Comic - DC
Superman: Der Mann aus Stahl
Superman: Der Mann aus StahlComic - DC | mit: Autor: Brian Michael Bendis; Zeichner: Ivan Reis, Jason Fabok, u.v.m.Bewertung:★★★★★ Der Schock war gelinde gesagt erschütternd, als es hieß, dass Marvel-Gigant Brian Michael Bendis vom Haus der Ideen zum ärgsten Konkurrenten DC wechselt. Der Schöpfer von mittlerweile ikonischen Figuren wie Jessica Jones oder Miles Morales darf sich jetzt an der vielleicht ikonischsten Figur von DC austoben: Superman. Mit der Miniserie „Superman: Der Mann aus Stahl“ legt Bendis den Grundstein für eine neue Geschichte des letzten Sohns Kryptons. Handlung Lois ist weg, genauso wie sein Sohn Jon. Und dann brennt in Metropolis ein Hochhaus nach dem anderen. Er kann einfach nicht zur Ruhe kommen, denn als Clark Kent muss er sich ständig Fragen zum Verbleib seiner Familie anhören, als Supermann muss er von Brand zu Brand hetzen und Menschen vor den Flammen retten. Doch diese Probleme erweisen sich als Lappalie, als auch noch ein kriegerischer Alien die Erde heimsucht. Sein Ziel ist aber nicht die Vernichtung oder Eroberung des Planeten. Er scheint es ganz besonders auf seinen kryptonischen Bewohner abgesehen zu haben. Aber warum? Und wo zum Geier ist Lois Lane?!BewertungBrian Michael Bendis kann einfach Geschichten erzählen! Er hat es geschafft, mich für die Figur Superman zu gewinnen. Ich hatte immer eine größere Verbindung zu Wonder Woman und vor allem Batman. Aber der Mann aus Stahl hat mich nie so richtig interessiert. Die Geschichte wird immer wieder von Rückblenden unterbrochen. Doch diese fügen sich sehr gut in die Erzählung ein. Denn durch den Wechsel zwischen der Handlung und Rückblenden bekommt der Leser nach und nach in Häppchen immer mehr Informationen, die am Ende eine sehr schöne und spannende Geschichte ergeben. Bendis schafft es, immer im richtigen Moment die Erzählstränge zu wechseln und so die Spannung immer hoch zu halten. Aber nicht nur die Rückblenden halten den Leser bei Laune. Denn neben dem Alien-Bösewicht muss sich Superman auch mit einem mysteriösen Brandstifter herumschlagen, der überall in Metropolis Gebäude in Brand setzt. Die Frage nach der Identität des Täters und seinen Motiven bleibt im Dunkeln und legen somit den Grundstein für den Cliffhanger, der zumindest mich gepackt hat und heiß auf das nächste Kapitel der Geschichte gemacht hat.
Nicht nur Bendis liefert bei „Superman: Der Mann aus Stahl“ eine gute Arbeit. Auch die Zeichner waren sehr solide. Obwohl Viele an dem Band gearbeitet haben gibt es keine krassen Stilbrüche und man kann die einzelnen Kapitel flüssig lesen, ohne über die Zeichnungen zu stolpern. Das ist bei den Panels aber nicht immer so. Es wurde viel ausprobiert und viele coole Ideen im Layout wurden umgesetzt: Beispielsweise erzählt Clark Kent, wie er Superman in Aktion gesehen hat. Dabei wird die Superman-Action groß dargestellt und darauf sind die Panels verteilt, auf denen man Clark bei seiner Erzählung sieht. Somit dient Superman als Hintergrund für das, was gerade gesagt wird. Aber diese ganzen ausgefalleneren Panellayouts erschweren das Lesen. Ich musste an einigen Stellen die Seiten doppelt lesen, weil ich aus Versehen die Panels in der falschen Reihenfolge gelesen hatte.
Was auch ein bisschen stört ist der Alien-Bösewicht. Er ist ein Krieger und seine Mission ist sehr klar. Trotzdem wirkt er eher wie eine nicht zu Ende gedachte Idee, denn er ist sehr charakterlos und als Leserin oder Leser entwickelt man kein Interesse für die Figur. Man könnte ihn mit jedem beliebigen Bösewicht austauschen können. Ich hoffe, Bendis hat noch bessere Ideen für interessantere Gegenspieler auf Lager.
Fazit Obwohl ich den Bösewicht eher mau fand und manchmal mit der Panelgestaltung meine Probleme hatte, muss ich ganz ehrlich sagen: Ich bin ein Fan vom Bendis-Superman. Die Geschichte war sehr gut aufgebaut und spannend erzählt. Ich bin sehr gespannt wie es mit dem Mann aus Stahl in den nächsten Ausgaben weitergehen wird!
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Nicht nur Bendis liefert bei „Superman: Der Mann aus Stahl“ eine gute Arbeit. Auch die Zeichner waren sehr solide. Obwohl Viele an dem Band gearbeitet haben gibt es keine krassen Stilbrüche und man kann die einzelnen Kapitel flüssig lesen, ohne über die Zeichnungen zu stolpern. Das ist bei den Panels aber nicht immer so. Es wurde viel ausprobiert und viele coole Ideen im Layout wurden umgesetzt: Beispielsweise erzählt Clark Kent, wie er Superman in Aktion gesehen hat. Dabei wird die Superman-Action groß dargestellt und darauf sind die Panels verteilt, auf denen man Clark bei seiner Erzählung sieht. Somit dient Superman als Hintergrund für das, was gerade gesagt wird. Aber diese ganzen ausgefalleneren Panellayouts erschweren das Lesen. Ich musste an einigen Stellen die Seiten doppelt lesen, weil ich aus Versehen die Panels in der falschen Reihenfolge gelesen hatte.
Was auch ein bisschen stört ist der Alien-Bösewicht. Er ist ein Krieger und seine Mission ist sehr klar. Trotzdem wirkt er eher wie eine nicht zu Ende gedachte Idee, denn er ist sehr charakterlos und als Leserin oder Leser entwickelt man kein Interesse für die Figur. Man könnte ihn mit jedem beliebigen Bösewicht austauschen können. Ich hoffe, Bendis hat noch bessere Ideen für interessantere Gegenspieler auf Lager.
Fazit Obwohl ich den Bösewicht eher mau fand und manchmal mit der Panelgestaltung meine Probleme hatte, muss ich ganz ehrlich sagen: Ich bin ein Fan vom Bendis-Superman. Die Geschichte war sehr gut aufgebaut und spannend erzählt. Ich bin sehr gespannt wie es mit dem Mann aus Stahl in den nächsten Ausgaben weitergehen wird!