Comic - Horror
The Walking Dead #32 - Ruhe in Frieden
The Walking Dead #32 - Ruhe in FriedenComic - Horror | mit: Robert Kirkman , Charlie Adlard u.v.m.Bewertung:★★★★★ Achtung Spoiler !!!!
Wie ich bereits eine Zeile weiter drüber geschrieben habe, in diesem Text befinden sich einige Spoiler. Wer also das Comic oder die komplette Serie in vollen Zügen genießen will, der macht einfach einen großen Bogen um diese Review.
Es ist schon fast unglaublich, dass „The Walking Dead“ mit der US-Ausgabe mit der Nummer 193 ein Ende gefunden hat. Aber es ist gut, weil so der Macher der Saga Robert Kirkman selbst bestimmt, wie das Finale aussieht. Da der Drops auch ein wenig abgelutscht war, da muss ich ganz ehrlich sein, nehme ich den Abschied von Carl, Rick und Co dankend an. Jede Serie hat irgendwann ihren Zenit überschritten und das muss sich ein jeder Schöpfer ehrlich eingestehen. Kirkman hatte bereits vor Jahren ein Ende geplant, das sich ein wenig anders gezeigt hätte. Handlung Die beiden Fraktionen, Alexandria und die Gemeinschaft, haben endlich zusammen gefunden. Der Preis ist allerdings sehr hoch, denn das System der Klassentrennung der Gouverneurin ist falsch. Es brodelt schon länger in der Gemeinschaft und es steht kurz vor einer Revolution. Blöd nur, dass sich eine Horde Zombies auf den Weg gemacht hat…BewertungWas auf den ersten Blick auffällt: Das Hardcover kommt mit 216 Seiten daher und der Verlag Cross Cult verlangt dafür keinen Taler mehr. Das ist doch mal eine sehr lobenswerte Nachricht. Dann wird das Thema des Klassenkampfes zu Ende geführt. Ebenfalls ein sehr interessanter Aspekt. Wie soll die Gesellschaft nach einer Apokalypse aussehen? Alle gleich oder doch wie jetzt: Kapitalismus pur. Zum Glück setzt sich die Vorstellung von Rick durch und alle Menschen sind gleich und haben den gleichen Beitrag zu leisten. Nur so funktioniert eine gute Gemeinschaft. Ich möchte an dieser Stelle kein Loblied auf den Sozialismus singen, aber in „The Walking Dead“ funktioniert es anscheinend ganz gut.
Das Ende ist dann auch das Ende von Rick. Ja, sein Tod musste sein, alleine daher, damit ein Mythos um seine Person geschaffen werden konnte. Gleich nach seiner letzten Heldentat findet er auf eine überraschende Art und Weise den Tod. Sein Sohnemann Carl findet ihn einen Tag später und muss den zum Zombie mutierten Anführer der neuen freien Welt in den Kopf schießen. Tragische Szene, die aber perfekt ins Universum passt. So geht es halt zu in der Welt von „The Walking Dead“
Nach dem Ableben von Rick gab es einen gewaltigen Zeitsprung. Wenn ich mich recht entsinne waren es 10 Jahre. Carl ist erwachsen geworden und hat nun eine Tochter. Seine Frau kennt er seit Atlanta, also seit der ersten Ausgabe. Damit schließt sich ein wenig der Kreis. Ich sage ausdrücklich ein wenig, weil ich mir schon gewünscht hätte, dass zumindest Lori, seine leibliche Mutter, noch irgendwie Erwähnung finden würde. Nein, es geht ausdrücklich nur um den Heldenmythos von Rick. Auf den letzten Panels sieht man Vater Carl mit Tochter in einem Schaukelstuhl, wie er aus einem Buch die Geschichte von Rick erzählt. Friedlicher Abschluss, wie er nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre. Wenn ich noch einmal zurückblicken darf, dann stelle ich voller Wehmut fest, welche Figuren uns die letzten Jahre begleitet haben, einen wichtigen Beitrag geleistet haben, nun aber zur Vergangenheit gehören, genauso wie es „The Walking Dead“ nun macht. Auf den Abschluss der TV-Serie dürfen wir gespannt sein, da die Adaption andere Wege bestreitet. Dort ist Carl tot, genauso wie andere Figuren. Von daher erleben wir etwas vollkommen anders. Vielleicht ja das eigentlich geplante Ende…
Fazit „The Walking Dead“ ist zu Ende. Das muss ich erstmal sacken lassen, obwohl ich den überraschenden Schlussstrich gut finde und er zur rechten Zeit kam. Inhaltlich hat mich das Ende auch zufrieden gestellt, sodass ich nun beruhigend die TV-Serie schauen kann und dort wird es ein alternatives Ende geben.
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Wie ich bereits eine Zeile weiter drüber geschrieben habe, in diesem Text befinden sich einige Spoiler. Wer also das Comic oder die komplette Serie in vollen Zügen genießen will, der macht einfach einen großen Bogen um diese Review.
Es ist schon fast unglaublich, dass „The Walking Dead“ mit der US-Ausgabe mit der Nummer 193 ein Ende gefunden hat. Aber es ist gut, weil so der Macher der Saga Robert Kirkman selbst bestimmt, wie das Finale aussieht. Da der Drops auch ein wenig abgelutscht war, da muss ich ganz ehrlich sein, nehme ich den Abschied von Carl, Rick und Co dankend an. Jede Serie hat irgendwann ihren Zenit überschritten und das muss sich ein jeder Schöpfer ehrlich eingestehen. Kirkman hatte bereits vor Jahren ein Ende geplant, das sich ein wenig anders gezeigt hätte. Handlung Die beiden Fraktionen, Alexandria und die Gemeinschaft, haben endlich zusammen gefunden. Der Preis ist allerdings sehr hoch, denn das System der Klassentrennung der Gouverneurin ist falsch. Es brodelt schon länger in der Gemeinschaft und es steht kurz vor einer Revolution. Blöd nur, dass sich eine Horde Zombies auf den Weg gemacht hat…BewertungWas auf den ersten Blick auffällt: Das Hardcover kommt mit 216 Seiten daher und der Verlag Cross Cult verlangt dafür keinen Taler mehr. Das ist doch mal eine sehr lobenswerte Nachricht. Dann wird das Thema des Klassenkampfes zu Ende geführt. Ebenfalls ein sehr interessanter Aspekt. Wie soll die Gesellschaft nach einer Apokalypse aussehen? Alle gleich oder doch wie jetzt: Kapitalismus pur. Zum Glück setzt sich die Vorstellung von Rick durch und alle Menschen sind gleich und haben den gleichen Beitrag zu leisten. Nur so funktioniert eine gute Gemeinschaft. Ich möchte an dieser Stelle kein Loblied auf den Sozialismus singen, aber in „The Walking Dead“ funktioniert es anscheinend ganz gut.
Das Ende ist dann auch das Ende von Rick. Ja, sein Tod musste sein, alleine daher, damit ein Mythos um seine Person geschaffen werden konnte. Gleich nach seiner letzten Heldentat findet er auf eine überraschende Art und Weise den Tod. Sein Sohnemann Carl findet ihn einen Tag später und muss den zum Zombie mutierten Anführer der neuen freien Welt in den Kopf schießen. Tragische Szene, die aber perfekt ins Universum passt. So geht es halt zu in der Welt von „The Walking Dead“
Nach dem Ableben von Rick gab es einen gewaltigen Zeitsprung. Wenn ich mich recht entsinne waren es 10 Jahre. Carl ist erwachsen geworden und hat nun eine Tochter. Seine Frau kennt er seit Atlanta, also seit der ersten Ausgabe. Damit schließt sich ein wenig der Kreis. Ich sage ausdrücklich ein wenig, weil ich mir schon gewünscht hätte, dass zumindest Lori, seine leibliche Mutter, noch irgendwie Erwähnung finden würde. Nein, es geht ausdrücklich nur um den Heldenmythos von Rick. Auf den letzten Panels sieht man Vater Carl mit Tochter in einem Schaukelstuhl, wie er aus einem Buch die Geschichte von Rick erzählt. Friedlicher Abschluss, wie er nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre. Wenn ich noch einmal zurückblicken darf, dann stelle ich voller Wehmut fest, welche Figuren uns die letzten Jahre begleitet haben, einen wichtigen Beitrag geleistet haben, nun aber zur Vergangenheit gehören, genauso wie es „The Walking Dead“ nun macht. Auf den Abschluss der TV-Serie dürfen wir gespannt sein, da die Adaption andere Wege bestreitet. Dort ist Carl tot, genauso wie andere Figuren. Von daher erleben wir etwas vollkommen anders. Vielleicht ja das eigentlich geplante Ende…
Fazit „The Walking Dead“ ist zu Ende. Das muss ich erstmal sacken lassen, obwohl ich den überraschenden Schlussstrich gut finde und er zur rechten Zeit kam. Inhaltlich hat mich das Ende auch zufrieden gestellt, sodass ich nun beruhigend die TV-Serie schauen kann und dort wird es ein alternatives Ende geben.