Game - Abenteuer
The Outer Worlds
The Outer WorldsGame - Abenteuer | mit: Obsidian EntertainmentBewertung:★★★★★ Wie jedes Jahr bescherte uns 2019 jede Menge Fortsetzungen bekannter und beliebter Reihen.
Komplett neue Marken gibt es gefühlt immer weniger. Der Entwickler Obsidian Entertainment, welcher bereits 2010 mit Fallout New Vegas eines der besten Rollenspiele erschuf, veröffentlichten nun The Outer Worlds. Ob sie damit den Fallout-Fans gerecht werden und trotzdem etwas komplett Neues erschufen, habe ich getestet. Handlung Der Protagonist befindet sich zu Beginn mit weiteren Kolonisten an Bord eines Raumschiffes im Kryoschlaf. Wissenschaftler Phineas Wells besitzt die Freundlichkeit uns aus dem Schlaf zu wecken. Allerdings geschieht das einige Jahre zu spät. Die Planeten des Halcyon-Systems wurden bereits von reichen Megakonzernen besiedelt. Durch deren Vorstand wurden bereits einige Einwohner versklavt und nun liegt es an uns diesen zu helfen. Allerdings kann jeder Spieler dieses Helfen etwas anders auslegen. Trailer BewertungKein Rollenspiel ohne einen Charaktereditor. Hier kann sich jeder bezüglich Geschlecht, Frisur, Hautfarbe, Gesicht und vieles mehr austoben. Dies dürfte bereits aus anderen Genrevertretern bekannt sein.
Klassen gibt es in The Outer Worlds nicht. Jeder Spieler kann alles skillen, was er möchte. Ein redegewandter Dieb ist genauso möglich wie eine schleichende Kampfmaschine. Somit können unzählige und einzigartige Charaktere entstehen.
Nach einer kleinen Sequenz und einem Tutorial geht es bereits los. Wir entdecken den ersten Planeten unserer Reise. Direkt hier wird eindrucksvoll gezeigt, mit wie viel Liebe zum Detail diese designt sind.
Die Welten allgemein sind sehr abwechslungsreich und laden förmlich zum Erforschen ein. Dass es sich bei The Outer Worlds nicht um eine Open-World im eigentlichen Sinne handelt, bemerkt man kaum. Die einzelnen Gebiete sind trotzdem groß genug, um als eine eigene offene Welt zu wirken.
In den Städten kann man mit nahezu jedem NPC sprechen und seine Geschichte erfahren. Viele haben natürlich auch Quests für uns. Questgeber werden leider nicht auf der Map angezeigt, so heißt es also einfach „durchfragen“. Haben wir einen Auftrag erhalten, so gibt es meist verschiedene Vorgehensweisen. Zum Beispiel bat mich ein Charakter, Medizin für ihn zu besorgen.
Kaum verlasse ich das Haus, spricht mich eine weitere Person an und bittet nun, das Medikament ihr zu geben. Genretypisch dürfen wir nun entscheiden, wie wir die Aufgabe lösen und wem wir die Medizin geben.
Diese Entscheidungen müssen des Öfteren getroffen werden. Jede kommt meist mit Konsequenzen daher, die oftmals unerwartet sind. Aber wie bei jedem Spiel kann man in einem zweiten oder dritten Durchlauf alles anders machen und sehen was dann geschehen wird.
Es gibt natürlich auch verschiedene Enden und den Ausgang der Story kann der Spieler durch sein Handeln selbst beeinflussen.
Die einzelnen Charaktere sind zum Teil sehr facettenreich und einzigartig gestaltet. Die Synchronisation ist leider nur auf Englisch mit deutschen Untertiteln. In Dialogen hat man wie gewohnt verschiedene Auswahlmöglichkeiten mit teils sehr schwarzem Humor.
Zur Unterstützung kann man im Laufe der Story maximal 2 Begleiter mitnehmen. Diese haben ebenfalls je eine persönliche Questline, in der man mehr über sie erfährt.
Das Kampfsystem ist sehr gelungen, auch wenn das Zielen gerade am Anfang etwas umständlich war. Zur Hilfe kam hier aber die taktische Zeitdilatation. Mit diesem System kann man die Zeit verlangsamen und die Gegner in Zeitlupe bekämpfen. Dies geht nur für einen kurzen Moment.
Gerade bei mehreren Gegnern sehr hilfreich, da man sonst sehr schnell den digitalen Tod erleidet. Die Funktion dürfte einigen Fallout-Fans bekannt vorkommen. Es ähnelt sehr dem V.A.T.S. System.
Allgemein gibt es einige Parallelen zu dieser Spielreihe. The Outer Worlds fühlt sich trotzdem nicht wie ein Abklatsch mit neuen Namen, sondern wie ein eigenständiges Spiel in einem neuen Universum an. Fazit The Outer Worlds kann eine der nächsten großen Rollenspielmarken werden. Potenzial steckt jedenfalls genug drin. 2020 soll das Spiel ebenfalls auf der Switch erscheinen. Wer Fallout mag, allerdings vom letzten Ableger eher enttäuscht war, sollte einen Blick wagen. Wiederspielwert ist wie immer bei dem Genre durch andere Vorgehensweisen und Entscheidungen gegeben. Kleinere Bugs trüben etwas das Spielerlebnis, ich konnte aber fast immer darüber hinwegsehen. Einziger Wermutstropfen für mich ist die Tatsache, dass es leider keine deutsche Sprache gibt.
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Komplett neue Marken gibt es gefühlt immer weniger. Der Entwickler Obsidian Entertainment, welcher bereits 2010 mit Fallout New Vegas eines der besten Rollenspiele erschuf, veröffentlichten nun The Outer Worlds. Ob sie damit den Fallout-Fans gerecht werden und trotzdem etwas komplett Neues erschufen, habe ich getestet. Handlung Der Protagonist befindet sich zu Beginn mit weiteren Kolonisten an Bord eines Raumschiffes im Kryoschlaf. Wissenschaftler Phineas Wells besitzt die Freundlichkeit uns aus dem Schlaf zu wecken. Allerdings geschieht das einige Jahre zu spät. Die Planeten des Halcyon-Systems wurden bereits von reichen Megakonzernen besiedelt. Durch deren Vorstand wurden bereits einige Einwohner versklavt und nun liegt es an uns diesen zu helfen. Allerdings kann jeder Spieler dieses Helfen etwas anders auslegen. Trailer BewertungKein Rollenspiel ohne einen Charaktereditor. Hier kann sich jeder bezüglich Geschlecht, Frisur, Hautfarbe, Gesicht und vieles mehr austoben. Dies dürfte bereits aus anderen Genrevertretern bekannt sein.
Klassen gibt es in The Outer Worlds nicht. Jeder Spieler kann alles skillen, was er möchte. Ein redegewandter Dieb ist genauso möglich wie eine schleichende Kampfmaschine. Somit können unzählige und einzigartige Charaktere entstehen.
Nach einer kleinen Sequenz und einem Tutorial geht es bereits los. Wir entdecken den ersten Planeten unserer Reise. Direkt hier wird eindrucksvoll gezeigt, mit wie viel Liebe zum Detail diese designt sind.
Die Welten allgemein sind sehr abwechslungsreich und laden förmlich zum Erforschen ein. Dass es sich bei The Outer Worlds nicht um eine Open-World im eigentlichen Sinne handelt, bemerkt man kaum. Die einzelnen Gebiete sind trotzdem groß genug, um als eine eigene offene Welt zu wirken.
In den Städten kann man mit nahezu jedem NPC sprechen und seine Geschichte erfahren. Viele haben natürlich auch Quests für uns. Questgeber werden leider nicht auf der Map angezeigt, so heißt es also einfach „durchfragen“. Haben wir einen Auftrag erhalten, so gibt es meist verschiedene Vorgehensweisen. Zum Beispiel bat mich ein Charakter, Medizin für ihn zu besorgen.
Kaum verlasse ich das Haus, spricht mich eine weitere Person an und bittet nun, das Medikament ihr zu geben. Genretypisch dürfen wir nun entscheiden, wie wir die Aufgabe lösen und wem wir die Medizin geben.
Diese Entscheidungen müssen des Öfteren getroffen werden. Jede kommt meist mit Konsequenzen daher, die oftmals unerwartet sind. Aber wie bei jedem Spiel kann man in einem zweiten oder dritten Durchlauf alles anders machen und sehen was dann geschehen wird.
Es gibt natürlich auch verschiedene Enden und den Ausgang der Story kann der Spieler durch sein Handeln selbst beeinflussen.
Die einzelnen Charaktere sind zum Teil sehr facettenreich und einzigartig gestaltet. Die Synchronisation ist leider nur auf Englisch mit deutschen Untertiteln. In Dialogen hat man wie gewohnt verschiedene Auswahlmöglichkeiten mit teils sehr schwarzem Humor.
Zur Unterstützung kann man im Laufe der Story maximal 2 Begleiter mitnehmen. Diese haben ebenfalls je eine persönliche Questline, in der man mehr über sie erfährt.
Das Kampfsystem ist sehr gelungen, auch wenn das Zielen gerade am Anfang etwas umständlich war. Zur Hilfe kam hier aber die taktische Zeitdilatation. Mit diesem System kann man die Zeit verlangsamen und die Gegner in Zeitlupe bekämpfen. Dies geht nur für einen kurzen Moment.
Gerade bei mehreren Gegnern sehr hilfreich, da man sonst sehr schnell den digitalen Tod erleidet. Die Funktion dürfte einigen Fallout-Fans bekannt vorkommen. Es ähnelt sehr dem V.A.T.S. System.
Allgemein gibt es einige Parallelen zu dieser Spielreihe. The Outer Worlds fühlt sich trotzdem nicht wie ein Abklatsch mit neuen Namen, sondern wie ein eigenständiges Spiel in einem neuen Universum an. Fazit The Outer Worlds kann eine der nächsten großen Rollenspielmarken werden. Potenzial steckt jedenfalls genug drin. 2020 soll das Spiel ebenfalls auf der Switch erscheinen. Wer Fallout mag, allerdings vom letzten Ableger eher enttäuscht war, sollte einen Blick wagen. Wiederspielwert ist wie immer bei dem Genre durch andere Vorgehensweisen und Entscheidungen gegeben. Kleinere Bugs trüben etwas das Spielerlebnis, ich konnte aber fast immer darüber hinwegsehen. Einziger Wermutstropfen für mich ist die Tatsache, dass es leider keine deutsche Sprache gibt.