Filme - Action
TAL DER SKORPIONE
TAL DER SKORPIONEFilme - Action | mit: t Ralf Richter, Martin Semmelrogge, Mathieu CarrièreBewertung:★★★★★ Was sich auf dem Papier liest wie die deutsche Antwort auf die „Expendables“-Filme ist nichts weiter als die traurige Entschuldigung, um mit (geringem) Budget im Wald ein bisschen Soldat zu spielen. Nicht nur ist „Tal der Skorpione“ dabei so langweilig wie der sprichwörtlichen Farbe beim Trocknen zuzusehen, auch die versprochenen deutschen „Stars“ lassen sich in den über zwei Stunden Laufzeit nur wenig sehen… Handlung Um Übersoldaten zu erschaffen, veranstalten die skrupellosen Ribbeck-Brüder einen Kampf auf Leben und Tod, bei dem sich ihre unfreiwilligen Probanden aus Sadisten, Mördern und Psychopathen rekrutieren. Im Breakdown Forest kommt es dann zum gnadenlosen Kampf, um herauszufinden, wer die ultimative Tötungsmaschine ist. Trailer BewertungEs ist ja durchaus lobenswert, dass man auch in Deutschland versucht im hierzulande schon fast stiefmütterlich vernachlässigtem Action-Genre etwas auf die Beine zu
stellen, was sich zumindest halbwegs mit internationalen Produktionen messen lässt. Wenn das allerdings das Mission Statement hinter Patrick Roy Beckerts „Tal der
Skorpione“ war, dann ist man hier auf voller Linie gescheitert.
Auch wenn man mit Ralf Richter und Martin Semmelrogge ein paar Helden des KultKlassikers „Bang Boom Bang“ an Bord hat und sich dazu bekannte Namen wie ClaudeOliver Rudolph, Mathieu Carrière und Uwe Fellensiek gesellen, kann der Film zu keiner Sekunde verstecken, dass es sich hierbei um eine absolute Low-Budget-Produktion handelt. Grundsätzlich muss ein verschwindend geringes Budget natürlich kein Problem darstellen, aber wenn man Action auf internationalem Standard inszenieren will, dann braucht man nun mal auch das nötige Kleingeld. So wirken viele Szenen in „Tal der Skorpione“ so, als hätten sich ein paar Freunde im Wald getroffen, um mit Airsoft-Waffen ein bisschen Krieg zu spielen und das Ergebnis in einem YouTubeVideo aufzubereiten.
Der Plot des Films ist dabei so dünn und in vielerlei Hinsicht fragwürdig, dass das Gefühl bekommt, man hätte ihn erst nachträglich um die verschiedenen Schießereien
herumgetextet. „Tal der Skorpione“ vermittelt dabei zusätzlich ein wirklich eigenartiges Bild von Männlichkeit und lässt so ziemlich jeden Actionfilm der 80er und 90er Jahre
wie ein Meisterwerk des feministischen Films aussehen. Gut, nun muss nicht jeder Film den viel besprochenen Bechdel-Test bestehen, aber selbst für jemanden, der sich
ab und zu mal mit dem Spätwerk von alten Haudegen wie Steven Seagal beschäftigt, kommt „Tal der Skorpione“ schon fast mittelalterlich daher.
Wären wenigstens die Actionszenen einigermaßen unterhaltsam, könnte man ja noch einen gewissen Mehrwert finden, aber wenn man heutzutage durch eine einfache
Google-Suche weitaus bessere und hochwertigere Action-Filmchen auf YouTube finden kann, bietet dieser Film leider nichts, was man nicht auch gratis im Netz serviert
bekommt. Und wer unbedingt mehr von Claude-Oliver Rudolph und Konsorten braucht, der kann auch einfach die nächste Staffel des Dschungel-Camps schauen. Fazit „Tal der Skorpione“ ist ein in jederlei Hinsicht unnötiger Film. Lahme Actionszenen, gelangweilte B-Promis und eine absolut belanglose Story sorgen dafür, dass der Film auch den gutmütigsten Zuschauer noch enttäuschen wird. Ich würde ja gerne etwas Gutes erwähnen wollen, aber das macht mir der Film leider unmöglich :(
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stellen, was sich zumindest halbwegs mit internationalen Produktionen messen lässt. Wenn das allerdings das Mission Statement hinter Patrick Roy Beckerts „Tal der
Skorpione“ war, dann ist man hier auf voller Linie gescheitert.
Auch wenn man mit Ralf Richter und Martin Semmelrogge ein paar Helden des KultKlassikers „Bang Boom Bang“ an Bord hat und sich dazu bekannte Namen wie ClaudeOliver Rudolph, Mathieu Carrière und Uwe Fellensiek gesellen, kann der Film zu keiner Sekunde verstecken, dass es sich hierbei um eine absolute Low-Budget-Produktion handelt. Grundsätzlich muss ein verschwindend geringes Budget natürlich kein Problem darstellen, aber wenn man Action auf internationalem Standard inszenieren will, dann braucht man nun mal auch das nötige Kleingeld. So wirken viele Szenen in „Tal der Skorpione“ so, als hätten sich ein paar Freunde im Wald getroffen, um mit Airsoft-Waffen ein bisschen Krieg zu spielen und das Ergebnis in einem YouTubeVideo aufzubereiten.
Der Plot des Films ist dabei so dünn und in vielerlei Hinsicht fragwürdig, dass das Gefühl bekommt, man hätte ihn erst nachträglich um die verschiedenen Schießereien
herumgetextet. „Tal der Skorpione“ vermittelt dabei zusätzlich ein wirklich eigenartiges Bild von Männlichkeit und lässt so ziemlich jeden Actionfilm der 80er und 90er Jahre
wie ein Meisterwerk des feministischen Films aussehen. Gut, nun muss nicht jeder Film den viel besprochenen Bechdel-Test bestehen, aber selbst für jemanden, der sich
ab und zu mal mit dem Spätwerk von alten Haudegen wie Steven Seagal beschäftigt, kommt „Tal der Skorpione“ schon fast mittelalterlich daher.
Wären wenigstens die Actionszenen einigermaßen unterhaltsam, könnte man ja noch einen gewissen Mehrwert finden, aber wenn man heutzutage durch eine einfache
Google-Suche weitaus bessere und hochwertigere Action-Filmchen auf YouTube finden kann, bietet dieser Film leider nichts, was man nicht auch gratis im Netz serviert
bekommt. Und wer unbedingt mehr von Claude-Oliver Rudolph und Konsorten braucht, der kann auch einfach die nächste Staffel des Dschungel-Camps schauen. Fazit „Tal der Skorpione“ ist ein in jederlei Hinsicht unnötiger Film. Lahme Actionszenen, gelangweilte B-Promis und eine absolut belanglose Story sorgen dafür, dass der Film auch den gutmütigsten Zuschauer noch enttäuschen wird. Ich würde ja gerne etwas Gutes erwähnen wollen, aber das macht mir der Film leider unmöglich :(