Comic - Star Wars
Star Wars: Poe Dameron - Die Wege der Macht
Star Wars: Poe Dameron - Die Wege der MachtComic - Star Wars | mit: Text: Charles Soule, Robbie Thompson; Zeichner: Angel Unzueta, Nick VirellaBewertung:★★★★★ Er ist ein Fliegerass und einer der Protagonisten der neuen Star-Wars-Trilogie. Grund genug, dass auch Poe Dameron seine eigene Comic-Reihe hat. Unter den Star-Wars-Sonderbänden ist mit Band 107 „Die Wege der Macht“ die vierte Poe-Dameron-Geschichte erschienen. Der 160-Seitige Band ist seit dem 22.01. erhältlich. Handlung Der Gelehrte Lor San Tekka ist nach seinem Versuch in einem Hochsicherheitstresor der Neimoidianer ein antikes Relikt der Macht zu untersuchen des versuchten Diebstahls angeklagt und soll hingerichtet werden. Leia Organa und ihre schwarze Staffel mit ihrem Anführer Poe Dameron wollen ihn mit einem ausgefeilten Plan befreien. Doch nachdem dieser zunächst zu gelingen scheint, wird er von zwei Hochrangigen der Ersten Ordnung durchkreuzt. Auch diese ist an Lor San Tekkas Wissen interessiert und will ihn gefangen nehmen. Wird es Leia, Poe und der schwarzen Staffel gelingen ihn zurückzuholen? Trailer BewertungFür die US-Ausgaben Poe Dameron #20-25 ist Autor Charles Soule verantwortlich, der zum Beispiel auch die aktuelle Darth-Vader-Reihe schreibt. Ebenfalls enthalten ist das Poe Dameron Annual #1, geschrieben von Robbie Thompson. Für die Zeichnungen sind jeweils Angel Unzueta, bzw. Nick Virella. Beide Zeichstile passen ganz gut ins Star-Wars-Universum, wobei mir die detailreicheren Zeichnungen von Angel Unzueta weitaus besser gefallen. Sie geben sehr schön auch Feinheiten in der Mimik der Charaktere wieder. Auch die Lichteffekte in Schusswechseln und Explosionen in der Farbgebung von Arif Prianto gefallen mir hier im Hauptteil der Geschichte sehr gut. Einzig wundert mich, dass wie mir schon in anderen Comics (etwa dem offiziellen Comic zu „Die letzten Jedi“) auffiel, dass auch hier wieder einige Charaktere sehr nah an der Vorlage, die die Filme geben sind, andere wiederum nicht. Und zweiteres betrifft vor allem Titelheld Poe Dameron. Woran das liegen mag ist mir schleierhaft, da doch auch Oscar Isaac durchaus ein charakteristisches Äußeres hat, was sich wesentlich besser erkennbar in Zeichnungen umsetzen ließe.
Die Geschichte, die Charles Soule ausformuliert, ist sehr spannend inszeniert und mit Liebe zum Detail, wie zum Beispiel den zwischenmenschlichen Beziehungen in den wirren des Kampfes, geschrieben. Hier beweist Soule wie bereits in anderen Comics des Star-Wars-Universums, dass er ein Händchen für ebendiese Feinheiten hat. Um nur ein Beispiel zu nennen, sind ein Pilot und eine Pilotin der schwarzen Staffel ein Paar und haben sich damit auseinanderzusetzen, ob die Liebesbeziehung nicht möglicherweise eine zu große Ablenkung darstellt.
Aber auch die Hauptgeschehnisse sind spannen und machen Spaß. Generälin Leia Organa tritt als clevere Kommandantin auf und sorgt für die Ausführung eines gewieften Plans, der letztlich nur durch unerwartete Ereignisse zu scheitern droht. Diese Wirrungen sorgen für stetige Spannung und Überraschungen beim Lesen. Die Anordnung der Panels bietet dabei stets einen ordentlichen Überblick. Fazit Poe Dameron – Die Wege der Macht ist ein guter Sammelband der aktuellen Poe-Dameron-Geschichten. Mit grober Kenntnis der Charaktere durch die Filme ist ein vorheriges Lesen der Vorgängerbände nicht zwingend notwendig. Ohne aber genau benennen zu können, woran es liegt, würde ich den Comic zwar durchaus empfehlen (auch Neulingen), vergebe aber nicht die Höchstpunktzahl. In der Story hat mir letztlich doch der letzte Kick gefehlt.
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Die Geschichte, die Charles Soule ausformuliert, ist sehr spannend inszeniert und mit Liebe zum Detail, wie zum Beispiel den zwischenmenschlichen Beziehungen in den wirren des Kampfes, geschrieben. Hier beweist Soule wie bereits in anderen Comics des Star-Wars-Universums, dass er ein Händchen für ebendiese Feinheiten hat. Um nur ein Beispiel zu nennen, sind ein Pilot und eine Pilotin der schwarzen Staffel ein Paar und haben sich damit auseinanderzusetzen, ob die Liebesbeziehung nicht möglicherweise eine zu große Ablenkung darstellt.
Aber auch die Hauptgeschehnisse sind spannen und machen Spaß. Generälin Leia Organa tritt als clevere Kommandantin auf und sorgt für die Ausführung eines gewieften Plans, der letztlich nur durch unerwartete Ereignisse zu scheitern droht. Diese Wirrungen sorgen für stetige Spannung und Überraschungen beim Lesen. Die Anordnung der Panels bietet dabei stets einen ordentlichen Überblick. Fazit Poe Dameron – Die Wege der Macht ist ein guter Sammelband der aktuellen Poe-Dameron-Geschichten. Mit grober Kenntnis der Charaktere durch die Filme ist ein vorheriges Lesen der Vorgängerbände nicht zwingend notwendig. Ohne aber genau benennen zu können, woran es liegt, würde ich den Comic zwar durchaus empfehlen (auch Neulingen), vergebe aber nicht die Höchstpunktzahl. In der Story hat mir letztlich doch der letzte Kick gefehlt.