Comic - Horror
Schiff der lebenden Toten
Schiff der lebenden TotenComic - Horror | mit: Joe HillBewertung:★★★★★ Joe Hill ist der Sohn von Stephen King. Das ist mittlerweile bekannt, ich erwähne es dennoch, schließlich lesen hier auch „Neukunden“. Hill wollte sich mit dem Namen vom Vater lösen und selbstständig sein, was ihm irgendwie gelungen ist. Auf der anderen Seite schwimmt er aber immer im Schatten des Meisters des Horrors, alleine dadurch, weil er seinem Stil doch sehr nahe ist. Zum Beispiel der klassische Cliffhanger der Familie King am Ende. Handlung EISIGES GRAUEN Ein Schiff einer Ölbohrgesellschaft ist seit 1983 spurlos in der Arktis verschollen. Auf einmal aber sendet es nach 40 Jahren ein Notsignal. Kapitän Cage Carpenter und seine Crew werden angeheuert, wichtige Daten von der „Derleth“ zu bergen. Doch auf dem einsamen Atoll, auf dem das Wrack festsitzt, erwartet sie der nackte Schrecken! Die Besatzung der „Derleth“ tritt ihnen entgegen – von einem außerirdischen Parasiten in lebende Tote verwandelt! BewertungIch habe lange hin und her überlegt. Gebe ich drei oder vier Sterne. Es wurden dann doch vier, weil ich mich die ganze Zeit gut unterhalten gefühlt hatte. Es hat Spaß gemacht, obwohl nicht viel Neues präsentiert wurde. Aliens auf der Erde, die stärker sind als Menschen, eine geheime Mission, irgendwo abgelegen und so weiter und so fort. Alles was wir schon gesehen oder gelesen haben. Aber dennoch ansprechend und doch spannend auf die Beine gestellt. Das ist schon eine große Kunst, wenn man aus Bekanntem solch einen schmackhaften Kuchen backt.
Was allerdings aufs Gemüt gedrückt hat, war die Tatsache, dass das Ende mir - wie so oft bei der Familie King - nicht gefallen hat. Einfach zu vorhersehbar und durchsichtig. Selbst der Plot muss sich die Kritik gefallen lassen, dass viele Stellen dieses Label aufgedruckt bekommen haben. Die ganz großen Schockmomente blieben aus. Dennoch, hier geht es schließlich um Old-School-Horror, weiß das Gesamtwerk Genre-Liebhaber zu überzeugen. Jedoch mit kleinem Beigeschmack. Gelegenheitsleser werden allerdings eine Note schlechter vergeben. Ist man kein Fan, so wirkt die Handlung einfach zu banal.
Ich bin eher von der Fraktion „zwischen Fan und Gelegenheitsleser“ und daher konnte ich letzten Endes vier Sterne verteilen, weil - wie bereits geschrieben - der Comic Spaß gemacht hat. Die Zeichnungen waren auch klar und zugleich strahlten sie Horror aus, sodass die Atmosphäre wirkte. Fazit „Schiff der lebenden Toten“ ist ein solider bis guter Comic, je nachdem wie verliebt man in das Genre ist.
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Was allerdings aufs Gemüt gedrückt hat, war die Tatsache, dass das Ende mir - wie so oft bei der Familie King - nicht gefallen hat. Einfach zu vorhersehbar und durchsichtig. Selbst der Plot muss sich die Kritik gefallen lassen, dass viele Stellen dieses Label aufgedruckt bekommen haben. Die ganz großen Schockmomente blieben aus. Dennoch, hier geht es schließlich um Old-School-Horror, weiß das Gesamtwerk Genre-Liebhaber zu überzeugen. Jedoch mit kleinem Beigeschmack. Gelegenheitsleser werden allerdings eine Note schlechter vergeben. Ist man kein Fan, so wirkt die Handlung einfach zu banal.
Ich bin eher von der Fraktion „zwischen Fan und Gelegenheitsleser“ und daher konnte ich letzten Endes vier Sterne verteilen, weil - wie bereits geschrieben - der Comic Spaß gemacht hat. Die Zeichnungen waren auch klar und zugleich strahlten sie Horror aus, sodass die Atmosphäre wirkte. Fazit „Schiff der lebenden Toten“ ist ein solider bis guter Comic, je nachdem wie verliebt man in das Genre ist.