Filme - Horror
The Dark and the Wicked
The Dark and the WickedFilme - Horror | mit: Ireland, Marin (Darsteller), Berkeley, Xander (Darsteller), Bertino, Bryan (Regisseur) Bewertung:★★★★★ Endlich mal wieder ein Horrorfilm und endlich mal wieder ein Mediabook. Irgendwie habe ich in der letzten Zeit um beide Bereiche einen Bogen gemacht. Obwohl meine heimische Sammlung eigentlich aus allen Nähten platzt. "The Dark and the Wicked" erfüllt nun beide Kategorien und ich bin richtig glücklich. Auch, weil ich den Namen Bryan Bertino ("The Strangers") auf der Verpackung gelesen habe! Ein Filmemacher, der eher dem Nihilismus zuzurechnen ist, der uns immer sehr düsteren Stoff aus anderen Perspektiven zeigt. Ob es ihm diesmal auch gelungen ist, verrate ich euch ein Stück weiter unten.
Ab dem 27. März 2025 könnt ihr eine Hülle an Ausgaben des Films kaufen. Es soll eine DVD- und Blu-ray- sowie eine 4K-Version erscheinen. Damit aber noch nicht genug. Insgesamt vier Mediabooks, mit teilweise unterschiedlicher Limitierung kommen in den Handel. Handlung Das Ende naht. Dessen sind sich die Geschwister Louise (Marin Ireland) und Michael Straker (Michael J. Abbott Jr.) bewusst, als sie ihren todkranken Vater David (Michael Zagst) zum wohl letzten Mal auf der elterlichen Farm im verlassenen Hinterland besuchen. Die beiden wollen ihrer psychisch labilen Mutter Virginia (Julie Oliver-Touchstone) unter die Arme greifen. Aber schon bald nach ihrer Ankunft geschehen merkwürdige Dinge. Während die Mutter immer unberechenbarer wird, versuchen die Kinder die Nerven zu wahren. Ist es nur die erschütternde Gewissheit des Unausweichlichen oder lauert etwas unsagbar Böses in der Finsternis der Nacht?BewertungFangen wir mit dem Haptischen an. Das Mediabook. Ich besitze das Cover A, welches auf die teuflische Zahl 666 Stück limitiert ist. Andere Cover können noch seltener vorkommen und sind entsprechend auf die Hälfte reduziert. Ich kann nun nur für die Ausgabe A sprechen, die mir inhaltlich einen echten Mehrwehr geliefert hat. Das lag daran, dass es viel Text gibt, was ich schon immer toll fand. Dazu passende Bilder, die auch die Entstehung einiger Szenen dokumentierten. Früher in der guten alten Zeit gab es eine DVD und eine Blu-ray und heute - ihr werdet es wissen - kommt das moderne Mediabook mit einer Blu-ray und einer 4K-Scheibe daher. Wunderbar, mein Herz ist erleuchtet.
„The Dark and the Wicked“ ist ein sehr düsterer Film, der mal wieder von Bryan Bertino inszeniert wurde. Diesmal hat er das Idyll der Familie, die liebevoll auf dem Land lebt ins Visier genommen. Es ist eben so in einer großen Familie, dass man eben doch mit Gewissensbissen zu kämpfen hat, wenn man mit ihr bricht. Warum ich euch das so erzähle!? Es ist die Stimmung mit der gespielt wird und die gleich für Atmosphäre sorgt. Und so ist es kein Wunder, dass es keine glückliche Sekunde zu sehen gibt. Alleine der Hof vermittelt einem das zerrüttete Verhältnis. Es wirkt nicht nur alles herunter gekommen, es ist auch so. Ihr könnt den Gestank förmlich durch den Fernseher riechen.
Und dann baut sich alles gut, spannend auf. Lediglich im letzten Drittel wird es ein wenig viel, dennoch überbort Bryan Bertino nicht. Dennoch spürt man, dass viele Andeutungen zumindest nicht abgeholt werden. Einen Abbruch gibt es aber nicht. Dafür sind die Schockmomente da und eben die erdrückende Stimmung. Alles sehr finster und es gibt keinen Grund zum Lachen.
Fazit "The Dark and the Wicked" schöpft sein volles Potential nicht gänzlich aus, dennoch entsteht hier ein hervorragender Horrorstreifen, der durch seine beklemmende Wirkung einen schaurig zurücklässt. Hervorragend!
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Ab dem 27. März 2025 könnt ihr eine Hülle an Ausgaben des Films kaufen. Es soll eine DVD- und Blu-ray- sowie eine 4K-Version erscheinen. Damit aber noch nicht genug. Insgesamt vier Mediabooks, mit teilweise unterschiedlicher Limitierung kommen in den Handel. Handlung Das Ende naht. Dessen sind sich die Geschwister Louise (Marin Ireland) und Michael Straker (Michael J. Abbott Jr.) bewusst, als sie ihren todkranken Vater David (Michael Zagst) zum wohl letzten Mal auf der elterlichen Farm im verlassenen Hinterland besuchen. Die beiden wollen ihrer psychisch labilen Mutter Virginia (Julie Oliver-Touchstone) unter die Arme greifen. Aber schon bald nach ihrer Ankunft geschehen merkwürdige Dinge. Während die Mutter immer unberechenbarer wird, versuchen die Kinder die Nerven zu wahren. Ist es nur die erschütternde Gewissheit des Unausweichlichen oder lauert etwas unsagbar Böses in der Finsternis der Nacht?BewertungFangen wir mit dem Haptischen an. Das Mediabook. Ich besitze das Cover A, welches auf die teuflische Zahl 666 Stück limitiert ist. Andere Cover können noch seltener vorkommen und sind entsprechend auf die Hälfte reduziert. Ich kann nun nur für die Ausgabe A sprechen, die mir inhaltlich einen echten Mehrwehr geliefert hat. Das lag daran, dass es viel Text gibt, was ich schon immer toll fand. Dazu passende Bilder, die auch die Entstehung einiger Szenen dokumentierten. Früher in der guten alten Zeit gab es eine DVD und eine Blu-ray und heute - ihr werdet es wissen - kommt das moderne Mediabook mit einer Blu-ray und einer 4K-Scheibe daher. Wunderbar, mein Herz ist erleuchtet.
„The Dark and the Wicked“ ist ein sehr düsterer Film, der mal wieder von Bryan Bertino inszeniert wurde. Diesmal hat er das Idyll der Familie, die liebevoll auf dem Land lebt ins Visier genommen. Es ist eben so in einer großen Familie, dass man eben doch mit Gewissensbissen zu kämpfen hat, wenn man mit ihr bricht. Warum ich euch das so erzähle!? Es ist die Stimmung mit der gespielt wird und die gleich für Atmosphäre sorgt. Und so ist es kein Wunder, dass es keine glückliche Sekunde zu sehen gibt. Alleine der Hof vermittelt einem das zerrüttete Verhältnis. Es wirkt nicht nur alles herunter gekommen, es ist auch so. Ihr könnt den Gestank förmlich durch den Fernseher riechen.
Und dann baut sich alles gut, spannend auf. Lediglich im letzten Drittel wird es ein wenig viel, dennoch überbort Bryan Bertino nicht. Dennoch spürt man, dass viele Andeutungen zumindest nicht abgeholt werden. Einen Abbruch gibt es aber nicht. Dafür sind die Schockmomente da und eben die erdrückende Stimmung. Alles sehr finster und es gibt keinen Grund zum Lachen.
Fazit "The Dark and the Wicked" schöpft sein volles Potential nicht gänzlich aus, dennoch entsteht hier ein hervorragender Horrorstreifen, der durch seine beklemmende Wirkung einen schaurig zurücklässt. Hervorragend!