Rezension
The Witcher
The WitcherNetflix | mit: Henry Cavill, Freya Allan, Anya Chalotra Bewertung:★★★★★ The Witcher ist eine Netflix-Fantasyserie, die auf der Geralt-Saga von Andrzej Sapkowski basiert. Ex-Superman Darsteller Henry Cavill spielt den Hexer Geralt von Riva, Freya Allan spielt die hübsche Kind-Prinzessin Cirilla von Cintra und Anya Chalotra ist die Filder und Stachelbeer liebende Zauberin Yennefer von Vengerberg. Showrunnerin der Serie ist Lauren Schmidt-Hissrich, die laut Gerüchten Stoff für 7 weitere Staffeln im Kopf hat. Netflix hat noch vor Start der ersten Staffel, die insgesamt 8 Folgen (jede Folge ca 1 Std lang) umfasst, eine zweite Staffel bestellt. Ob die Serie ein „Game of Thrones“ Konkurent ist oder eher Fantasymittelmaß lest ihr in meiner Bewertung Handlung Geralt von Riva, ein mutierter Monsterjäger, folgt seiner Bestimmung, auf einem Kontinent, wo sich die Wege eines Hexers, einer Zauberin und einer Prinzessin auf der Flucht kreuzen. Eine turbulente Welt wartet auf die drei, wo Menschen oft boshaftiger sein können als Biester Trailer BewertungErst einmal sei gesagt Henry Cavill als Geralt von Riva funktioniert super, ich hatte bei dem ersten Teaser wirklich Angst das er der falsche für die Rolle sein könnte, aber er verkörpert den Hexer so wie wir ihn aus den Spielen kennen und lieben. Dies kommt daher das Cavill sich mit dem englischen Synchronsprecher beraten hat und sich Tipps geholt hat, wie er an die Rolle ran gehen soll.
Kann „The Witcher“ mit der bislang erfolgreichsten TV-Fantasy-Serie aller Zeiten „Game of Thrones“ mithalten?
Tatsächlich bringt „The Witcher“ einige Voraussetzungen mit, die dem Vorbild zu so großem Erfolg verholfen hat. Die Umsetzung der Geralt-Saga muss es Lesern der Bücher recht machen, aber besonders den Gamern, die eine klare Vorstellung des Stoffes haben. Nicht umsonst haben die Games sich über 33 Millionen Mal verkauft und konnten eine Riesen-Fanbase um sich scharen. Die Gamer haben ein klares Bild davon wie Geralt aussehen und sich verhalten muss. Trotzdem fällt es schwer mit Serien Geralt warm zu werden, das liegt nicht an Henry Cavill selbst. Cavill spielt seine Rolle wirklich gut. Nur wegen seiner ausgeprägten Gefühlskälte wurde Geralt zu einem von den Menschen gehassten/gefürchteten Einzelgänger, was seine Figur nicht gerade zu einem Sympathieträger macht. Zauberin Yennefer (Anya Chalotra) tut sich ebenfalls schwer mit ihren Mitmenschen klar zukommen, was zu nächst an ihren Entstellungen liegen könnte. Sie ist machthunrig und skrupellos, was Chalotra echt authentisch spielt. Man nimmt ihr sowohl das hässliche Entlein, als auch die machthunrige Zauberin ab. Was man von Cirilla (Freya Allan) halten soll, muss sich noch zeigen, auf ihren Schultern lastet jedenfalls eine ganze Menge, die Hoffnung der unterjochten Menschen.
Gedreht wurde in Studios in Ungarn sowie auf Gran Canaria, in Polen und in Österreich. In einem steht „The Witcher“ „Game of Thrones“ sicherlich in nichts nach: Gewalt, Blut und Nackheit. Auch an blutigen Schlachtszenen, mit echt schön choreographierten Schwertkämpfen, mangelt es ebenso wenig. Genau wie an nackter Haut.
Fazit Doch noch zündet „The Witcher“ nicht so richtig, da man als Zuschauer sofort in den Konflikt zwischen Cintra und Nilfgaard geworfen wird, ohne vorher eine Erklärung dafür zu bekommen. Auch die gesamte Geschichte dröselt sich über 3 Zeitebenen langsam auf. Wo man als Zuschauer 100%ig Aufpassen muss um wirklich alles zu verstehen. Aber das macht die Serie noch lange nicht schlecht. „Game of Thrones“ hat damals auch lange gebraucht um interessant zu werden und eine strikte Geschichte zu erzählen. Die erste Staffel hat also genug Potenzial um, in kommenden Staffel „GoT“ den Rang als beste Fantasy-Serie abzulaufen. Leute die noch nie etwas mit „The Witcher“ am Hut hatten, werden es schwer haben in die Staffel rein zukommen. Die Buchleser wissen dass dies nur die Vorgeschichten sind und man sich auf mehr freuen kann. Persönlich bin ich auf Staffel 2 gespannt, da die erste Staffel gerade zum Ende Fahrt aufnimmt und einige Fragen unbeantwortet lässt.
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Kann „The Witcher“ mit der bislang erfolgreichsten TV-Fantasy-Serie aller Zeiten „Game of Thrones“ mithalten?
Tatsächlich bringt „The Witcher“ einige Voraussetzungen mit, die dem Vorbild zu so großem Erfolg verholfen hat. Die Umsetzung der Geralt-Saga muss es Lesern der Bücher recht machen, aber besonders den Gamern, die eine klare Vorstellung des Stoffes haben. Nicht umsonst haben die Games sich über 33 Millionen Mal verkauft und konnten eine Riesen-Fanbase um sich scharen. Die Gamer haben ein klares Bild davon wie Geralt aussehen und sich verhalten muss. Trotzdem fällt es schwer mit Serien Geralt warm zu werden, das liegt nicht an Henry Cavill selbst. Cavill spielt seine Rolle wirklich gut. Nur wegen seiner ausgeprägten Gefühlskälte wurde Geralt zu einem von den Menschen gehassten/gefürchteten Einzelgänger, was seine Figur nicht gerade zu einem Sympathieträger macht. Zauberin Yennefer (Anya Chalotra) tut sich ebenfalls schwer mit ihren Mitmenschen klar zukommen, was zu nächst an ihren Entstellungen liegen könnte. Sie ist machthunrig und skrupellos, was Chalotra echt authentisch spielt. Man nimmt ihr sowohl das hässliche Entlein, als auch die machthunrige Zauberin ab. Was man von Cirilla (Freya Allan) halten soll, muss sich noch zeigen, auf ihren Schultern lastet jedenfalls eine ganze Menge, die Hoffnung der unterjochten Menschen.
Gedreht wurde in Studios in Ungarn sowie auf Gran Canaria, in Polen und in Österreich. In einem steht „The Witcher“ „Game of Thrones“ sicherlich in nichts nach: Gewalt, Blut und Nackheit. Auch an blutigen Schlachtszenen, mit echt schön choreographierten Schwertkämpfen, mangelt es ebenso wenig. Genau wie an nackter Haut.
Fazit Doch noch zündet „The Witcher“ nicht so richtig, da man als Zuschauer sofort in den Konflikt zwischen Cintra und Nilfgaard geworfen wird, ohne vorher eine Erklärung dafür zu bekommen. Auch die gesamte Geschichte dröselt sich über 3 Zeitebenen langsam auf. Wo man als Zuschauer 100%ig Aufpassen muss um wirklich alles zu verstehen. Aber das macht die Serie noch lange nicht schlecht. „Game of Thrones“ hat damals auch lange gebraucht um interessant zu werden und eine strikte Geschichte zu erzählen. Die erste Staffel hat also genug Potenzial um, in kommenden Staffel „GoT“ den Rang als beste Fantasy-Serie abzulaufen. Leute die noch nie etwas mit „The Witcher“ am Hut hatten, werden es schwer haben in die Staffel rein zukommen. Die Buchleser wissen dass dies nur die Vorgeschichten sind und man sich auf mehr freuen kann. Persönlich bin ich auf Staffel 2 gespannt, da die erste Staffel gerade zum Ende Fahrt aufnimmt und einige Fragen unbeantwortet lässt.