Filme - Kriegsfilm
The Outpost
The OutpostFilme - Kriegsfilm | mit: Scott Eastwood (Darsteller), Orlando Bloom (Darsteller), Rod Lurie (Regisseur)Bewertung:★★★★★ Der Krieg gegen den Terror zieht sich hin. Frauen und Männer haben für die Freiheit ihr Leben gelassen und doch sind die Umstände nicht besser geworden. Afghanistan gilt heute zwar offiziell als sicheres Herkunftsland, doch die Realität sieht immer noch anders aus. Der Kampf gegen die Taliban ist noch lange nicht vorbei, selbst wenn ein Ex-Präseident mit der berühmten orangenen Gesichtsfarbe etwas anderes denkt. "The Outpost" erzählt die Geschichte einer Einheit, die in den Wahnsinn des Krieges eintaucht und in eine aussichtslose Lage gerät. Handlung Im Norden Afghanistans, nahe der Stadt Kamdesh, liegt das Camp Keating. Der Außenposten des US-Militärs hat die Aufgabe, der Region dauerhaft Frieden zu bringen und die Bevölkerung in Wiederaufbauprojekte einzubeziehen. Das Lager befindet sich dabei an einem strategisch schlechten Ort: Am Fuße von drei Bergen und nur 14 Meilen von der pakistanischen Grenze entfernt, müssen die Amerikaner stets mit einem Überfall durch die Taliban rechnen. Die vier amerikanischen Soldaten Clint Romesha (Scott Eastwood), Justin Gallegos (Jacob Scipio), Michael Scusa (Scott Alda Coffey) und Josh Kirk (Jack Kesy) werden zur Verstärkung ins Camp gebracht, um kurz darauf die mittlerweile alltäglich gewordenen Provokationen der Terroristen zu erleben. Captain Keating (Orlando Bloom) führt die neue Gruppe herum, ehe sie bald ihrer eigentlichen Aufgabe, dem Warten auf den nächsten Angriff der Taliban in der afghanischen Hitze, nachgehen. Zum Glück macht bald die Nachricht die Runde, dass die Army den Außenposten aufgeben will. Für die verbliebenen Soldaten heißt es nun vor allem: durchhalten! Doch sie haben nicht mit den Taliban gerechnet, die von den Plänen gehört haben und vor dem Abzug der Amerikaner noch eine Offensive planen ... Trailer BewertungDie Sache mit dem Pathos, der gerne in Kriegsfilmen aufgegriffen wird, frei nach dem Motto "Was wir Amerikaner machen ist das Beste auf der Welt", ist eine schwierige Sache. "The Outpost" geht mit der Sache aber relativ gut um. Sie zeigt natürlich die Helden der US-Armee, aber auch nur so weit, wie es eben die Realität hergibt. Die Einheit im Lager hat nun mal im militärischen Sinne großartiges geleistet. Die Soldaten haben folgerichtig hohe Auszeichungen erhalten. Der Film nimmt sogar soweit Rücksicht, dass er fast schon zu ruhig wirkt. Zumindest hatte ich immer unterschwellig das Gefühl, dass noch eine Schippe mehr geht, also in den Szenen in denen die "Kacke" ordentlich am Dampfen ist. Das soll nun nicht heißen, dass die Action schlecht ist, nein. Auf keinen Fall. Doch geht es hier eher um die Männer und ihre Erlebnisse, ihre Art mit dem Krieg klar zu kommen, als um eine wilde Herumballerei. Soldaten verflüchtigen sich oft in pubertäres Verhalten um ihre Angst zu überspielen und genau dieses Verhalten ist im ersten Teil allgegenwärtig. Bis die ersten Opfer kommen.
Ein wenig tragisch haben es die Kommandanten des Stützpunktes. Diese Tragik wird splatstickmäßig aufgegriffen, in dem jeder neue Chef namentlich vorgestellt wird. Es hat schon fast komische Züge an sich, würde es nicht um Menschenleben gehen. Die Gegenseite tritt mit ihrer heuchlerischen Art immer wieder in Erscheinung. Auf der einen Seite gibt es sicherlich welche, die es ernst meinen mit den Verhandlungen, doch die anderen beteiligen sich aktiv an den Kämpfen gegen die Amerikaner. Heute gibt es Gesetze zum Schutz der Zivilbevölkerung, in Vietnam oder in Deutschland hätten sie sicherlich nicht so viel Milde walten lassen. Einzig den Kommandanten ist es zu verdanken, dass Situationen nicht aus dem Ruder gelaufen sind. Selbst diese Verzweiflung unter den Männern, die gegen einen Feind kämpfen müssen, der sich nicht oft zeigt, wird gut dargestellt. Fazit "The Outpost" ist ein guter Kriegsfilm, der mit einer guten Mischung daher kommt und im Gesamten überzeugt.
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Ein wenig tragisch haben es die Kommandanten des Stützpunktes. Diese Tragik wird splatstickmäßig aufgegriffen, in dem jeder neue Chef namentlich vorgestellt wird. Es hat schon fast komische Züge an sich, würde es nicht um Menschenleben gehen. Die Gegenseite tritt mit ihrer heuchlerischen Art immer wieder in Erscheinung. Auf der einen Seite gibt es sicherlich welche, die es ernst meinen mit den Verhandlungen, doch die anderen beteiligen sich aktiv an den Kämpfen gegen die Amerikaner. Heute gibt es Gesetze zum Schutz der Zivilbevölkerung, in Vietnam oder in Deutschland hätten sie sicherlich nicht so viel Milde walten lassen. Einzig den Kommandanten ist es zu verdanken, dass Situationen nicht aus dem Ruder gelaufen sind. Selbst diese Verzweiflung unter den Männern, die gegen einen Feind kämpfen müssen, der sich nicht oft zeigt, wird gut dargestellt. Fazit "The Outpost" ist ein guter Kriegsfilm, der mit einer guten Mischung daher kommt und im Gesamten überzeugt.