Filme - Thriller

Survive the Night

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Survive the Night
Survive the NightFilme - Thriller | mit: Willis, Bruce (Darsteller), Murray, Chad Michael (Darsteller), Eskandari, Matt (Regisseur) Bewertung:★★★★★ Filme mit Bruce Willis haben mein Filmleben geprägt. Wir erinnern uns an Kassenschlager wie „Last Boy Scout“ oder der Evergreen „Stirb Langsam“. Das Stars ins Alter kommen und gerne noch einmal Streifen drehen möchten, die eher als B-Movies durchgehen, haben wir an einem der besten Schauspieler aller Zeiten - Robert De Niro!!! - gesehen. Nicht alle Produktionen sind mehr gut und irgendwie sorgen gerade diese dafür, dass der Ruf leidet. „Survive the Night“ ist eben solch ein Film, der einen Weltstar an sich bindet, doch der es nicht schafft, diesen Glanz einzufangen und an den Zuschauer weiter zu geben. Herrausgekommen ist ein Ergebnis, dass müde und eingerostet wirkt. Handlung Als die beiden kriminellen Geschwister Mathias (Tylor Jon Olson) und Jamie (Shea Buckner) bei einem Raubüberfall ins Kreuzfeuer geraten, wird Mathias schwer verletzt und benötigt dringend medizinische Hilfe. Den Brüdern bleibt nichts anderes übrig als dem Chirurgen Rich (Chad Michael Murray) von der Klinik bis nach Hause zu folgen. Der hitzköpfige Jamie nimmt die Familie als Geiseln und zwingt Rich seinen Bruder zu operieren. Rich wird klar, wenn er und seine Familie die Nacht überleben wollen, muss er sich mit seinem knallharten Vater, dem pensionierten Sheriff Frank (Bruce Willis), zusammenschließen.
Trailer BewertungDas in brenzligen Situationen zerrüttete Beziehungen aufgebessert werden, kann man in unzähligen Actionthrillern bestaunen. Das passiert meistens dadurch, dass man zusammen eine lebensbedrohliche Situation abwenden muss. In „Survive the Night“ versucht der gute Frank dies mit seinem Sohn. Allerdings geht der Versuch in die Hose, weil er einfach deplatziert wirkt. Das liegt auch daran, dass die Entstehung nicht richtig überzeugt hat. Die entsprechende Rückblende fühlt sich eben nicht wie ein echtes Drama an und dabei soll sie ein fehlerhaftes, väterliches Verhalten bezeugen. In der Kochsprache würden wir „halbgar“ ins Rezept schreiben.

Die weitere Handlung ist zudem vorhersehbar und bietet wenig Momente, die von Spannung zeugen. Im Grunde gibt es im kompletten Plot kaum Szenen, die für knisternde Unterhaltung sorgen. Hingegen wird Action großgeschrieben. Es gibt diese und sie wird recht brutal zur Show gestellt. Dabei sind die beiden Gauner Mathias und Jamie sehr unterschiedlich. Diese Ambivalenz ist so etwas, wie der Höhepunkt von „Survive the Night“. Der eine ist brutal, ein Hitzkopf und bringt die beiden immer in Gefahr. Der andere versucht strategisch vorzugehen, doch wie das für ihn endet, verrät uns der Handlungstext…
Fazit „Survive the Night“ ist eine lahme Ente, die sehr spannungsarm daher kommt und nur etwas für „Super-Bruce-Willis-Hardcore-Fans“, die jeden Film von ihm sehen müssen.
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