Game - Abenteuer
Torchlight 2
Torchlight 2Game - Abenteuer | mit: Bewertung:★★★★★ Eines der beliebtesten Genre der Videospielgeschichte sind Rollenspiele. Fantastische Welten, mysteriöse Wesen und zahllose Quests ziehen viele Spieler in den Bann.
Hack & Slay – Spiele gehören sehr oft den Rollenspielen an. Einer der bekanntesten Vertreter ist Diablo. Im Oktober 2009 gesellte sich allerdings Torchlight dazu, welches schnell auf Zuspruch stoßte. 2012 erschien dann Torchlight 2, welches nun, 7 Jahre nach der PC-Version, endlich für die Konsolen erscheint. Wie sich das Game spielt und ob es eine ernste Konkurrenz zu anderen Genrevertretern ist, habe ich getestet. Handlung Die Story knüpft direkt an den Vorgänger an. Nach dem Sieg über Ordrak wird der Alchemist der Gruppe verdorben und wendet sich der bösen Seite zu. Der Zerstörer ,welcher ebenfalls am Kampf gegen Ordrak beteiligt war, konnte fliehen und unseren Helden warnen.Dieser verfolgt die Spur des Alchemisten. Trailer BewertungMehr lässt sich zur Story leider nicht sagen, da diese sehr nebensächlich wirkt. Aber kommen wir nun zum Spiel.
Zu Beginn erstellen wir unseren Helden. Hier hat man nicht nur die Wahl des Geschlechtes, sondern auch die der Klasse. Hier gibt es den Berserker, den Ingenieur, den Vagant und den Glutsteinmagier.
Jeder von ihnen entspricht einer Spielweise.
Der Berserker ist ein klassischer Nahkämpfer, während der Ingenieur der Tank der Gruppe ist. Vaganten kennen sich hervorragend mit Fernkampfwaffen aus und Glutsteinmagier beherrschen, wie es der Name schon sagt, Magie wie kaum ein anderer. Das Aussehen des Heldens können wir auch entsprechend anpassen. Haben wir ihm jetzt noch einen Namen gegeben geht es nun darum einen Begleiter zu wählen. Hier gibt es sogar für jede Konsole einen exklusiven Weggefährten.
Besitzer der Switchversion dürfen sich über ein Einhorn freuen, Playstation 4 – Spieler über eine Fee und Xbox One – Abenteurer können sich mit einem Feuerkobold an der Seite in das Abenteuer stürzen.
Nun muss nur noch einer der Schwierigkeitsstufen gewählt werden. Von leicht bis schwer, es sollte für jeden etwas dabei sein. Außerdem gibt es einen Hardcoremodus. Aber Achtung, sollte dieser aktiviert sein und ihr stirbt, ist der Charakter für immer verloren und man beginnt erneut in der Charaktererstellung.
Zu Beginn wird der Spieler direkt mit einer gezeichneten Sequenz in das Geschehen eingeführt. Die Sequenzen sind leider auf englischer Sprache und haben keinen deutschen Untertitel, aber der Rest des Spieles ist komplett auf deutsch. Sprachkünste sind also kaum erforderlich.
In den ersten Minuten wird direkt klar, dass wir im Laufe des Spieles mit sehr vielen Gegnerhorden zu tun haben werden. Das Spielprinzip Hack & Slay wird also der Grundtenor des Games werden.
Die Kämpfe im Nahkampf sind vorallem am Anfang unpräzise, sodass einige Schläge ins Leere führen. Fernkämpfer haben dank automatischen Zielen es etwas leichter.
Das Spiel umfasst 4 Akte, welche in verschiedenen Regionen angesiedelt sind. Diese sind sehr weitläufig. Wenn man denkt nun hat man alles aufgedeckt, wird wieder ein neuer Weg sichtbar und das Gebiet erstreckt sich noch weiter. Im Gebiet erledigte Gegner respawnen allerdings nicht. So kann man nach einmaligem Erledigen beruhigt durch bereits entdeckte Abschnitte laufen.
In jeder Region gibt es verschiedene Dungeons, welche meist mit einem Endboss daherkommen. Vor diesen Verliesen steht oft ein NPC und bittet dem Spieler um seine Hilfe. Die Quests sind somit fast immer die selben. Gehe in das Verlies, hole einen Gegenstand und besiege den Endboss. Langeweile kommt jedoch nie auf. Hinter jeder Ecke gibt es etwas zu Entdecken, es gibt viele Gegnertypen und die ca. 30 Haupt- und Nebenbossgegner sind individuell gestaltet und zum Teil schon nicht auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad fordernd.
Die eigene Ausrüstung sollte man auch immer im Blick haben. Erledigte Feinde lassen oft Beute zurück, welche direkt mit der aktuell angelegten Rüstung oder Waffe verglichen werden sollte. Hierbei muss man auch genretypisch Werte und eventuelle Setboni vergleichen. Das Inventar umfasst 100 Plätze, welche sehr schnell gefüllt sind. Also wieder zurück in die Stadt um alles zu verkaufen? Das ist dank Begleiter nicht nötig. Diesem kann der Spieler die Ausrüstung geben und ihn zurück in die Stadt zum verkaufen schicken. Außerdem kann man direkt noch Tränke bei ihm bestellen, welche er dann mitbringen wird. Allerdings steht er für die Zeit dem Spieler nicht im Kampf bei.
Wer nicht alleine das Abenteuer erleben möchte, kann mit 3 weiteren Spielern im Onlinemodus die Geschichte erleben.
Das alles ähnelt einen Genrevertreter sehr stark. Torchlight hält sich vom Spielprinzip und dem Aufbau der Menus sehr an Diablo, muss sich trotzdem nicht verstecken und kann sich als eigenständiges Spiel sehen lassen. Technisch läuft das Spiel sehr gut, allerdings hatte ich während des Testes ein paar Abstürze. Fazit Torchlight 2 konzentriert sich nicht groß auf eine gut geschriebene Story, sondern auf den Spielspaß. Genrefans können beherzt zugreifen. Wer Torchlight noch nie auf dem Schirm hatte, sollte eventuell einen Blick wagen. Torchlight 2 ist für die Konsolen ausschließlich als digitale Version erhältlich und mit einem fairen Preis von 20 Euro dem Umfang gerecht.
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Hack & Slay – Spiele gehören sehr oft den Rollenspielen an. Einer der bekanntesten Vertreter ist Diablo. Im Oktober 2009 gesellte sich allerdings Torchlight dazu, welches schnell auf Zuspruch stoßte. 2012 erschien dann Torchlight 2, welches nun, 7 Jahre nach der PC-Version, endlich für die Konsolen erscheint. Wie sich das Game spielt und ob es eine ernste Konkurrenz zu anderen Genrevertretern ist, habe ich getestet. Handlung Die Story knüpft direkt an den Vorgänger an. Nach dem Sieg über Ordrak wird der Alchemist der Gruppe verdorben und wendet sich der bösen Seite zu. Der Zerstörer ,welcher ebenfalls am Kampf gegen Ordrak beteiligt war, konnte fliehen und unseren Helden warnen.Dieser verfolgt die Spur des Alchemisten. Trailer BewertungMehr lässt sich zur Story leider nicht sagen, da diese sehr nebensächlich wirkt. Aber kommen wir nun zum Spiel.
Zu Beginn erstellen wir unseren Helden. Hier hat man nicht nur die Wahl des Geschlechtes, sondern auch die der Klasse. Hier gibt es den Berserker, den Ingenieur, den Vagant und den Glutsteinmagier.
Jeder von ihnen entspricht einer Spielweise.
Der Berserker ist ein klassischer Nahkämpfer, während der Ingenieur der Tank der Gruppe ist. Vaganten kennen sich hervorragend mit Fernkampfwaffen aus und Glutsteinmagier beherrschen, wie es der Name schon sagt, Magie wie kaum ein anderer. Das Aussehen des Heldens können wir auch entsprechend anpassen. Haben wir ihm jetzt noch einen Namen gegeben geht es nun darum einen Begleiter zu wählen. Hier gibt es sogar für jede Konsole einen exklusiven Weggefährten.
Besitzer der Switchversion dürfen sich über ein Einhorn freuen, Playstation 4 – Spieler über eine Fee und Xbox One – Abenteurer können sich mit einem Feuerkobold an der Seite in das Abenteuer stürzen.
Nun muss nur noch einer der Schwierigkeitsstufen gewählt werden. Von leicht bis schwer, es sollte für jeden etwas dabei sein. Außerdem gibt es einen Hardcoremodus. Aber Achtung, sollte dieser aktiviert sein und ihr stirbt, ist der Charakter für immer verloren und man beginnt erneut in der Charaktererstellung.
Zu Beginn wird der Spieler direkt mit einer gezeichneten Sequenz in das Geschehen eingeführt. Die Sequenzen sind leider auf englischer Sprache und haben keinen deutschen Untertitel, aber der Rest des Spieles ist komplett auf deutsch. Sprachkünste sind also kaum erforderlich.
In den ersten Minuten wird direkt klar, dass wir im Laufe des Spieles mit sehr vielen Gegnerhorden zu tun haben werden. Das Spielprinzip Hack & Slay wird also der Grundtenor des Games werden.
Die Kämpfe im Nahkampf sind vorallem am Anfang unpräzise, sodass einige Schläge ins Leere führen. Fernkämpfer haben dank automatischen Zielen es etwas leichter.
Das Spiel umfasst 4 Akte, welche in verschiedenen Regionen angesiedelt sind. Diese sind sehr weitläufig. Wenn man denkt nun hat man alles aufgedeckt, wird wieder ein neuer Weg sichtbar und das Gebiet erstreckt sich noch weiter. Im Gebiet erledigte Gegner respawnen allerdings nicht. So kann man nach einmaligem Erledigen beruhigt durch bereits entdeckte Abschnitte laufen.
In jeder Region gibt es verschiedene Dungeons, welche meist mit einem Endboss daherkommen. Vor diesen Verliesen steht oft ein NPC und bittet dem Spieler um seine Hilfe. Die Quests sind somit fast immer die selben. Gehe in das Verlies, hole einen Gegenstand und besiege den Endboss. Langeweile kommt jedoch nie auf. Hinter jeder Ecke gibt es etwas zu Entdecken, es gibt viele Gegnertypen und die ca. 30 Haupt- und Nebenbossgegner sind individuell gestaltet und zum Teil schon nicht auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad fordernd.
Die eigene Ausrüstung sollte man auch immer im Blick haben. Erledigte Feinde lassen oft Beute zurück, welche direkt mit der aktuell angelegten Rüstung oder Waffe verglichen werden sollte. Hierbei muss man auch genretypisch Werte und eventuelle Setboni vergleichen. Das Inventar umfasst 100 Plätze, welche sehr schnell gefüllt sind. Also wieder zurück in die Stadt um alles zu verkaufen? Das ist dank Begleiter nicht nötig. Diesem kann der Spieler die Ausrüstung geben und ihn zurück in die Stadt zum verkaufen schicken. Außerdem kann man direkt noch Tränke bei ihm bestellen, welche er dann mitbringen wird. Allerdings steht er für die Zeit dem Spieler nicht im Kampf bei.
Wer nicht alleine das Abenteuer erleben möchte, kann mit 3 weiteren Spielern im Onlinemodus die Geschichte erleben.
Das alles ähnelt einen Genrevertreter sehr stark. Torchlight hält sich vom Spielprinzip und dem Aufbau der Menus sehr an Diablo, muss sich trotzdem nicht verstecken und kann sich als eigenständiges Spiel sehen lassen. Technisch läuft das Spiel sehr gut, allerdings hatte ich während des Testes ein paar Abstürze. Fazit Torchlight 2 konzentriert sich nicht groß auf eine gut geschriebene Story, sondern auf den Spielspaß. Genrefans können beherzt zugreifen. Wer Torchlight noch nie auf dem Schirm hatte, sollte eventuell einen Blick wagen. Torchlight 2 ist für die Konsolen ausschließlich als digitale Version erhältlich und mit einem fairen Preis von 20 Euro dem Umfang gerecht.