Filme - Thriller
Send Help
Regisseur Sam Raimi hat für uns den Netzschwinger auf die Leinwand gebracht und damals einen Hype ausgelöst. Auch mit einem Beitrag zu Doctor Strange hat er die Fans des MCU glücklich gemacht. Aber auch mit Produktionen wie "Armee der Finsternis" oder "Schneller als der Tod" hat er mein Herz erobert. Nun kommt mit "Send Help" sein eventueller nächster Hit, den wir uns genauer angeschaut haben. Die Prämisse, die uns hier erwartet, klingt zunächst nach einem klassischen Szenario: zwei Kollegen, die als einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes auf einer einsamen Insel stranden. Doch wer Sam Raimi kennt, der weiß, dass hier nichts Gewöhnliches auf uns wartet. Stattdessen erwartet uns ein nervenaufreibender, düster-humorvoller Kampf des Willens und des Verstandes, verpackt in einem originellen, düster-komischen Psychothriller.
HANDLUNG
Als zwei Kollegen (Rachel McAdams und Dylan O’Brien) als einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes auf einer einsamen Insel stranden, müssen sie ihre alten Konflikte überwinden und zusammenarbeiten, um zu überleben. Aber sie sind nicht mehr im Büro, und es beginnt ein nervenaufreibender, düster-humorvoller Kampf des Willens und des Verstandes in diesem originellen, düster-komischen Psychothriller.
KRITIK
"Send Help" ist letztendlich einfach nur ein großer, fieser Spaß! Der Humor setzt bereits direkt mit dem Absturz ein und das ist etwas, wofür man den Machern schon Applaus verteilen kann. Es ist eine Art befreiendes Lachen, das sich in den Hals schleicht, wenn man die unfassbare Situation der beiden Protagonisten betrachtet. Rachel McAdams und Dylan O'Brien bilden hier ein perfektes Duo, ihre Chemie stimmt einfach auf der ganzen Linie. Man spürt förmlich, wie ihre Charaktere, die anfangs noch von alten Konflikten geplagt sind, eine unerwartete, aber glaubwürdige Verbindung eingehen. Der Humor ist hier nicht nur eiskalt, sondern oft auch rabenschwarz, was perfekt zur bedrohlichen Kulisse der einsamen Insel passt. Diese Mischung aus Humor und Thriller ist erfrischend anders und hebt den Film von vielen anderen Genrevertretern ab. Die Spannung baut sich langsam, aber stetig auf. Es gibt kein hektisches Chaos, sondern eine nachvollziehbare Entwicklung, die die Figuren und ihre psychologischen Spiele in den Vordergrund rückt. Man fiebert mit, rätselt und wird immer tiefer in die Abgründe ihrer Psyche hineingezogen. Zwar gibt es teilweise Momente, die man als vorhersehbar empfinden könnte, oder die Handlung zieht sich vielleicht ein Stück zu lang, aber Sam Raimi darf sich bei solchen Projekten immer austoben. Gerade weil der Film seinen Thrill eben vor allem aus der Spannung zwischen den manipulativen Figuren zieht, verzeiht man ihm diese kleinen Schwächen gerne. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die anfängliche Rivalität in ein komplexes Machtspiel verwandelt, in dem jeder jeden täuschen könnte.
FAZIT
"Send Help" gelingt es auf beeindruckende Weise, klassische Thriller-Elemente mit rabenschwarzem Humor zu verbinden und dabei stets die Figuren in den Mittelpunkt zu stellen. Die Chemie zwischen Rachel McAdams und Dylan O'Brien ist der absolute Dreh- und Angelpunkt des Films und trägt maßgeblich zur überzeugenden Inszenierung bei. Auch wenn die Spannung mitunter etwas schleppend ansteigt und die eine oder andere Wendung zu erahnen ist, so wird man doch durch die clevere Ausgestaltung der Charakterdynamik und die unaufhaltsame Entwicklung des Geschehens belohnt. Dieser Film zeigt einmal mehr, dass Raimi auch jenseits der großen Blockbuster-Produktionen ein Meister seines Fachs ist und es versteht, mit sparsamen Mitteln und einer klaren Vision fesselnde Unterhaltung zu schaffen. Wer sich auf ein etwas anderes Filmerlebnis einlassen kann, bei dem Lachen und Gruseln Hand in Hand gehen, der wird mit "Send Help" bestens bedient.
Copyright: Walt Disney / LEONINE
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HANDLUNG
Als zwei Kollegen (Rachel McAdams und Dylan O’Brien) als einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes auf einer einsamen Insel stranden, müssen sie ihre alten Konflikte überwinden und zusammenarbeiten, um zu überleben. Aber sie sind nicht mehr im Büro, und es beginnt ein nervenaufreibender, düster-humorvoller Kampf des Willens und des Verstandes in diesem originellen, düster-komischen Psychothriller.
KRITIK
"Send Help" ist letztendlich einfach nur ein großer, fieser Spaß! Der Humor setzt bereits direkt mit dem Absturz ein und das ist etwas, wofür man den Machern schon Applaus verteilen kann. Es ist eine Art befreiendes Lachen, das sich in den Hals schleicht, wenn man die unfassbare Situation der beiden Protagonisten betrachtet. Rachel McAdams und Dylan O'Brien bilden hier ein perfektes Duo, ihre Chemie stimmt einfach auf der ganzen Linie. Man spürt förmlich, wie ihre Charaktere, die anfangs noch von alten Konflikten geplagt sind, eine unerwartete, aber glaubwürdige Verbindung eingehen. Der Humor ist hier nicht nur eiskalt, sondern oft auch rabenschwarz, was perfekt zur bedrohlichen Kulisse der einsamen Insel passt. Diese Mischung aus Humor und Thriller ist erfrischend anders und hebt den Film von vielen anderen Genrevertretern ab. Die Spannung baut sich langsam, aber stetig auf. Es gibt kein hektisches Chaos, sondern eine nachvollziehbare Entwicklung, die die Figuren und ihre psychologischen Spiele in den Vordergrund rückt. Man fiebert mit, rätselt und wird immer tiefer in die Abgründe ihrer Psyche hineingezogen. Zwar gibt es teilweise Momente, die man als vorhersehbar empfinden könnte, oder die Handlung zieht sich vielleicht ein Stück zu lang, aber Sam Raimi darf sich bei solchen Projekten immer austoben. Gerade weil der Film seinen Thrill eben vor allem aus der Spannung zwischen den manipulativen Figuren zieht, verzeiht man ihm diese kleinen Schwächen gerne. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die anfängliche Rivalität in ein komplexes Machtspiel verwandelt, in dem jeder jeden täuschen könnte.
FAZIT
"Send Help" gelingt es auf beeindruckende Weise, klassische Thriller-Elemente mit rabenschwarzem Humor zu verbinden und dabei stets die Figuren in den Mittelpunkt zu stellen. Die Chemie zwischen Rachel McAdams und Dylan O'Brien ist der absolute Dreh- und Angelpunkt des Films und trägt maßgeblich zur überzeugenden Inszenierung bei. Auch wenn die Spannung mitunter etwas schleppend ansteigt und die eine oder andere Wendung zu erahnen ist, so wird man doch durch die clevere Ausgestaltung der Charakterdynamik und die unaufhaltsame Entwicklung des Geschehens belohnt. Dieser Film zeigt einmal mehr, dass Raimi auch jenseits der großen Blockbuster-Produktionen ein Meister seines Fachs ist und es versteht, mit sparsamen Mitteln und einer klaren Vision fesselnde Unterhaltung zu schaffen. Wer sich auf ein etwas anderes Filmerlebnis einlassen kann, bei dem Lachen und Gruseln Hand in Hand gehen, der wird mit "Send Help" bestens bedient.
Copyright: Walt Disney / LEONINE