Comic - Star Wars
Star Wars - Die Asche von Jehda
Star Wars - Die Asche von JehdaComic - Star Wars | mit: Text: Kieron Gillen, Zeichner: Salvador Larroca, Übersetzung: Matthias WielandBewertung:★★★★★ Unter dem Titel „Die Asche von Jehda“ sind bei Panini die US-Star-Wars-Hefte #38 – 43
zusammengefasst erschienen. Nach den Ereignissen vom Film „Eine neue Hoffnung“ spielend, sollte der Comic auch ohne Kenntnis der Vorgängerhefte einigermaßen gut verständlich sein. Handlung Der erste Todesstern wurde zerstört, doch das Imperium ist noch lange nicht geschlagen. Die Rebellion geht weiter. Han, Luke und Leia sind zu führenden Kräften der Allianz aufgestiegen, bzw. werden als solche wahrgenommen. Nun führt sie ihr Widerstand zum sterbenden Mond Jehda, der bereits vor Alderaan als Machtdemonstration vom Todesstern zerstört wurde. Dort trifft die Gruppe auf eine weitere Aufständische Gruppe, die Partisanen, die einst angeführt von Saw Gerrera, ebenfalls gegen das Imperium kämpfen. In den Überresten des Planeten möchte das Imperium Kyberkristalle nun abbauen, um sie als Energiequelle zu nutzen. Das muss um jeden Preis verhindert werden. Doch gleichzeitig zieht es Luke zu einem machtdurchfluteten Ort, von dem er sich mehr über die Wege der Macht zu lernen erhofft. Trailer BewertungDie Geschichte in „Die Asche von Jehda“ bietet einen guten Querschnitt durch die Thematiken des Star-Wars-Universums. Luke sucht nach Überresten der Macht während Leia gleichzeitig versucht zwischen den radikalen Methoden der Partisanen und der Allianz zu vermitteln. Han und Chewie fliegen den Millenium Falken und das Imperium tut böses. Die emotionale Spannungskurve verliert aber etwas an Gewicht, wenn der Inhalt der vorangehenden Bände nicht bekannt ist. Ein paar der Charaktere fehlt es dadurch an Tiefe, bzw. Hintergrund.
Diese Lücken werden aber durch kleine, gute Nebengeschichten gefüllt. So erleben wir zum Beispiel Hans Sinneswandel vom ignoranten, egoistischen Einzelgänger, zu einem Mann, der den Mut aufbringt Führungsqualitäten zu beweisen. Und auch Luke macht eine Veränderung durch und hinterfragt seinen kompromisslosen Wunsch dem Wissen um die Macht näherzukommen. Es sind in diesem Comic eher die zwischenmenschlichen und charakterbildenden Themen, die die Geschichte tragen. Die Hauptgeschichte um eine zerstörerische Superwaffe des Imperiums ist eher schwach und, vor allem hier im Star-Wars-Kanon, natürlich nicht wirklich neu.
Auffällig, und für mich etwas unschön ins Auge fallend, sind die Brüche im eigentlich recht passenden Zeichenstil bei den Gesichtern der Figuren. Ab und zu gibt es den Versuch diese so fotorealistisch wie möglich darzustellen, was nur teils gelingt und so zu einigen Uncanny-Valley-Momenten führt. Vermutlich ist dies der Versuch in Momenten in denen Mimik wichtig ist, so detailliert wie möglich zu sein, doch ich finde, das geht nach hinten los. Da wäre man lieber beim eigentlichen Stil geblieben, der mir durchaus gefällt. Fazit Star Wars – Die Asche von Jehda ist ein guter Comic, der vor allem in den Zwischentönen überzeugt. Die primäre Story ist nicht wirklich außergewöhnlich, aber die Entwicklungen, die einige der Charaktere durchmachen, sind nennenswert. Auch der Zeichenstil fügt sich gut ins Gesamtbild des Comics ein. Wenn nicht die Gesichter der Figuren gelegentlich beim Versuch fotorealistisch-detailliert sein zu wollen ins Seltsame abrutschen würden, wären die Zeichnungen nahezu perfekt. Insgesamt hat der Comic seine Macken hier und da, macht aber durchaus Freude zu lesen.
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zusammengefasst erschienen. Nach den Ereignissen vom Film „Eine neue Hoffnung“ spielend, sollte der Comic auch ohne Kenntnis der Vorgängerhefte einigermaßen gut verständlich sein. Handlung Der erste Todesstern wurde zerstört, doch das Imperium ist noch lange nicht geschlagen. Die Rebellion geht weiter. Han, Luke und Leia sind zu führenden Kräften der Allianz aufgestiegen, bzw. werden als solche wahrgenommen. Nun führt sie ihr Widerstand zum sterbenden Mond Jehda, der bereits vor Alderaan als Machtdemonstration vom Todesstern zerstört wurde. Dort trifft die Gruppe auf eine weitere Aufständische Gruppe, die Partisanen, die einst angeführt von Saw Gerrera, ebenfalls gegen das Imperium kämpfen. In den Überresten des Planeten möchte das Imperium Kyberkristalle nun abbauen, um sie als Energiequelle zu nutzen. Das muss um jeden Preis verhindert werden. Doch gleichzeitig zieht es Luke zu einem machtdurchfluteten Ort, von dem er sich mehr über die Wege der Macht zu lernen erhofft. Trailer BewertungDie Geschichte in „Die Asche von Jehda“ bietet einen guten Querschnitt durch die Thematiken des Star-Wars-Universums. Luke sucht nach Überresten der Macht während Leia gleichzeitig versucht zwischen den radikalen Methoden der Partisanen und der Allianz zu vermitteln. Han und Chewie fliegen den Millenium Falken und das Imperium tut böses. Die emotionale Spannungskurve verliert aber etwas an Gewicht, wenn der Inhalt der vorangehenden Bände nicht bekannt ist. Ein paar der Charaktere fehlt es dadurch an Tiefe, bzw. Hintergrund.
Diese Lücken werden aber durch kleine, gute Nebengeschichten gefüllt. So erleben wir zum Beispiel Hans Sinneswandel vom ignoranten, egoistischen Einzelgänger, zu einem Mann, der den Mut aufbringt Führungsqualitäten zu beweisen. Und auch Luke macht eine Veränderung durch und hinterfragt seinen kompromisslosen Wunsch dem Wissen um die Macht näherzukommen. Es sind in diesem Comic eher die zwischenmenschlichen und charakterbildenden Themen, die die Geschichte tragen. Die Hauptgeschichte um eine zerstörerische Superwaffe des Imperiums ist eher schwach und, vor allem hier im Star-Wars-Kanon, natürlich nicht wirklich neu.
Auffällig, und für mich etwas unschön ins Auge fallend, sind die Brüche im eigentlich recht passenden Zeichenstil bei den Gesichtern der Figuren. Ab und zu gibt es den Versuch diese so fotorealistisch wie möglich darzustellen, was nur teils gelingt und so zu einigen Uncanny-Valley-Momenten führt. Vermutlich ist dies der Versuch in Momenten in denen Mimik wichtig ist, so detailliert wie möglich zu sein, doch ich finde, das geht nach hinten los. Da wäre man lieber beim eigentlichen Stil geblieben, der mir durchaus gefällt. Fazit Star Wars – Die Asche von Jehda ist ein guter Comic, der vor allem in den Zwischentönen überzeugt. Die primäre Story ist nicht wirklich außergewöhnlich, aber die Entwicklungen, die einige der Charaktere durchmachen, sind nennenswert. Auch der Zeichenstil fügt sich gut ins Gesamtbild des Comics ein. Wenn nicht die Gesichter der Figuren gelegentlich beim Versuch fotorealistisch-detailliert sein zu wollen ins Seltsame abrutschen würden, wären die Zeichnungen nahezu perfekt. Insgesamt hat der Comic seine Macken hier und da, macht aber durchaus Freude zu lesen.