Comic - DC

Superman: Das erste Jahr #1 – Black Label

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Superman: Das erste Jahr #1 – Black Label
Superman: Das erste Jahr #1 – Black LabelComic - DC | mit: Frank Millar und John Romita Jr.Bewertung:★★★★★ Die „DC Black Label“ Reihe ist losgelöst von der normalen DC-Kontinuität und jeglicher Altersfreigabe. Der amerikanische Verlag setzt ganz bewusst, der Name verrät es bereits, auf eine härtere Gangart und lädt sich dazu nur die Top-Künstler und Autoren ein, die es auf den Markt gibt. Für „Superman: Das erste Jahr“ konnten die Ausnahmekreativen Frank Millar und John Romita Jr. angeheuert werden. Die neue Anfangsgeschichte hat einiges zu bieten und wirft einen moderneren Blick auf die ersten Jahre von Clark Kent, der allmählich seine Superheldenkräfte entdeckt und lernen muss, mit diesen umzugehen. Handlung Superman hat es nicht leicht. Zunächst schicken ihn seine Eltern ins ferne Weltall um ihn vor der Zerstörung des Planeten Krypton zu retten. Angekommenen auf der Erde lernt er seine neuen Eltern kennen, die ihn liebevoll großziehen. Doch in der Schule kommen die Probleme mit einer Jugendgang, vor der selbst die Lehrer Angst haben. Es ist daher nur gut, dass Clark seine Kräfte besser kennenlernt und von Tag zu Tag immer stärker wird. Doch die große Aufgabe ist es, sich zu zügeln, sich zu verstecken und gleichzeitig für Gerechtigkeit für die Schutzlosen zu sorgen.Bewertung„Superman: Das erste Jahr #1“ hat mir gut gefallen, zeigt aber noch keine Spuren von einem dunklem DC-Universum. Clark Kent ist ein Teenager und seine Probleme sind eben der obligatorische Mobbing-Schul-Kram. Sicherlich die Methoden der feindlichen Gang sind etwas rabiat und auf einmal werden alle Nerds verprügelt, doch im Grunde läuft es ab, wie jeder 08/15-Higschool-Film aus den USA. Natürlich alles mit Superkräften. Doch die Entwicklung der Figur ist durchaus interessant. Da wäre das Verhältnis zu den Eltern und die erste große Liebe. Dazu kommt noch der Konflikt, wie Clark mit seinen Superkräften umgehen soll. Er muss sich die Frage stellen, ob er den Gegenüber ernsthaft verletzten will oder nur eine Abreibung verschaffen möchte.

Alles in allem befinden wir uns allerdings noch in der beschriebenen Wohlfühloase und es wirkt alles zuckerrot und riecht nach Einhörnern. Ein Junge - treffenderweise als Adler, der fliegen will betitelt – findet seinen Weg und räumt die Widerstände bereitwillig ab. Alles scheint dem Gipfelstürmer zu gelingen, was in diesem Abschnitt okay ist. Es ist sogar gut, denn eine Auseinandersetzung mit einem Superhelden wäre einfach too much gewesen. Zum Ende hin macht der kleine Superman den Schritt in die große Welt und wir können gespannt sein, welchen Verlauf die Story nimmt.

Optisch ist „Superman: Das erste Jahr #1“ eine Meisterleistung. Die komplette „Black Label“ Reihe erscheint in einem unfassbar guten Look, sodass die Fans alleine wegen dem Ausnahmezeichner - dazu gehört John Romita Jr. zweifelsohne – die Comics kaufen sollten. Ich für meinen Teil bin ein großer Fan. Das europäische Albenformat trägt sein Übriges dazu bei, dass wir etwas besonderes in den Händen halten können. Fazit „Superman: Das erste Jahr #1“ ist ein guter Startschuss über einen Superhelden der sprichwörtlich noch in den Kinderschuhen steckt und sich nun das erste Mal beweisen muss. John Romita Jr. verzaubert uns zudem mit guten Zeichnungen.
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