Filme - Anime
Texhnolyze Gesamtausgabe
Texhnolyze GesamtausgabeFilme - Anime | mit: Hiroshi Hamasaki, Yoshitoshi AbeBewertung:★★★★★ Bei Texhnolyze handelt es sich um eine etwas träge daher kommende Animeserie mit starken Cyberpunk-Einflüssen. Ob Texhnolyze viel über Pseudointellektualität, die man im schlechtesten Fall erwarten könnte, hinaus zu bieten hat? Handlung Texhnolyze spielt während einer vage in Aussicht gestellten Apokalypse hauptsächlich in dem unterirdischen Großstadtghetto Lukuss, in dem die namensgebende Texhnolyze-Technologie, also der Austausch von biologischen mit bionischen Körperteilen, weit verbreitet ist. Neben verbesserten Körperfunktionen, kann mit diesen sogar das Leben der Menschen verlängert werden. Daher bildet Texhnolyze neben dem Statussymbol auch ein Luxusgut.
Kaum bewegt sich der junge Boxer Ichiro in den falschen Kreisen, verliert er einen Arm und ein Bein. Schwer verletzt schleppt er sich durch die Straßen und wird letztlich von der Wissenschaftlerin Eriko Kamata gefunden und behandelt. Im Zuge dieser verpasst sie ihm ungefragt eine Arm- und eine Beinprothese und rettet ihm somit das Leben. Doch damit fangen die Probleme von Ichiro erst richtig an.
BewertungNach „Haibane Renmei“ und „Serial Experiments Lain“, die beide vom gleichen Produzenten wie „Texhnolyze“ stammen, habe ich mir viel erwartet. Die grundlegende Handlung lässt auch erst einmal auf viel hoffen, da sich die Kombination von zu erwartender erzählerischer Tiefe und Cyberpunk vielversprechend klingt. Tatsächlich ist die Handlung dann auch packend, nachdem sie endlich in Gang gekommen ist. Da das aber leider einige Episoden braucht, trübt dieser Umstand den Seriengenuss doch immens. Dabei ist meiner Meinung das größte Problem, dass Texhnolyze es nicht schafft die atmosphärischen oft dialogfreien und auch langsamen Passagen trotzdem interessant zu gestalten, so wie beide anderen genannten Titel das entweder durch interessante Charaktere oder außergewöhnliche Animationen geschafft haben. Im Gegensatz dazu sieht Texhnolyze auch einfach nicht gut genug aus, um diese Schwäche der Erzählgeschwindigkeit auszugleichen. In der Konsequenz gibt es wenig Greifbares, was einen durch die ersten zehn Episoden tragen könnte, um dann die deutlich bessere zweite Hälfte noch genießen zu können. Das Pacing ist vor Allem in den Episoden sehr träge, während die Animationen ebenfalls wenig beeindrucken. Allenfalls die Atmosphäre kann überzeugen.
Die deutsche Synchronisation ist gelungen. Grundsätzlich wird in der Serie auch nicht viel gesprochen. Wenn jedoch gesprochen wird, empfand ich die Stimmen stets als passend.
Zum Abschluss möchte ich noch klar stellen, dass Texhnolyze keinesfalls eine schlechte Serie ist, ganz im Gegenteil. Ich habe mir jedoch etwas von der Serie erwartet, was mich nicht abschalten lässt und das habe ich nicht finden können. Zum Ende hin wird die Serie zwar immer stärker und insgesamt betrachtet ist Texhnolyze in seinem Genre eine überzeugende Serie, man muss die Serie aber aufgrund ihrer schon vorhandenen Zähigkeit in den ersten Episoden sehen wollen. Einfach wir deinem der Einstieg nämlich nicht gemacht. Das liegt insbesondere daran, dass der Spannungsbogen intensiv gesucht werden muss. Im Laufe der ersten Hälfte erhält man als Zuschauer keinen Anhaltspunkt dafür, wohin die Reise geht oder wie lang die Serie noch laufen könnte. Die Etablierung der drei Hauptgruppen in Lukuss dauert zu lange, ist unnötig verwirrend aufgezogen und frustriert in den ersten Episoden. Fazit Wer mit dem „Pacing“ von Texhnolyze zurecht kommt, also im Allgemeinen über eher ausgeprägtes Sitzfleisch verfügt, kann bei diesem intensiven Cyperpunk-Anime zugreifen. Ungeduldige sollten sich den Kauf besser überlegen.
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Kaum bewegt sich der junge Boxer Ichiro in den falschen Kreisen, verliert er einen Arm und ein Bein. Schwer verletzt schleppt er sich durch die Straßen und wird letztlich von der Wissenschaftlerin Eriko Kamata gefunden und behandelt. Im Zuge dieser verpasst sie ihm ungefragt eine Arm- und eine Beinprothese und rettet ihm somit das Leben. Doch damit fangen die Probleme von Ichiro erst richtig an.
BewertungNach „Haibane Renmei“ und „Serial Experiments Lain“, die beide vom gleichen Produzenten wie „Texhnolyze“ stammen, habe ich mir viel erwartet. Die grundlegende Handlung lässt auch erst einmal auf viel hoffen, da sich die Kombination von zu erwartender erzählerischer Tiefe und Cyberpunk vielversprechend klingt. Tatsächlich ist die Handlung dann auch packend, nachdem sie endlich in Gang gekommen ist. Da das aber leider einige Episoden braucht, trübt dieser Umstand den Seriengenuss doch immens. Dabei ist meiner Meinung das größte Problem, dass Texhnolyze es nicht schafft die atmosphärischen oft dialogfreien und auch langsamen Passagen trotzdem interessant zu gestalten, so wie beide anderen genannten Titel das entweder durch interessante Charaktere oder außergewöhnliche Animationen geschafft haben. Im Gegensatz dazu sieht Texhnolyze auch einfach nicht gut genug aus, um diese Schwäche der Erzählgeschwindigkeit auszugleichen. In der Konsequenz gibt es wenig Greifbares, was einen durch die ersten zehn Episoden tragen könnte, um dann die deutlich bessere zweite Hälfte noch genießen zu können. Das Pacing ist vor Allem in den Episoden sehr träge, während die Animationen ebenfalls wenig beeindrucken. Allenfalls die Atmosphäre kann überzeugen.
Die deutsche Synchronisation ist gelungen. Grundsätzlich wird in der Serie auch nicht viel gesprochen. Wenn jedoch gesprochen wird, empfand ich die Stimmen stets als passend.
Zum Abschluss möchte ich noch klar stellen, dass Texhnolyze keinesfalls eine schlechte Serie ist, ganz im Gegenteil. Ich habe mir jedoch etwas von der Serie erwartet, was mich nicht abschalten lässt und das habe ich nicht finden können. Zum Ende hin wird die Serie zwar immer stärker und insgesamt betrachtet ist Texhnolyze in seinem Genre eine überzeugende Serie, man muss die Serie aber aufgrund ihrer schon vorhandenen Zähigkeit in den ersten Episoden sehen wollen. Einfach wir deinem der Einstieg nämlich nicht gemacht. Das liegt insbesondere daran, dass der Spannungsbogen intensiv gesucht werden muss. Im Laufe der ersten Hälfte erhält man als Zuschauer keinen Anhaltspunkt dafür, wohin die Reise geht oder wie lang die Serie noch laufen könnte. Die Etablierung der drei Hauptgruppen in Lukuss dauert zu lange, ist unnötig verwirrend aufgezogen und frustriert in den ersten Episoden. Fazit Wer mit dem „Pacing“ von Texhnolyze zurecht kommt, also im Allgemeinen über eher ausgeprägtes Sitzfleisch verfügt, kann bei diesem intensiven Cyperpunk-Anime zugreifen. Ungeduldige sollten sich den Kauf besser überlegen.