Game - Simulation
Sid Meier´s Civilization Vl
Sid Meier´s Civilization VlGame - Simulation | mit: 2KBewertung:★★★★★ Viele PC-Spiele werden meistens zeitgleich auf den aktuellen Konsolen veröffentlicht.
Einige aber brauchen hierfür etwas länger. Gut 3 Jahre nach dem Release von Civilization VI auf dem PC und ein Jahr nach der ersten Portierung auf der Switch, erscheint es nun auch für die Playstation 4 und X-Box One. Ob sich das Warten gelohnt hat und wie die Umsetzung wurde, habe ich getestet. Handlung Wie bereits in den Vorgängern ist die Handlung sehr simpel. Zu Beginn wählt man einen Anführer und somit seine Zivilisation aus und macht sie im Laufe der einzelnen Epochen zur stärksten Fraktion. Wie der Spieler dies macht, ist ganz ihm überlassen. Vom diplomatischen Handeln bis hin zum militärischen Angriff der gegnerischen Städte ist alles möglich. Trailer BewertungDer nun sechste Teil der Reihe, welche Spieler seit dem Jahr 1991 in seinen Bann zieht, war zum Release im Jahr 2016 wie seine Vorgänger bereits ein großer Erfolg. Wo noch die ersten beiden Teile für die damals aktuelle Playstation One erschien, wurde sich ab Teil 3 nur noch auf eine PC-Fassung konzentriert (einzige Ausnahme war hier Civilization Revolution im Jahr 2008).
Der neuste Ableger der Reihe bricht diese „Tradition“ und ist nun auch für die Konsolen erschienen.
So einfach das Ziel des Spieles klingt, ist es allerdings nicht. Zu Beginn wählen wir einen der 24 berühmten Anführer (unter anderem Alexander der Große, Cleopatra oder Gandhi) und beginnen ein paar tausend Jahre vor Christus, bauen die erste Siedlung auf, entscheiden uns für Religion und Staatsform, betreiben Forschung und Handel und kämpfen. Ist der Spieler mit seinem Zug fertig, ist der Gegner mit seiner Siedlung an der Reihe und versucht auch diese voran zu treiben.
Somit begeben wir uns immer weiter durch die Menschheitsgeschichte und müssen uns immer weiterentwickeln. Ob man eine friedliche diplomatische Siedlung in den Vordergrund rückt oder eher militärisch veranlagt ist, kann jeder Spieler für sich selber entscheiden.
Mit den einzelnen Einheiten kann der Spieler das Land erkunden. Aber Achtung: jede Einheit hat gewisse Bewegungspunkte. Durchläuft man Sümpfe oder möchte Berge überqueren, verbraucht man mehr Punkte als wenn man über eine Wiese läuft.
Erstmals im sechsten Teil werden Erweiterungen der eigenen Stadt in neue Bezirke unterteilt und nicht innerhalb der bestehenden Stadt etabliert. Einzelne Hexfelder des Reiches können somit nun spezialisiert werden. Außerdem sollten auch immer die Rohstoffe im Blick behalten werden.
Es gibt 2 Arten von Multiplayer-Modi. Einen Online-Modus, wo man gegen andere random Spieler antritt oder auch gegen Freunde. Und es gibt einen Hot-Seat Modus. Hier spielen mehrere Personen an einer Konsole und wechseln sich in ihren Zügen ab. Wer nicht gegeneinander spielen möchte, kann auch gemeinsam eine Zivilisation aufbauen.
Bei einer Portierung auf die Konsole stellt sich bei vielen die Frage, wie die Steuerung wohl ist, da solche Games meist mit der Maus gespielt werden.
Die Steuerung über den Controller geht verblüffend gut von der Hand. Es bedarf zwar etwas Zeit, geht aber schnell sehr gut von der Hand. Außerdem beinhaltet das Spiel bereits auf dem PC mehrere Menüs, durch die man navigieren muss. Das ist ebenfalls erstaunlich gut umgesetzt. Die einzelnen Menüs sind recht übersichtlich und nach etwas probieren und durchklicken, findet man sich sehr gut zurecht.
Neueinsteiger haben die Möglichkeit im Menü ein Tutorial abzuschließen, welches die grundlegende Steuerung und einige Spielmechaniken erklärt. Für den Einstieg definitiv hilfreich.
Grafisch kann das Spiel leider nicht wirklich glänzen. Der in meinen Augen comichafte Stil wirkt nicht zeitgemäß, aber das ist eben Geschmackssache. An und für sich läuft das Spiel stabil auf der PS4 Pro und Abstürze oder Freezes hatte ich während des Testes nicht.
Neben dem Hauptspiel, welches für knapp 40 Euro erhältlich ist, erschien außerdem direkt die 2 Erweiterungen Rise and Fall und Gathering Storm, welche ebenfalls im Bundle um die 40 Euro kosten und neben neuen Anführern und Zivilisationen auch mit Bezirken, Einheiten und Gebäuden daher kommt. Fazit Civilization VI beweist, dass Aufbaustrategie und Konsolen kein Ding der Unmöglichkeit ist. Die Steuerung und Menüführung überzeugt, einzig die Grafik könnte in meinen Augen der heutigen Zeit angepasst werden. Neueinsteiger wird der Anfang dank Tutorial erleichtert, Serienkenner können sich direkt in das Geschehen stürzen.
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Einige aber brauchen hierfür etwas länger. Gut 3 Jahre nach dem Release von Civilization VI auf dem PC und ein Jahr nach der ersten Portierung auf der Switch, erscheint es nun auch für die Playstation 4 und X-Box One. Ob sich das Warten gelohnt hat und wie die Umsetzung wurde, habe ich getestet. Handlung Wie bereits in den Vorgängern ist die Handlung sehr simpel. Zu Beginn wählt man einen Anführer und somit seine Zivilisation aus und macht sie im Laufe der einzelnen Epochen zur stärksten Fraktion. Wie der Spieler dies macht, ist ganz ihm überlassen. Vom diplomatischen Handeln bis hin zum militärischen Angriff der gegnerischen Städte ist alles möglich. Trailer BewertungDer nun sechste Teil der Reihe, welche Spieler seit dem Jahr 1991 in seinen Bann zieht, war zum Release im Jahr 2016 wie seine Vorgänger bereits ein großer Erfolg. Wo noch die ersten beiden Teile für die damals aktuelle Playstation One erschien, wurde sich ab Teil 3 nur noch auf eine PC-Fassung konzentriert (einzige Ausnahme war hier Civilization Revolution im Jahr 2008).
Der neuste Ableger der Reihe bricht diese „Tradition“ und ist nun auch für die Konsolen erschienen.
So einfach das Ziel des Spieles klingt, ist es allerdings nicht. Zu Beginn wählen wir einen der 24 berühmten Anführer (unter anderem Alexander der Große, Cleopatra oder Gandhi) und beginnen ein paar tausend Jahre vor Christus, bauen die erste Siedlung auf, entscheiden uns für Religion und Staatsform, betreiben Forschung und Handel und kämpfen. Ist der Spieler mit seinem Zug fertig, ist der Gegner mit seiner Siedlung an der Reihe und versucht auch diese voran zu treiben.
Somit begeben wir uns immer weiter durch die Menschheitsgeschichte und müssen uns immer weiterentwickeln. Ob man eine friedliche diplomatische Siedlung in den Vordergrund rückt oder eher militärisch veranlagt ist, kann jeder Spieler für sich selber entscheiden.
Mit den einzelnen Einheiten kann der Spieler das Land erkunden. Aber Achtung: jede Einheit hat gewisse Bewegungspunkte. Durchläuft man Sümpfe oder möchte Berge überqueren, verbraucht man mehr Punkte als wenn man über eine Wiese läuft.
Erstmals im sechsten Teil werden Erweiterungen der eigenen Stadt in neue Bezirke unterteilt und nicht innerhalb der bestehenden Stadt etabliert. Einzelne Hexfelder des Reiches können somit nun spezialisiert werden. Außerdem sollten auch immer die Rohstoffe im Blick behalten werden.
Es gibt 2 Arten von Multiplayer-Modi. Einen Online-Modus, wo man gegen andere random Spieler antritt oder auch gegen Freunde. Und es gibt einen Hot-Seat Modus. Hier spielen mehrere Personen an einer Konsole und wechseln sich in ihren Zügen ab. Wer nicht gegeneinander spielen möchte, kann auch gemeinsam eine Zivilisation aufbauen.
Bei einer Portierung auf die Konsole stellt sich bei vielen die Frage, wie die Steuerung wohl ist, da solche Games meist mit der Maus gespielt werden.
Die Steuerung über den Controller geht verblüffend gut von der Hand. Es bedarf zwar etwas Zeit, geht aber schnell sehr gut von der Hand. Außerdem beinhaltet das Spiel bereits auf dem PC mehrere Menüs, durch die man navigieren muss. Das ist ebenfalls erstaunlich gut umgesetzt. Die einzelnen Menüs sind recht übersichtlich und nach etwas probieren und durchklicken, findet man sich sehr gut zurecht.
Neueinsteiger haben die Möglichkeit im Menü ein Tutorial abzuschließen, welches die grundlegende Steuerung und einige Spielmechaniken erklärt. Für den Einstieg definitiv hilfreich.
Grafisch kann das Spiel leider nicht wirklich glänzen. Der in meinen Augen comichafte Stil wirkt nicht zeitgemäß, aber das ist eben Geschmackssache. An und für sich läuft das Spiel stabil auf der PS4 Pro und Abstürze oder Freezes hatte ich während des Testes nicht.
Neben dem Hauptspiel, welches für knapp 40 Euro erhältlich ist, erschien außerdem direkt die 2 Erweiterungen Rise and Fall und Gathering Storm, welche ebenfalls im Bundle um die 40 Euro kosten und neben neuen Anführern und Zivilisationen auch mit Bezirken, Einheiten und Gebäuden daher kommt. Fazit Civilization VI beweist, dass Aufbaustrategie und Konsolen kein Ding der Unmöglichkeit ist. Die Steuerung und Menüführung überzeugt, einzig die Grafik könnte in meinen Augen der heutigen Zeit angepasst werden. Neueinsteiger wird der Anfang dank Tutorial erleichtert, Serienkenner können sich direkt in das Geschehen stürzen.