Comic - Geschichte
Starman - David Bowie's Ziggy Stardust Years
Starman - David Bowie's Ziggy Stardust YearsComic - Geschichte | mit: Reinhard Kleist Bewertung:★★★★★ Hier treffen Künstlerwelten aufeinander. Auf der einen Seite Reinhard Kleist, der gerade in der deutschen Comic-Szene zu den ganz großen seiner Zunft gehört. Er schafft mit seinen Werken Emotionen, weil er teilweise auf wahre Begebenheiten oder Persönlichkeiten anspielt beziehungsweise von ihnen berichtet. Seine Werke berühren und spiegeln einen Zeitabschnitt wieder. Unvergesslich "Der Boxer" oder "Der Traum von Olympia", um nur einige Werke zu nennen. Auf der anderen Seite kommt ein gewisser David Bowie zu Wort. Der Verlag "Cross Cult" hat bereits kurz nach seinem Tod einen Comic veröffentlicht, der den Lebensweg des Künstlers beschreibt und das in bunten und grellen Farben. Kleist widmet sich jedoch dem Abschnitt Ziggy Stardust und baut in seinen Zeichnungen Farben ein, verzichtet dann aber nicht auf den Kontrast.
Handlung 1972 erlebte die Geburt des Rock'n'Roll-Messias Ziggy Stardust, dessen provokantes Spiel mit sexueller Identität und Geschlechterrollen den Grundstein für David Bowies Aufstieg zum „einflussreichsten Popmusiker aller Zeiten“ (New Musical Express) legte. BewertungIch selbst gehöre der Generation an, die wahrscheinlich sagen wird "David Bowie" kenne ich, habe ich aber nicht so richtig gehört. Die jetzige Generation wird sagen "David, Wer?". Mein Arbeitskollege hingegen, war nach der Nachricht von Davids Tod sehr betroffen und hat noch einmal das eine oder andere "Best Of Album" in den CD-Spieler eingelegt. Reinhard Kleist ist ein Mann, der den David bestimmt kennt, aus seiner aktiven Disco-Zeit. Aber Kleist ist auch ein Künstler, der viel Recherearbeit leistet und sich bestens informiert. Frei nach dem Motto "Lieber etwas mehr Zeit investieren und auf die Qualität setzten.“ Das zahlt sich aus, sicherlich kann er es sich erlauben, jedoch merkt man den Unterschied.
Das vorliegende Comic geht tiefer, zeigt den Star, seine Stärken, seine Schwächen oder einfach ein wenig "Stuff" zwischendurch. Der Leser kann sich so ein perfektes dreidimensionales Bild machen. Es sind die Ausschweifungen, die Gier, die Sucht nach der Musik, die spürbar ist. Keine Wunder, dass Bowie zu den einflussreichsten Künstlern gehört. Hier gab es keine Casting-Show, kein ich werde Star über Nacht, hier hat sich ein Musiker Gedanken gemacht, hat geledert und hat eben genau das in die Noten geschrieben.
Kleist fängt das Stimmungsbild ein. Dazu benutzt er unterschiedliche Stilmittel. Mal sind es die Farben, mal sind es andere Dinge. Der Leser weiß sofort Bescheid, er erkennt, wann es in die Vergangenheit geht. Mir selbst haben die Musikexesse gefallen. Bowie auf der Bühne.
Wer mehr braucht, als nur die Standartausgabe, kann sich die Luxusausgabe für einen Preis von 59 EUR gönnen. Diese bekommt dann auch noch einen handsignierten Druck dazu.
Fazit "Starman - David Bowie's Ziggy Stardust Years" ist ein genialer Comic über einen großen Musiker. Fans zugreifen, Geschichtsanhänger auch.
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Handlung 1972 erlebte die Geburt des Rock'n'Roll-Messias Ziggy Stardust, dessen provokantes Spiel mit sexueller Identität und Geschlechterrollen den Grundstein für David Bowies Aufstieg zum „einflussreichsten Popmusiker aller Zeiten“ (New Musical Express) legte. BewertungIch selbst gehöre der Generation an, die wahrscheinlich sagen wird "David Bowie" kenne ich, habe ich aber nicht so richtig gehört. Die jetzige Generation wird sagen "David, Wer?". Mein Arbeitskollege hingegen, war nach der Nachricht von Davids Tod sehr betroffen und hat noch einmal das eine oder andere "Best Of Album" in den CD-Spieler eingelegt. Reinhard Kleist ist ein Mann, der den David bestimmt kennt, aus seiner aktiven Disco-Zeit. Aber Kleist ist auch ein Künstler, der viel Recherearbeit leistet und sich bestens informiert. Frei nach dem Motto "Lieber etwas mehr Zeit investieren und auf die Qualität setzten.“ Das zahlt sich aus, sicherlich kann er es sich erlauben, jedoch merkt man den Unterschied.
Das vorliegende Comic geht tiefer, zeigt den Star, seine Stärken, seine Schwächen oder einfach ein wenig "Stuff" zwischendurch. Der Leser kann sich so ein perfektes dreidimensionales Bild machen. Es sind die Ausschweifungen, die Gier, die Sucht nach der Musik, die spürbar ist. Keine Wunder, dass Bowie zu den einflussreichsten Künstlern gehört. Hier gab es keine Casting-Show, kein ich werde Star über Nacht, hier hat sich ein Musiker Gedanken gemacht, hat geledert und hat eben genau das in die Noten geschrieben.
Kleist fängt das Stimmungsbild ein. Dazu benutzt er unterschiedliche Stilmittel. Mal sind es die Farben, mal sind es andere Dinge. Der Leser weiß sofort Bescheid, er erkennt, wann es in die Vergangenheit geht. Mir selbst haben die Musikexesse gefallen. Bowie auf der Bühne.
Wer mehr braucht, als nur die Standartausgabe, kann sich die Luxusausgabe für einen Preis von 59 EUR gönnen. Diese bekommt dann auch noch einen handsignierten Druck dazu.
Fazit "Starman - David Bowie's Ziggy Stardust Years" ist ein genialer Comic über einen großen Musiker. Fans zugreifen, Geschichtsanhänger auch.