Comic - Drama
Sumpfland
SumpflandComic - Drama | mit: MokiBewertung:★★★★★ Moki ist in erster Linie keine Comic-Künstlerin, hat aber eine große Affinität zu den Panels, was sich teilweise in ihren Werken widerspiegelt und eben auch in selbst kreierten Comics. „Sumpfland“ ist Mokis neustes Werk und ist beim Reprodukt erschienen. Da beide Namen für Qualität stehen, ist es nicht verwunderlich, dass mich „Sumpfland“ überzeugen konnte. Handlung In vielen Kurzgeschichten beschäftigt sich die Autorin und Zeichnerin Moki mit dem Sinn des Lebens. Sie geht näher auf die Thematik ein, wie man sich in der heutigen, modernen Welt zurechtfinden kann. Unser Leben gleicht dabei dem Warten durch ein Sumpfland. Es kommt vor, da zieht uns der Morast nach unten und es kommt hingegen auch einmal vor, dass wir einfach verschwinden wollen, eben im Sumpfland abtauchen wollen. Leben und Sterben, das ist die Kernaussage. Was ist wichtig und was ist belangloser Kram, mit dem man sich doch lieber nicht beschäftigen sollte?BewertungAls ich „Sumpfland“ das erste Mal in den Händen hielt, dachte ich mir: nette Aufmachung, dickes Werk und viel grün. Zunächst sträubte ich mich, da mein Lesestapel etwas angeschwollen war, alleine wegen der relativ vielen Seiten. Verwundert war ich allerdings, dass ich das Comic schnell durchgelesen habe, sehr schnell sogar. Ein Quicke, der mich aber fesselte. Voller Neugierde und Leidenschaft machte ich mich ein zweites Mal an das Panelfeuerwerk.
Jetzt hatte ich meinen ersten Eindruck. Es bestätigten sich doch ein Paar von meinen ersten Eindrücken. Ja, die Farbe grün ist wirklich überall. Es ist aber ein mattes, sanftes grün, das eine beruhigende Wirkung entfaltete und die Thematik des Plots sachlich rüber brachte, ohne dabei auf die Spaßbremse getreten zu haben. Alleine der Stil hatte es mir also angetan. Mehr aber noch der Inhalt. Beim ersten Überfliegen - ich spiele lediglich auf die kurze Lesezeit an - konnten mich einige soziologische Kernpunkte überzeugen. In vielen erkennt der Leser sich bestimmt wieder.
Also, dann der zweite Blick, wie man so schön sagt. Noch besser, noch geiler noch aussagekräftiger. Ja, ich konnte mehr überlegen, indem ich tiefer in die Materie eintauchen konnte. Ich fühlte mich gut aufgehoben, gerade der Kontext zwischen den Zeilen, der für die eigene Interpretation, wußte zu gefallen. Die kleinen Details konnten zudem von mir besser begutachtet werden, nicht, dass mich die optische Darstellung zunächst überfrachtet hatte, aber das eine oder andere kleine Geheimnis wurde doch so noch einmal enthüllt. Fazit „Sumpfland“ von Moki ist ein anspruchsvolles Comic, welches einfach süchtig macht. Ich denke, ich werde es bald noch ein drittes Mal lesen!
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Jetzt hatte ich meinen ersten Eindruck. Es bestätigten sich doch ein Paar von meinen ersten Eindrücken. Ja, die Farbe grün ist wirklich überall. Es ist aber ein mattes, sanftes grün, das eine beruhigende Wirkung entfaltete und die Thematik des Plots sachlich rüber brachte, ohne dabei auf die Spaßbremse getreten zu haben. Alleine der Stil hatte es mir also angetan. Mehr aber noch der Inhalt. Beim ersten Überfliegen - ich spiele lediglich auf die kurze Lesezeit an - konnten mich einige soziologische Kernpunkte überzeugen. In vielen erkennt der Leser sich bestimmt wieder.
Also, dann der zweite Blick, wie man so schön sagt. Noch besser, noch geiler noch aussagekräftiger. Ja, ich konnte mehr überlegen, indem ich tiefer in die Materie eintauchen konnte. Ich fühlte mich gut aufgehoben, gerade der Kontext zwischen den Zeilen, der für die eigene Interpretation, wußte zu gefallen. Die kleinen Details konnten zudem von mir besser begutachtet werden, nicht, dass mich die optische Darstellung zunächst überfrachtet hatte, aber das eine oder andere kleine Geheimnis wurde doch so noch einmal enthüllt. Fazit „Sumpfland“ von Moki ist ein anspruchsvolles Comic, welches einfach süchtig macht. Ich denke, ich werde es bald noch ein drittes Mal lesen!