Buch - Thriller
Schreib oder Stirb
Schreib oder StirbBuch - Thriller | mit: Sebastian Fitzek und Micky BeisenherzBewertung:★★★★★ Wenn ich den Titel "Schreib oder Stirb" lese, muss ich irgendwie immer an "Friss oder Stirb" denken. Dieser ist irgendwie geläufig. So gibt es Filme (alter Western), ich glaube auch Bücher und selbst eine MTV-Reality-Sitcom mit den Toten Hosen hört auf diesen Namen. Nun ja, die Anlehnung ist auf jeden Fall gelungen und der Vergleich auf die schreibende Künste verlagert. Sebastian Fitzek, den Autor den ich vorstellen muss, hat sein neustes Werk mit Micky Beisenherz gemacht. Beisenherz ist ein durchaus bekannter TV-Autor, Hörfunk-, Podcast- und Fernsehmoderator. Ich selbst lausche seine Stimme im Podcast "Apokalypse & Filterkaffee". Das Teil ist wirklich sehr empfehlenswert! Der Roman "Schreib oder Stirb" hat dennoch kontroverse Diskussionen in der Fan-Gemeinde ausgelöst. Von Feuer bis Wasser ist alles dabei.
Handlung Carl Vorlau, mysteriöser Patient einer psychiatrischen Privatklinik, behauptet, vor Monaten die siebenjährige Pia entführt und an einen geheimen Ort verschleppt zu haben. Über seine Tat will Vorlau nur mit einem einzigen Menschen reden - dem ebenso humorvollen wie unkonventionell arbeitenden Literaturagenten David Dolla, dem Vorlau ein diabolisches Angebot macht: Der Agent soll ihm einen Verlagsvorschuss von einer Million Euro verschaffen, für einen Thriller mit dem Titel „Ich töte was, was du nicht siehst“. Ein Geständnis in Form eines True-Crime-Romans über das Schicksal der kleinen Pia!
Als Belohnung verspricht Vorlau, Dolla zu einem Helden zu machen, der das Mädchen in letzter Sekunde vor dem sicheren Tod rettet. Sollte Dolla den Auftrag jedoch ablehnen, will Vorlau nicht nur Pia sterben lassen, sondern auch das Leben des Agenten für immer zerstören…BewertungZunächst kommt einem das Cover anders vor. So ein wenig an "Pulb Fiction" erinnert es mich. Ja, und der Humor im Film wird durchaus angenommen, obwohl Beisenherz und Fitzek diesen mehr auf die Spitze treiben, sich gegenseitig anstechen um über sich selbst zu lachen. Das ist nicht für jedermann/ jederfrau etwas. Hier scheiden sich einfach die Geister. Wer mit dem Humor nicht mitgehen kann, verliert nach spätestens 40 Seiten die Lust am lesen und stempelt den Roman als Flop ab. Wer allerdings diese Prüfung übersteht, der hat einfach Bock auf "Schreib oder Stirb".
Was bekommt man dafür? Eine tolle Story, die wieder einmal sehr viele Wendungen hat. Dazu ist sie wieder düster und vielleicht sogar näher an der Realität dran, als der Leser erhoffen kann. Der angesprochene Club, er ist so unglaublich, doch irgendwo in den Weiten dieser Welt kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es so etwas gibt.... Was aber bewiesen ist, was Tatsache ist, ist der Rufmord, wenn man unschuldig an den Pranger gestellt wird. Selbst, wenn einem die Unschuld bescheinigt wird, sie hat nicht so viel Gewicht, wie die ungerechtfertigte Anklage. Der mediale Stempel ist weiterhin deutlich sichtbar.
Der Schreibstil ist diesmal nicht ganz so flüssig gehalten. Hier spielt es eine Rolle, dass Vergleiche auf den Tisch kommen, die zwar ein bewährtes Fitzek-Stilmittel sind, doch wenn sich zwei Vergleichsmenschen die Klinke in die Hand geben, dann ist es doch ein wenig zu viel.
Fazit Ein sehr gelungenes Buch der beiden, auch wenn es hier und da ein, zwei Witze weniger hätten sein können.
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Handlung Carl Vorlau, mysteriöser Patient einer psychiatrischen Privatklinik, behauptet, vor Monaten die siebenjährige Pia entführt und an einen geheimen Ort verschleppt zu haben. Über seine Tat will Vorlau nur mit einem einzigen Menschen reden - dem ebenso humorvollen wie unkonventionell arbeitenden Literaturagenten David Dolla, dem Vorlau ein diabolisches Angebot macht: Der Agent soll ihm einen Verlagsvorschuss von einer Million Euro verschaffen, für einen Thriller mit dem Titel „Ich töte was, was du nicht siehst“. Ein Geständnis in Form eines True-Crime-Romans über das Schicksal der kleinen Pia!
Als Belohnung verspricht Vorlau, Dolla zu einem Helden zu machen, der das Mädchen in letzter Sekunde vor dem sicheren Tod rettet. Sollte Dolla den Auftrag jedoch ablehnen, will Vorlau nicht nur Pia sterben lassen, sondern auch das Leben des Agenten für immer zerstören…BewertungZunächst kommt einem das Cover anders vor. So ein wenig an "Pulb Fiction" erinnert es mich. Ja, und der Humor im Film wird durchaus angenommen, obwohl Beisenherz und Fitzek diesen mehr auf die Spitze treiben, sich gegenseitig anstechen um über sich selbst zu lachen. Das ist nicht für jedermann/ jederfrau etwas. Hier scheiden sich einfach die Geister. Wer mit dem Humor nicht mitgehen kann, verliert nach spätestens 40 Seiten die Lust am lesen und stempelt den Roman als Flop ab. Wer allerdings diese Prüfung übersteht, der hat einfach Bock auf "Schreib oder Stirb".
Was bekommt man dafür? Eine tolle Story, die wieder einmal sehr viele Wendungen hat. Dazu ist sie wieder düster und vielleicht sogar näher an der Realität dran, als der Leser erhoffen kann. Der angesprochene Club, er ist so unglaublich, doch irgendwo in den Weiten dieser Welt kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es so etwas gibt.... Was aber bewiesen ist, was Tatsache ist, ist der Rufmord, wenn man unschuldig an den Pranger gestellt wird. Selbst, wenn einem die Unschuld bescheinigt wird, sie hat nicht so viel Gewicht, wie die ungerechtfertigte Anklage. Der mediale Stempel ist weiterhin deutlich sichtbar.
Der Schreibstil ist diesmal nicht ganz so flüssig gehalten. Hier spielt es eine Rolle, dass Vergleiche auf den Tisch kommen, die zwar ein bewährtes Fitzek-Stilmittel sind, doch wenn sich zwei Vergleichsmenschen die Klinke in die Hand geben, dann ist es doch ein wenig zu viel.
Fazit Ein sehr gelungenes Buch der beiden, auch wenn es hier und da ein, zwei Witze weniger hätten sein können.