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Sag’s nicht weiter, Liebling
Sag’s nicht weiter, LieblingFilme - Liebesfilm | mit: Alexandra Daddario, Tyler HoechlinBewertung:★★★★★ Der Markt der Liebeskomödien ist scheinbar übersättigt und pünktlich zum Valentinstag veröffentlichen einige Studios ihre neuen Love-Produkte für den Filmeabend zu zweit. Für manche ist das Grund genug, um abzuschalten oder sich ein Alternativprogramm zu überlegen. Romantiker liegen hingegen kuschelnd in trauter Zweisamkeit vor dem Fernseher und schauen Streifen wie „Sag’s nicht weiter, Liebling“. Die Produktion kommt mit einem chaotischen Ausgangspunkt daher und serviert einige Lacher, sodass Verliebte einen Blick wagen können.
Handlung Emma Corrigan (Alexandra Daddario) sitzt in einem Flugzeug. Nichts Ungewöhnliches passiert, doch dann treten Turbolenzen auf und sie denkt, dass die Maschine gleich abstürzt. Natürlich würde sie ein solches Unglück nicht überleben. Aus dieser Angst heraus plaudert sie alles aus sich raus und erzählt ihrem Sitznachbarn in panischer Art und Weise alle ihre intimsten Geheimnisse. Natürlich überlebt Emma die Turbolenzen und einige Tage später trifft sie den Mann aus dem Flugzeug wieder, es ist ihr neuer Chef. Jack Harper (Tyler Hoechlin) kennt nun alle demütigen Details aus dem Leben von Emma. Der Beginn einer turbulenten Achterbahnfahrt. Trailer BewertungVertrauen ist in einer Beziehung wichtig. Das Wichtigste überhaupt. Nicht nur das Sexeigentum am anderen, sondern auch die Geheimnisse des anderen sind extrem schützenswert. Für die meisten Menschen ist es schwer sich vollkommen zu öffnen, wir zeigen uns damit verletzlich und das können wir nur tun, wenn wir dem Gegenüber vertrauen. Am Ende einer Beziehung kann im Rosenkrieg das eine oder andere Verletzende zum Vorschein kommen. Aus diesem Grund, gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit, entstehen dadurch Bindungsängste. Mit diesem Gedankenmuster spielt „Sag’s nicht weiter, Liebling“. Beide Protagonisten haben ihre geheimen Schubladen, die keiner öffnen soll. Emma hat sich schon geöffnet, doch Jack kann sich noch nicht dazu hinraffen und so mutiert diese Grundausrichtung zur zentrale Frage.

Angestachelt wird die Beziehung von den Kollegen im Büro und den Freundinnen von Emma. Alles wird auf eine ständige Probe gestellt. Die einen lachen, die anderen fragen, ob die Liebe einen Sinn hat. Ein typisches, klischeehaftes Bild, das heutzutage immer öfter auftritt. Alle warten auf die große Liebe, doch packen nicht zu, wenn sie vor den Füßen liegt. „Sag’s nicht weiter, Liebling“ ist aber nicht so tiefgründig, hat auch gar nicht den Anspruch daran, die sozilogischen, tiefenpsychologischen Fragen zu beantworten. Mit einer guten Portion Leichtigkeit und Witz manövriert der Film seine Zuschauer durch den Plot. Es gibt dabei einige Höhepunkte. Übrig bleibt eine normale Liebeskomödie, die man sich anschauen kann, die zur leichten Unterhaltung zählt.

Die zwei Hauptdarsteller Alexandra Daddario und Tyler Hoechlin machen ihren Job gut. Er ist der naive, zögerliche CEO, der charmant daherkommt. Sie ist die nicht pflegeleichte und leicht neurotische „Frau von nebenan“. Sie hat ihre Schwächen, ist aber mit einer gesunden Portion Lebensmut gesegnet. Erwähnen muss ich noch, dass es sich um eine Literaturverfilmung handelt. Das Buch, ich habe es nicht gelesen, wurde von der Allgemeinheit als sehr gut bewertet, wobei die Diskussion über Buch-Adaptionen jeder für sich führen muss.
Fazit „Sag’s nicht weiter, Liebling“ ist eine Liebeskomödie der leichten Unterhaltung, die sich allerdings nicht deutlich genug von der Konkurrenz absetzen kann.
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