Rezension
Tarantino: The Bloody Genius
Tarantino: The Bloody GeniusFilme - Dokumentarfilm | mit: Christoph Waltz, Samuel L. Jackson, Michael Madsen, Bruce Dern, Jamie FoxxBewertung:★★★★★ Die Regisseurin Tara Wood konzentriert sich in ihrem Dokumentarfilm auf die ersten acht sehr unterschiedlichen Werke Tarantinos und beleuchtet damit seine ersten 21 Karriere-Jahre. Handlung Die legendären ersten acht Filme von Quentin Tarantino stehen im Mittelpunkt dieser spielfilmlangen Dokumentation über sein bewegtes Leben. Unterstützt durch Exklusiv-Interviews mit zahlreichen seiner Wegbegleiter und angereichert mit Filmausschnitten zeichnet "Tarantino: The Bloody Genius" den Weg des Kult-Regisseurs aus der Videothek bis in den Hollywood-Olymp. Von "Reservoir Dogs" über "Pulp Fiction" bis hin zu den "Ingloriuos Basterds" und "Hateful Eight" führt die spannde Reise, die kaum ein Geheimniss von Tarantinos Erfolg ungelüftet lässt. Trailer BewertungQuentin Tarantino ist einer der einflussreichsten Filmemacher der letzten 30 Jahre. Seine blutigen, dialogreichen, nicht linearn Filme entstehen aus vielen Einflüssen, von denen sich Tarantino inspirieren lässt, um aufregend originelle filmische Meisterwerke zu schaffen. In einem Hollywood, das mittlerweile vorwiegend mit Franchises und Remakes Kasse macht, sind seine Filme die beste Art von Leuchttürmen- einzigartige filmische Visionen eines Filmemachers auf dem Höhepunkt seiner Kräfte.
Die Doku führt uns mit intimen Interviews von Mitarbeitern und Schauspielern (u.a. Michael Madsen, Christoph Waltz, Eli Roth und vielen mehr) die mit ihm zusammengearbeitet haben durch die ersten 21 Jahre seiner Karriere. Es gibt insgesamt 3 Kapitel ( Kapitel 1: "Die Revolution"; Kapitel 2: "Badass Frauen und Genre-Film"; Kapitel 3: "Gerechtigkeit") und noch ein Abschluss wo der Fall Harvey Weinstein behandelt wird, jedes Kapitel hat ein persönliches Zitat von Quentin Tarantino dass es einleitet.
Von "Reservoir Dogs" bis "The Hateful Eight" von der Videothek über den ersten Besuch auf dem Filmfest in Cannes bis zum neuen neunten Film "Once Upon a Time... In Hollywood" befasst sich der Film intensiv mit der Geschichte des wichtigsten und wohl umstrittensten Filmemachers unserer Zeit.
Die Doku ist über die ganzen 100 Minuten unkritisch und bleibt farblos - was wirklich schade ist, auch ein Quentin Tarantino verdient Kritik. Es hätte eigentlich genug Platz für Kritik gegeben, gerade wenn der Fall Weinstein an die Reihe kommt, gerade #MeToo wird binnen weniger Sekunden abgehackt. Obwohl er in der Affäre eine große Rolle gespielt hat. Die #MeToo-Affäre wird mit Fragmenten des TV-Interviews von Mira Sorvino aus dem Jahr 2018 gezeigt, bleibt aber leider tonlos. In Woods Doku wird Tarantino selbst als ein liebenswürdiger überdrehter Film-Nerd gezeigt, dies dient eher dazu eine Art mythische Aura über ihm aufzubauen. "The Bloody Genius" ist eine amüsante Zusammenstellung von Anekdoten, wie zum Beispiel von Eli Roth über eine durchzechte Nacht bei dem Dreh von "Death Proof" oder wie Christoph Waltz über seine Erfahrung am Set von "Django Unchained" sinniert, als Tarantino nachts um 3 Uhr die Idee für die Schießerei auf Candy-Land kam.
Fazit Trotz der Abrechnung mit Weinstein ist "Tarantino: The Bloody Genius" erstaunlich eindimensional und unkritisch. Tara Wood bringt kaum neue Erkenntnisse über den Kult-Regisseur, sondern es wirkt als ob sie strickt den Wikipedia-Eintrag abgefilmt hätte, nur mit Interviews und Filmausschnitten. Was positiv festzuhalten ist, die Doku ist komplett deutsch vertont, sogar mit den originalen Stimmen (außer Christoph Waltz der wird von Dietmar Wunder gesprochen). Trotz der Kritik ist die Dokumentation einen Blick wert, gerade für wahre Fans des Meister-Regisseurs und die die es noch werden möchten. Die 100 Minuten gucken sich auch gut weg und wirklich langweilig ist sie auch nicht, aber würde da empfehlen zu warten bis sie im Angebot ist oder in einer 3 für 2 Aktion.
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Die Doku führt uns mit intimen Interviews von Mitarbeitern und Schauspielern (u.a. Michael Madsen, Christoph Waltz, Eli Roth und vielen mehr) die mit ihm zusammengearbeitet haben durch die ersten 21 Jahre seiner Karriere. Es gibt insgesamt 3 Kapitel ( Kapitel 1: "Die Revolution"; Kapitel 2: "Badass Frauen und Genre-Film"; Kapitel 3: "Gerechtigkeit") und noch ein Abschluss wo der Fall Harvey Weinstein behandelt wird, jedes Kapitel hat ein persönliches Zitat von Quentin Tarantino dass es einleitet.
Von "Reservoir Dogs" bis "The Hateful Eight" von der Videothek über den ersten Besuch auf dem Filmfest in Cannes bis zum neuen neunten Film "Once Upon a Time... In Hollywood" befasst sich der Film intensiv mit der Geschichte des wichtigsten und wohl umstrittensten Filmemachers unserer Zeit.
Die Doku ist über die ganzen 100 Minuten unkritisch und bleibt farblos - was wirklich schade ist, auch ein Quentin Tarantino verdient Kritik. Es hätte eigentlich genug Platz für Kritik gegeben, gerade wenn der Fall Weinstein an die Reihe kommt, gerade #MeToo wird binnen weniger Sekunden abgehackt. Obwohl er in der Affäre eine große Rolle gespielt hat. Die #MeToo-Affäre wird mit Fragmenten des TV-Interviews von Mira Sorvino aus dem Jahr 2018 gezeigt, bleibt aber leider tonlos. In Woods Doku wird Tarantino selbst als ein liebenswürdiger überdrehter Film-Nerd gezeigt, dies dient eher dazu eine Art mythische Aura über ihm aufzubauen. "The Bloody Genius" ist eine amüsante Zusammenstellung von Anekdoten, wie zum Beispiel von Eli Roth über eine durchzechte Nacht bei dem Dreh von "Death Proof" oder wie Christoph Waltz über seine Erfahrung am Set von "Django Unchained" sinniert, als Tarantino nachts um 3 Uhr die Idee für die Schießerei auf Candy-Land kam.
Fazit Trotz der Abrechnung mit Weinstein ist "Tarantino: The Bloody Genius" erstaunlich eindimensional und unkritisch. Tara Wood bringt kaum neue Erkenntnisse über den Kult-Regisseur, sondern es wirkt als ob sie strickt den Wikipedia-Eintrag abgefilmt hätte, nur mit Interviews und Filmausschnitten. Was positiv festzuhalten ist, die Doku ist komplett deutsch vertont, sogar mit den originalen Stimmen (außer Christoph Waltz der wird von Dietmar Wunder gesprochen). Trotz der Kritik ist die Dokumentation einen Blick wert, gerade für wahre Fans des Meister-Regisseurs und die die es noch werden möchten. Die 100 Minuten gucken sich auch gut weg und wirklich langweilig ist sie auch nicht, aber würde da empfehlen zu warten bis sie im Angebot ist oder in einer 3 für 2 Aktion.