Game - Shooter
Sniper: Ghost Warrior Contracts
Sniper: Ghost Warrior ContractsGame - Shooter | mit: CI GamesBewertung:★★★★★ Wenn ich an Sniper Ghost Warrior denke, muss ich automatisch an den dritten Teil denken. Eine sehr leere Open World, Gegner-KI die zu wünschen übrig lies und Ladezeiten, bei denen man mal gut 8 Minuten warten musste. Als ich von Sniper Ghost Warrior Contracts zum ersten Mal hörte, hoffte ich auf Besserung. Ob dies eintraf und wie der neue Ableger gelungen ist, erfahrt ihr in meinem Test. Handlung Die Story kann eigentlich beiseite gelegt werden, da diese ziemlich unrelevant ist.
Sibirien hat sich von der russischen Föderation abgewandt und wir haben nun von einigen Auftraggebern die Mission erhalten verschiedene Zielpersonen auszuschalten.
Mehr gibt es hier nicht zu sagen, da dies das Grundgerüst jeder Mission ist. Diese einzeln betrachtet wirken auch nicht gerade wie aus einem Guss. Das Ganze erinnert eher an einen Ableger der Hitman-Reihe. Trailer BewertungDas Beste direkt zu Beginn: Die Ladezeiten sind zum Glück gefühlt keine 8 Minuten mehr lang.
Allerdings nur gefühlt. Jede der 5 Storymissionen (welche alle über ein eigenes Gebiet verfügen) wird durch eine Sequenz eingeleitet. Diese darf man sich allerdings bei jedem Laden des Levels von vorne anschauen. Wer sich jetzt denkt, kein Problem einfach skippen, dem sei gesagt es ist leider nicht möglich. Hinzu kommt noch, dass die Sequenzen ruckeln und das nicht nur etwas. Leider etwas störend. Außerdem gibt es dieses Mal keine deutsche Sprachausgabe, sondern nur Englisch mit deutschen Untertiteln.
Die Level an sich sind frei begehbar und abwechslungsreich. Grafisch darf man allerdings nicht viel erwarten, das Spiel sieht für die heutige Zeit einfach nicht gut aus. Viele Texturen sind matschig und teils ruckelt das Spiel.
Kommen wir nun zu dem Hauptsächlichen des Spieles, dem Snipern. Hier muss man natürlich einiges beachten. Entfernung zum Ziel, Wind und den Kugelabfall einkalkulieren. Hierfür gibt es einige nützliche Anzeigen auf dem Zielfernrohr. Leicht ist es trotzdem nicht und erfordert etwas Übung.
Die Gegner-KI lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Sollte man das Ziel nicht treffen und direkt daneben schießen, so kann es sein, dass der Gegner von alledem nichts mitbekommt und einfach auf seinem Posten stehen bleibt. Ist zwar für einen zweiten Versuch recht praktisch, ist aber eher unrealistisch.
Im Nahkampf hält man übrigens nicht sehr viel Schaden aus, sodass das Snipern essentieller Bestandteil im Spiel ist.
Das zweite nützliche Tool ist die Maske, die unser Schütze immer trägt. Mit dieser können wir uns Wege und Objekte anzeigen lassen und Gegner markieren.
Markierte Gegner bleiben allerdings dauerhaft markiert, selbst wenn sie in ein Haus gehen und eigentlich aus der Sichtweite raus sind. Zum Teil kann man diese auch durch Wände oder Bäume kennzeichnen. Auch hier lässt Realismus wieder zu wünschen übrig.
Innerhalb der Missionen kann man mit Hauptzielen, Nebenaufträgen und Herausforderungen Geld verdienen, um sich neue Ausrüstungen und Skills zu kaufen. Das komplette Spiel ist aber mit der Anfangsausrüstung durchspielbar. Zumindest hatte ich keine größeren Probleme dabei.
Allerdings gibt es keine richtigen Waffen. Zumindest keine, die es in echt auch gibt. Aber es lässt sich leicht herausfinden, welcher Waffe die AK A47 als Vorbild genommen wurde.
Was Positiv nochmal genannt werden muss, sind die verschiedenen Vorgehensweisen. Geht man leise vor oder rennt direkt gerade zu dem Ziel und schießt sich den Weg frei. Das kann jeder Spieler selber entscheiden. Und erhöht etwas den Wiederspielwert. Wer eine komplette Herausforderung haben möchte, kann versuchen wirklich nur die Zielperson auszuschalten. Das bedarf natürlich etwas Planung. Fazit Sniper Ghost Warrior Contracts macht vieles richtig, allerdings auch sehr viel falsch. Die Gegner-KI hat sich kaum gebessert, die Story ist eher Nebensache und das Gameplay kann auch nicht überzeugen. Wer eine mitreißende Story sucht ist hier genauso fehl am Platz, wie Gamer denen es nur auf die Grafik ankommt.
Sniper Ghost Warrior Conrtacts ist für mich leider eine der größten Enttäuschungen diesen Jahres.
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Sibirien hat sich von der russischen Föderation abgewandt und wir haben nun von einigen Auftraggebern die Mission erhalten verschiedene Zielpersonen auszuschalten.
Mehr gibt es hier nicht zu sagen, da dies das Grundgerüst jeder Mission ist. Diese einzeln betrachtet wirken auch nicht gerade wie aus einem Guss. Das Ganze erinnert eher an einen Ableger der Hitman-Reihe. Trailer BewertungDas Beste direkt zu Beginn: Die Ladezeiten sind zum Glück gefühlt keine 8 Minuten mehr lang.
Allerdings nur gefühlt. Jede der 5 Storymissionen (welche alle über ein eigenes Gebiet verfügen) wird durch eine Sequenz eingeleitet. Diese darf man sich allerdings bei jedem Laden des Levels von vorne anschauen. Wer sich jetzt denkt, kein Problem einfach skippen, dem sei gesagt es ist leider nicht möglich. Hinzu kommt noch, dass die Sequenzen ruckeln und das nicht nur etwas. Leider etwas störend. Außerdem gibt es dieses Mal keine deutsche Sprachausgabe, sondern nur Englisch mit deutschen Untertiteln.
Die Level an sich sind frei begehbar und abwechslungsreich. Grafisch darf man allerdings nicht viel erwarten, das Spiel sieht für die heutige Zeit einfach nicht gut aus. Viele Texturen sind matschig und teils ruckelt das Spiel.
Kommen wir nun zu dem Hauptsächlichen des Spieles, dem Snipern. Hier muss man natürlich einiges beachten. Entfernung zum Ziel, Wind und den Kugelabfall einkalkulieren. Hierfür gibt es einige nützliche Anzeigen auf dem Zielfernrohr. Leicht ist es trotzdem nicht und erfordert etwas Übung.
Die Gegner-KI lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Sollte man das Ziel nicht treffen und direkt daneben schießen, so kann es sein, dass der Gegner von alledem nichts mitbekommt und einfach auf seinem Posten stehen bleibt. Ist zwar für einen zweiten Versuch recht praktisch, ist aber eher unrealistisch.
Im Nahkampf hält man übrigens nicht sehr viel Schaden aus, sodass das Snipern essentieller Bestandteil im Spiel ist.
Das zweite nützliche Tool ist die Maske, die unser Schütze immer trägt. Mit dieser können wir uns Wege und Objekte anzeigen lassen und Gegner markieren.
Markierte Gegner bleiben allerdings dauerhaft markiert, selbst wenn sie in ein Haus gehen und eigentlich aus der Sichtweite raus sind. Zum Teil kann man diese auch durch Wände oder Bäume kennzeichnen. Auch hier lässt Realismus wieder zu wünschen übrig.
Innerhalb der Missionen kann man mit Hauptzielen, Nebenaufträgen und Herausforderungen Geld verdienen, um sich neue Ausrüstungen und Skills zu kaufen. Das komplette Spiel ist aber mit der Anfangsausrüstung durchspielbar. Zumindest hatte ich keine größeren Probleme dabei.
Allerdings gibt es keine richtigen Waffen. Zumindest keine, die es in echt auch gibt. Aber es lässt sich leicht herausfinden, welcher Waffe die AK A47 als Vorbild genommen wurde.
Was Positiv nochmal genannt werden muss, sind die verschiedenen Vorgehensweisen. Geht man leise vor oder rennt direkt gerade zu dem Ziel und schießt sich den Weg frei. Das kann jeder Spieler selber entscheiden. Und erhöht etwas den Wiederspielwert. Wer eine komplette Herausforderung haben möchte, kann versuchen wirklich nur die Zielperson auszuschalten. Das bedarf natürlich etwas Planung. Fazit Sniper Ghost Warrior Contracts macht vieles richtig, allerdings auch sehr viel falsch. Die Gegner-KI hat sich kaum gebessert, die Story ist eher Nebensache und das Gameplay kann auch nicht überzeugen. Wer eine mitreißende Story sucht ist hier genauso fehl am Platz, wie Gamer denen es nur auf die Grafik ankommt.
Sniper Ghost Warrior Conrtacts ist für mich leider eine der größten Enttäuschungen diesen Jahres.