Comic - Star Wars
Star Wars 51 - Age of Republic: Obi-Wan Kenobi/ Jango Fett
Star Wars 51 - Age of Republic: Obi-Wan Kenobi/ Jango FettComic - Star Wars | mit: Autorin: Jody Houser, Zeichner: Luke Ross, Cory SmithBewertung:★★★★★ Die Star-Wars-Comichefte behandeln neuerdings einzelne Charaktere in je einer kurzen Geschichte und stellen dabei gut und böse gegenüber. In Heft 51 der „Age of Republic“-Reihe werden der Jedi Obi-Wan und Kopfgeldjäger Jango Fett thematisiert. Erneut also stehen zwei absolute Fan-Lieblinge im Fokus eines Heftes. Handlung In Obi-Wans Geschichte wird ein Kapitel behandelt, dass sich zwischen den Filmen „Eine dunkle Bedrohung“ und „Angriff der Klonkrieger“ abspielt. Obi-Wans Meister Qui-Gon wurde von Darth Maul getötet und so muss er nun, gerade selbst noch ein Schüler gewesen, die Ausbildung des jungen Anakin Skywalker übernehmen. Diesen nimmt er mit auf seine erste Mission außerhalb des Jedi-Tempels.
Jango Fetts Sohn Boba erhält in der zweiten Geschichte eine ganz ähnliche Lektion. Auch er wird von seinem Vater und Lehrer Jango mit auf eine Mission genommen und muss sich dort beweisen. Gemeinsam mit einem unbekannten Kopfgeldjägertrio müssen sie im Auftrag eines Vaters die umtriebige Tochter zurückbringen. Doch die anderen Kopfgeldjäger haben eigene Pläne. Eine gute Überraschung für den jungen Boba.
BewertungZwei Geschichten über zwei Meister, die ihren Schützlingen eine Lektion erteilen bietet das neue Star-Wars-Heft. Die Parallelität der Geschichten gefällt mir wieder außerordentlich gut und gerade in der Kopfgeldjäger-Geschichte verschwimmen die Grenzen von gut und böse, denn auch Jango und Boba sind nur Vater und Sohn die versuchen in der Galaxie zurecht zu kommen.
Beide Geschichten haben aber trotz ihrer Kürze einige emotionale Momente, etwa zwischen dem Verärgerten Schüler Anakin, der glaubt sein Meister traue ihm nichts zu. Vielmehr stellt sich aber Obi-Wan als in vielen Situationen nicht bereit heraus und dies führt erst zum Streit und dann zu einem klärenden Gespräch. Insgesamt gefällt mir die zweite Geschichte etwas besser, denn im Zusammenhang mit der durch Jango Fett ermöglichten Klonarmee gibt es einige spannende Einblicke in die Hintergründe dazu, die in den Star-Wars-Filmen nicht dargestellt sind. In einer Rückblende etwa gibt es ein Gespräch zwischen Jango und dem abtrünnigen Jedi Sifo Dyas, der als Tyranus den Kaminoanern den Auftrag für die Klonarmee gab.
Auch Zeichenstile und Gestaltung fühlen sich sehr nach Star Wars an. In beiden Geschichten kommen sowohl neue als auch bekannte Alienrassen und Schauplätze vor, die mir beim Lesen das Gefühl gegeben haben, mich in einer mir bekannten Welt zu befinden. Leider sind beide Geschichten wieder recht kurz und obwohl sich die Geschichten im Vergleich zu Band 50 in etwa in einer fortlaufenden Chronologie befinden müssten, gibt es keine konkreten Zusammenhänge. Die Geschichten sollen allem Anschein nach wirklich für sich allein stehen.
Fazit Wieder bekommen wir mit einem Star-Wars-Heft der neuen Reihe zwei nette, kurze Geschichten mit jeweils einer vergleichbaren Moral am Ende. Diese sind nicht sonderlich komplex, aber gerade für jüngere Leserinnen und Leser durchaus lehrreich. Atmosphärisch sind die Geschichten auch aufgrund ihres Zeichenstils solide.
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Jango Fetts Sohn Boba erhält in der zweiten Geschichte eine ganz ähnliche Lektion. Auch er wird von seinem Vater und Lehrer Jango mit auf eine Mission genommen und muss sich dort beweisen. Gemeinsam mit einem unbekannten Kopfgeldjägertrio müssen sie im Auftrag eines Vaters die umtriebige Tochter zurückbringen. Doch die anderen Kopfgeldjäger haben eigene Pläne. Eine gute Überraschung für den jungen Boba.
BewertungZwei Geschichten über zwei Meister, die ihren Schützlingen eine Lektion erteilen bietet das neue Star-Wars-Heft. Die Parallelität der Geschichten gefällt mir wieder außerordentlich gut und gerade in der Kopfgeldjäger-Geschichte verschwimmen die Grenzen von gut und böse, denn auch Jango und Boba sind nur Vater und Sohn die versuchen in der Galaxie zurecht zu kommen.
Beide Geschichten haben aber trotz ihrer Kürze einige emotionale Momente, etwa zwischen dem Verärgerten Schüler Anakin, der glaubt sein Meister traue ihm nichts zu. Vielmehr stellt sich aber Obi-Wan als in vielen Situationen nicht bereit heraus und dies führt erst zum Streit und dann zu einem klärenden Gespräch. Insgesamt gefällt mir die zweite Geschichte etwas besser, denn im Zusammenhang mit der durch Jango Fett ermöglichten Klonarmee gibt es einige spannende Einblicke in die Hintergründe dazu, die in den Star-Wars-Filmen nicht dargestellt sind. In einer Rückblende etwa gibt es ein Gespräch zwischen Jango und dem abtrünnigen Jedi Sifo Dyas, der als Tyranus den Kaminoanern den Auftrag für die Klonarmee gab.
Auch Zeichenstile und Gestaltung fühlen sich sehr nach Star Wars an. In beiden Geschichten kommen sowohl neue als auch bekannte Alienrassen und Schauplätze vor, die mir beim Lesen das Gefühl gegeben haben, mich in einer mir bekannten Welt zu befinden. Leider sind beide Geschichten wieder recht kurz und obwohl sich die Geschichten im Vergleich zu Band 50 in etwa in einer fortlaufenden Chronologie befinden müssten, gibt es keine konkreten Zusammenhänge. Die Geschichten sollen allem Anschein nach wirklich für sich allein stehen.
Fazit Wieder bekommen wir mit einem Star-Wars-Heft der neuen Reihe zwei nette, kurze Geschichten mit jeweils einer vergleichbaren Moral am Ende. Diese sind nicht sonderlich komplex, aber gerade für jüngere Leserinnen und Leser durchaus lehrreich. Atmosphärisch sind die Geschichten auch aufgrund ihres Zeichenstils solide.