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Schwimmen Tote immer oben?
Schwimmen Tote immer oben?Buch - Doku | mit: Prof. Dr. Michael Tsokos Bewertung:★★★★★ Prof. Dr. Michael Tsokos ist in der realen Welt ein Rechtsmediziner und Professor an der Charite in Berlin. Er ist Autor von Sachbüchern und in „Schwimmen Tote immer oben?“ räumt er mit den häufigsten Irrtümern in seiner Branche auf. Auf recht unterhaltsame Art und Weise bringt er seiner Leserschaft ein spannendes und interessantes Thema näher. Weitere bekannte Werke von ihm sind "Die Klaviatur des Todes" und "Die Zeichen des Todes". Handlung Ein jeder von uns hat schon einmal eine Leiche im Fernsehen gesehen. Egal, ob in einem Film oder in einer Serie. Eine Wasserleiche treibt regungslos im Pool. Dabei liegt sie klischeehaft immer auf dem Rücken, mit dem Gesicht nach oben. Tsokos räumt mit diesem Mythos auf und entlarvt die Traumfabrik Hollywood als geschickte Inszenierer, die eher auf dramaturgische Szenen stehen und nicht immer an der Wahrheit interessiert sind. Wasserleichen treiben nämlich entweder auf dem Bauch oder sie sinken direkt auf den Grund. Warum das so ist, verrät das Buch.
Aber auch andere Irrtümer werden aufgedeckt. U.a. erklärt Tsokos, wie lange es dauert, bis eine Leiche vollständig mumifiziert ist, ob verwesende Leichen explodieren können und auf welche Weise ein Rechtsmediziner Stich- und Schnittverletzungen voneinander unterscheidet. Darüber hinaus wird auch mit ermittlungstechnischen Aberglauben aufgeräumt. BewertungInsgesamt handelt Michael Tsokos 30 Punkte ab und sorgt bei Interessierten für klare Verhältnisse. Demnächst werden wir nicht mehr so schnell aufs Glatteis geführt. Der Vorgänger "Sind Tote immer leichenblass?" zu „Schwimmen Tote immer oben?“ war bereits ein Bestseller und wußte zu gefallen. Der Grundtenor ist allerdings, dass es nur wenige Mordfälle auf seinen Tisch schaffen. Es sind nämlich nur rund fünf Prozent der seiner Leichen. Darüber hinaus wird recht deutlich, dass es zudem meistens nicht die superklugen Psychokiller aus dem Fernsehen sind, die in der realen Welt töten, sondern eher die „einfachen“ Menschen unter uns.
Eigentlich sollte ein jeder Autor sich dieses Buch einmal durchlesen, denn so würden die Fälle ein wenig mehr Realität bekommen. Es gibt zum Beispiel eine Trennung zwischen Gerichtsmedizin und Polizei. Diese ist ganz wichtig, sonst würde vielleicht der eine oder andere Ermittler auf die Idee kommen, Beweise zu fingieren. Daher die Trennung. In den meisten 08/15-Serien sieht man allerdings ein anderes Bild.
Sein Schreibstil ist einfach zu lesen und sehr verständlich. So können auch wir Otto-Normal-Verbraucher alles verstehen und beim nächsten Krimi oder Thriller einen wissenschaftlichen Schmunzler von uns geben. Denn anhand von „Schwimmen Tote immer oben?“ kennen wir nun 30 Irrtümer mehr, die uns von eifrigen Effektautoren untergejubelt werden. Fazit „Schwimmen Tote immer oben?“ ist ein Buch für allgemein Interessierte aber auch für alle Horror-, Krimi- und Thriller-Fans!
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Aber auch andere Irrtümer werden aufgedeckt. U.a. erklärt Tsokos, wie lange es dauert, bis eine Leiche vollständig mumifiziert ist, ob verwesende Leichen explodieren können und auf welche Weise ein Rechtsmediziner Stich- und Schnittverletzungen voneinander unterscheidet. Darüber hinaus wird auch mit ermittlungstechnischen Aberglauben aufgeräumt. BewertungInsgesamt handelt Michael Tsokos 30 Punkte ab und sorgt bei Interessierten für klare Verhältnisse. Demnächst werden wir nicht mehr so schnell aufs Glatteis geführt. Der Vorgänger "Sind Tote immer leichenblass?" zu „Schwimmen Tote immer oben?“ war bereits ein Bestseller und wußte zu gefallen. Der Grundtenor ist allerdings, dass es nur wenige Mordfälle auf seinen Tisch schaffen. Es sind nämlich nur rund fünf Prozent der seiner Leichen. Darüber hinaus wird recht deutlich, dass es zudem meistens nicht die superklugen Psychokiller aus dem Fernsehen sind, die in der realen Welt töten, sondern eher die „einfachen“ Menschen unter uns.
Eigentlich sollte ein jeder Autor sich dieses Buch einmal durchlesen, denn so würden die Fälle ein wenig mehr Realität bekommen. Es gibt zum Beispiel eine Trennung zwischen Gerichtsmedizin und Polizei. Diese ist ganz wichtig, sonst würde vielleicht der eine oder andere Ermittler auf die Idee kommen, Beweise zu fingieren. Daher die Trennung. In den meisten 08/15-Serien sieht man allerdings ein anderes Bild.
Sein Schreibstil ist einfach zu lesen und sehr verständlich. So können auch wir Otto-Normal-Verbraucher alles verstehen und beim nächsten Krimi oder Thriller einen wissenschaftlichen Schmunzler von uns geben. Denn anhand von „Schwimmen Tote immer oben?“ kennen wir nun 30 Irrtümer mehr, die uns von eifrigen Effektautoren untergejubelt werden. Fazit „Schwimmen Tote immer oben?“ ist ein Buch für allgemein Interessierte aber auch für alle Horror-, Krimi- und Thriller-Fans!