Filme - Drama

The Smashing Machine

Veröffentlicht am 30.11.-0001
The Smashing Machine
The Smashing MachineFilme - Drama | mit: Rutten, Bas (Darsteller), Blunt, Emily (Darsteller), Safdie, Benny (Regisseur) Bewertung:★★★★★ Glorreiche Biopics über Sportler hat die Welt zur Genüge gesehen. Muss also ein weiteres heldenhaftes Epos der endlosen Reihe hinzugefügt werden?! Nein. ABER „The Smashing Machine“ ist nämlich kein pathetischer Beitrag einer Heldensaga, sondern zeigt schonungslos zwischen den eigentlichen Kämpfen das Leben von Mark Kerr. Wer hier einen massentauglichen Streifen möchte, wird enttäuscht werden, da die Drama-Elemente mehr im Vordergrund stehen. Wie mir der Streifen gefallen hat, erfahrt ihr wie immer ein Stück weiter unten.

„The Smashing Machine“ erscheint am 16. Januar 2026, bekommt eine Blu-ray-, DVD- und 4K-Version spendiert. Die 4K-Version gibt es in einem limitierten Steelbook und sie hat eine Laufzeit von 2 Stunden und 4 Minuten. Handlung Dwayne Johnson spielt Mark Kerr, eine Legende der Mixed Martial Arts – unnachgiebig im Ring, rastlos und zerrissen im Leben. Facettenreich, verletzlich und mit unglaublicher Präsenz ist er ein Mann, der an seinem rauschhaften Leben zwischen Höhenflug, Erfolgsdruck und dem Kampf gegen die eigenen Dämonen fast zerbricht. An der Seite von Dwayne Johnson ist die Oscar-nominierte Schauspielerin Emily Blunt als Dawn Staples zu sehen, Kerrs Lebensgefährtin und emotionaler Anker.BewertungIm Mittelpunkt des Films steht natürlich Hauptdarsteller Dwayne Johnson. Er verkörpert wohl wie kein anderer den echten Kampfsportler, was allein durch seinen Körperbau gegeben ist. Zudem hat er selbst zwischen 1996 und 2004 im Ring gestanden. In jüngster Vergangenheit habe ich zudem zumindest den einen oder anderen Flirt mit seiner alten Sportart mitbekommen. Darüber hinaus spielt er auch einfach gut und glaubwürdig und ist so ein echter Hingucker. Und die Kostümbildner haben hier ganze Arbeit geleistet, denn er sieht in der Tat aus wie der echte Mark Kerr.

Seine Kollegin Emily Blunt ist zwar auch sehr präsent, doch irgendwie funktioniert ihre Figur nicht so richtig, vor allem, weil es etwas mehr Tiefgang hätte vertragen können. So hätte der Zuschauer sich ein wenig mehr auf sie einlassen können. Eine weitere interessante Person ist der niederländische Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Bas Rutten. Rutten hat nämlich tatsächlich Mark Kerr betreut und in „The Smashing Machine“ spielt er sich selbst. Authentischer geht es ja gar nicht mehr.

Die starken Szenen hat „The Smashing Machine“, wie oben geschrieben, aber nicht während der Ausübung des Sports, sondern dazwischen. Hier kann das Publikum reichlich „Drama“ sehen. Und wie gesagt: Wer „Hochglanz-Mainstream“ sucht, ist hier an der falschen Adresse. Hier blüht Dwayne Johnson auf und mimt halt nicht den Superschläger, sondern überzeugt mit Melancholie und Zerbrechlichkeit. Fazit „The Smashing Machine“ ist ein ganz großes Biopic-Drama über eine Sportlegende, die heute nicht mehr jeder kennt.
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