Buch - Drama
The Shards
The ShardsBuch - Drama | mit: Bret Easton EllisBewertung:★★★★★ Auch die Menschen, die sich nicht so für Bücher interessieren, dennoch in der Welt des Films eingetaucht sind, sollten den Schriftsteller Bret Easton Ellis kennen, spätestens nach dem Streifen "American Psycho" mit Christian Bale in der Hauptrolle. Die Leinwand Produktion basiert nämlich auf dem gleichnamigen Roman vom genannten Autor. Ein weiterer großer Erfolg ist der Schriftsatz "Unter Null", den Ellis als 21-jähriger in die Läden gestellt hat. Nun das neuste Werk "The Shards", wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr ein Stück weiter unten. Handlung Der siebzehnjährige Bret ist in der Oberstufe der exklusiven Buckley Prep School, als ein neuer Schüler auftaucht. Robert Mallory ist intelligent, gutaussehend und charismatisch und zieht Bret magisch an. Bret ist sich sicher, dass Robert ein düsteres Geheimnis hat, und kann dennoch nicht verhindern, dass Robert Teil seiner Freundesgruppe wird. Als der Trawler, ein Serienmörder, der Jugendliche auf bestialische Weise umbringt, immer näher an ihn und seine Clique heranrückt, gerät Bret zunehmend in eine Spirale aus Paranoia und Isolation. Doch wie zuverlässig ist Bret als Erzähler?
BewertungBret Easton Ellis schreibt ein wenig anders. Sicherlich haben sich seine Fans an seinen Schreibstil gewöhnt, an seine Art die Dinge umzusetzen, wobei er selbst nicht immer weiß, wie sein Buch enden soll. Auf der anderen Seite wird er in vielen Zielgruppen aber auf Ablehnung treffen, da er eben nicht den normalen Mainstream bedient. Wobei das natürlich wieder sehr kontrovers ist und ich würde sogar fast schon die Rolle rückwärts machen und behaupten, dass nach all den Ellis' sogar ein gewisser Mainstream eingetreten ist. Irgendwann ist der Skandal von früher eben angekommen, verankert in der Popgesellschaft. Abnutzungseffekte machen sich bei "The Shards" aber nicht breit und das ist das erste Gute an dem Roman.
Wir bekommen zunächst typische US-Higshool-Probleme auf den Tisch geknallt. Gerade die Elite in den Staaten genießt Überfluss, was immer wieder als Standart aufgegriffen wird. Diese Kids haben alles und ihnen wird dann auch mal langweilig. Hier spielt der Autor bewusst mit vielen Klischees und betreibt Werbung für den Kapitalismus, indem er die schönste Seite des Lebens zeigt, eben die Sonnenseite der Gewinner. Ellis berichtet fiktiv aber auch autobiografisch wie er sich aus diesem System verabschiedet. Und nun erfindet sich der Autor nicht neu. Nun beginnt ein sadistischer Serienmörder sein Unwesen.
Spannung ist dabei geboten, weil viele Cliffhanger vorkommen, die einfach zum weiterlesen animieren. Es fällt schwer, das Buch vor dem Schlafen gehen aus der Hand zu legen. Dabei werden aber auch viele detailliert beschriebene erotische Fantasien beschrieben. Das passiert in einer groß angelegten Ausführlichkeit, die wir ansonsten nur aus genretypischen Romanen kenn.
Fazit "The Shards" ist ein neuer Bret Easton Ellis Roman, der sich im Stil treu bleibt und sicherlich aneckt. Seine Fans werden zufrieden sein!
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BewertungBret Easton Ellis schreibt ein wenig anders. Sicherlich haben sich seine Fans an seinen Schreibstil gewöhnt, an seine Art die Dinge umzusetzen, wobei er selbst nicht immer weiß, wie sein Buch enden soll. Auf der anderen Seite wird er in vielen Zielgruppen aber auf Ablehnung treffen, da er eben nicht den normalen Mainstream bedient. Wobei das natürlich wieder sehr kontrovers ist und ich würde sogar fast schon die Rolle rückwärts machen und behaupten, dass nach all den Ellis' sogar ein gewisser Mainstream eingetreten ist. Irgendwann ist der Skandal von früher eben angekommen, verankert in der Popgesellschaft. Abnutzungseffekte machen sich bei "The Shards" aber nicht breit und das ist das erste Gute an dem Roman.
Wir bekommen zunächst typische US-Higshool-Probleme auf den Tisch geknallt. Gerade die Elite in den Staaten genießt Überfluss, was immer wieder als Standart aufgegriffen wird. Diese Kids haben alles und ihnen wird dann auch mal langweilig. Hier spielt der Autor bewusst mit vielen Klischees und betreibt Werbung für den Kapitalismus, indem er die schönste Seite des Lebens zeigt, eben die Sonnenseite der Gewinner. Ellis berichtet fiktiv aber auch autobiografisch wie er sich aus diesem System verabschiedet. Und nun erfindet sich der Autor nicht neu. Nun beginnt ein sadistischer Serienmörder sein Unwesen.
Spannung ist dabei geboten, weil viele Cliffhanger vorkommen, die einfach zum weiterlesen animieren. Es fällt schwer, das Buch vor dem Schlafen gehen aus der Hand zu legen. Dabei werden aber auch viele detailliert beschriebene erotische Fantasien beschrieben. Das passiert in einer groß angelegten Ausführlichkeit, die wir ansonsten nur aus genretypischen Romanen kenn.
Fazit "The Shards" ist ein neuer Bret Easton Ellis Roman, der sich im Stil treu bleibt und sicherlich aneckt. Seine Fans werden zufrieden sein!