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Tote Mädchen lügen nicht #3
Tote Mädchen lügen nicht #3Netflix | mit: Justin Prentice, Dylan Minnette, Grace SaifBewertung:★★★★★ Eine Serie, die eigentlich nur auf eine Season angelegt war, entpuppt sich als immer stärker werdende Produktion über den sozialen Unfrieden an unseren Schulen. Mobbing steht auf der Liste ganz oben und daraus ergeben sich einige Fallkonstruktionen. Sicherlich wird in „Tote Mädchen lügen nicht“ die Sache auf die Spitze getrieben, doch es sind aktuelle Dinge, die angesprochen werden sollten. In diesem Fall ist es auf der übertriebenen Seite ein Mord und auf der anderen das Thema sexuelle Belästigung. Handlung Bryce Walker (Justin Prentice) wird tot im Wasser gefunden. Wer den ehmaligen Footballstar umgebracht hat?! Keiner weiß es, alle hatten ein Motiv, schließlich war er es, der sich an den Mädchen dieser Schule vergangen hat. Clay Jensen (Dylan Minnette) gerät dabei besonders in den Fokus, denn er war quasi der Läger von Bryce und versucht noch heute seine Mitschüler vor ihm zu schützen. Doch ist der schmächtige Clay im Stande einen Mord zu begehen oder war es dann doch wer anders? Und welche Rolle spielt die neue Mitschülerin Ani Achola (Grace Saif)? Trailer BewertungVor jeder Epsiode kommt ein großer Warnhinweis. Wenn Du Problem hast, dann gehe zu jemanden und lasse Dir helfen. An dieser Stelle kann ich auch nur an Euch appellieren, dass ihr auf diesen Hinweis hört. Ich denke aber die dritte Staffel hat nicht mehr so viele Elemente, die diskutabel wären. Es werden nämlich nur noch die Themen angeschnitten. Es wird kein Mädchen dabei gezeigt, wie es sich die Adern aufschlitzt. Das ist gut, jetzt kann es wieder um die Sache an sich gehen.
Damit dass alles gut funktionieren kann, muss es einen ansprechenden Plot geben. Eine Handlung die spannend ist. Die dritte Season von „Tote Mädchen lügen nicht“ bringt handwerklich alles mit, um dieses Kriterium zu erfüllen. In einer Erzählstruktur die im Polizeirevier stattfindet, dort werden die Jugendlichen nämlich verhört, bekommt der Zuschauer eine Menge Rückblenden serviert. Dabei erzählt jeder seine eigene Perspektive und so fügen sich die Puzzleteile langsam zusammen. Doch aufgepasst, es werden ganz bewusst falsche Fährten gelegt, sodass wir den Finger zu schnell auf eine Person zeigen. Der Plot präsentiert sich viel dichter, als noch in der zweiten Season. Es geht Schlag auf Schlag. Überspitzt kann ich sagen, dass der Weg vom Selbstmord hin zum Thriller sehr gelungen ist. Dabei wird der Handlung viel mitgegeben. Viele Konflikte, Mobbing, Misshandlung und und und. Es wird garantiert nicht langweilig und die Ausmaße werden immer deutlich. Besonders zum Ende hin wird gezeigt, dass es eine große schweigende Masse gibt, die sich nicht traut die Taten anzuzeigen.
Die neue Schauspielerin Grace Saif ist der Dreh- und Angelpunkt. Sie ist eine Reizfigur wenn sie Mitleid mit Bryce hat und sie ist die Aufklärerin und nimmt uns mit auf die Reise. Saif macht dabei eine besonders gute Figur, lässt sich nicht von ihrem Weg abbringen. Der Gegenpart dazu ist Dylan Minnette. Er ist der Moralapostel, der selbst ins Fadenkreuz der Ermittlungen gerät. Seine Mutter besorgt ihn einen Anwalt, jeder kann seine vermeidliche Tat nachvollziehen, da hat jemand das Gesetz in die Hand genommen. Eine Frage, die jeder Zuschauer für sich beantworten muss. Doch richtig gehandelt hätte er auch nicht. Oder ist es doch jemand ganz anderes? Verraten werde ich natürlich nichts. Fazit „Tote Mädchen lügen nicht #3“ hat sich gemausert. Die Frage, was nach dem Ende der letzten Season noch kommen kann, wurde eindrucksvoll beantwortet. Tolle Serie mit einigen Übertreibungen, doch im Kern trifft sie den Nagel auf den Kopf und serviert einen guten Spannungsbogen.
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Damit dass alles gut funktionieren kann, muss es einen ansprechenden Plot geben. Eine Handlung die spannend ist. Die dritte Season von „Tote Mädchen lügen nicht“ bringt handwerklich alles mit, um dieses Kriterium zu erfüllen. In einer Erzählstruktur die im Polizeirevier stattfindet, dort werden die Jugendlichen nämlich verhört, bekommt der Zuschauer eine Menge Rückblenden serviert. Dabei erzählt jeder seine eigene Perspektive und so fügen sich die Puzzleteile langsam zusammen. Doch aufgepasst, es werden ganz bewusst falsche Fährten gelegt, sodass wir den Finger zu schnell auf eine Person zeigen. Der Plot präsentiert sich viel dichter, als noch in der zweiten Season. Es geht Schlag auf Schlag. Überspitzt kann ich sagen, dass der Weg vom Selbstmord hin zum Thriller sehr gelungen ist. Dabei wird der Handlung viel mitgegeben. Viele Konflikte, Mobbing, Misshandlung und und und. Es wird garantiert nicht langweilig und die Ausmaße werden immer deutlich. Besonders zum Ende hin wird gezeigt, dass es eine große schweigende Masse gibt, die sich nicht traut die Taten anzuzeigen.
Die neue Schauspielerin Grace Saif ist der Dreh- und Angelpunkt. Sie ist eine Reizfigur wenn sie Mitleid mit Bryce hat und sie ist die Aufklärerin und nimmt uns mit auf die Reise. Saif macht dabei eine besonders gute Figur, lässt sich nicht von ihrem Weg abbringen. Der Gegenpart dazu ist Dylan Minnette. Er ist der Moralapostel, der selbst ins Fadenkreuz der Ermittlungen gerät. Seine Mutter besorgt ihn einen Anwalt, jeder kann seine vermeidliche Tat nachvollziehen, da hat jemand das Gesetz in die Hand genommen. Eine Frage, die jeder Zuschauer für sich beantworten muss. Doch richtig gehandelt hätte er auch nicht. Oder ist es doch jemand ganz anderes? Verraten werde ich natürlich nichts. Fazit „Tote Mädchen lügen nicht #3“ hat sich gemausert. Die Frage, was nach dem Ende der letzten Season noch kommen kann, wurde eindrucksvoll beantwortet. Tolle Serie mit einigen Übertreibungen, doch im Kern trifft sie den Nagel auf den Kopf und serviert einen guten Spannungsbogen.