Buch - Thriller
Totenkalt
Totenkalt
Buch - Thriller |Autor: Stuart MacBride
Bewertung:★★★★★
Mac Bride bringt mit dem Buch "Totenkalt" bereits den 10. Band der Logan McRae Reihe. Bisher kannte ich keinen einzigen Fall. Ich fand die Story im Klappentext unglaublich spannend. Und genau so fängt dieser Thriller auch an. Atemberaubend. Spannend. Brutal. Ich dachte, es würde so weiter gehen. Doch da wurde ich eines Besseren belehrt. Von daher bekommt das Buch nur 3 Sterne von 5
Handlung
Eine Leiche. Ein Vermisster. Und noch ein Mord. Hängen alle Fälle womöglich zusammen? Sergeant Logan McRae muß sich mit seiner ehemaligen Vorgesetzen DCI Roberta Steel bei der Aufklärung auseinandersetzen, wobei die beiden ein mehr als angespanntes Verhältnis haben. Dann sind da noch Verstrickungen zum Untergrund, die der Sergeant besser nicht hätte und nach einer für sich optimalen Lösung sucht. Doch damit nicht genug, muss er auch noch über Leben und Tod seiner Liebsten entscheiden. Und das Sahnehäubchen ist dann noch die Entwicklung mit einer anderen Vorgesetzen, die ganz bestimmt niemand so vermuten würde.
Bewertung
Seid Ihr auf der Suche nach einem Thriller, der viele starke Charaktere beinhaltet? Teilweise derbe Dialoge hat und eine gewisse Brutalität mit sich bringt? Dann seid Ihr bei Totenkalt an der richtigen Adresse.
Logan McRae ist quasi ein Super-Polizist, den nicht mal der härteste Schläger außer Gefecht setzen kann. Er ist unermüdlich im Einstecken. Egal ob im Beruf, mit der Ermittlungsleiterin DCI Roberta Steel, die als Frau ziemlich männlich und hart dargestellt wird. Noch privat, wo er doch bei seiner Liebsten über Tod und Leben entscheiden soll. Gefühle zeigt er nicht, jedoch gibt es einen tiefen Einblick in seine Psyche. Wie er versucht, eine Lösung für den Mord an dem Geschäftspartner von Martin Milne zu finden oder eine Lösung wie er am besten mit einer sogenannten weißen Weste einem dubiosen Verhältnis heraus zu kommen versucht.
Wer nun denkt, es geht hier tatsächlich nur um die Lösung eines Mordfalles, der hat sich geirrt. Dieser rückt immer weiter in den Hintergrund, wird immer mal wieder erwähnt, damit er nicht in Vergessenheit gerät. Doch Hauptthema ist im Prinzip in dem Krimi Logan McRae, mit allen Facetten seines Charakters. Obwohl er so ein hartgesottener Kerl ist, handelt er sich aus mir unerfindlichen Gründen Sympathie während des Buches ein. Vielleicht weil in der mega harten Außenschale doch ein weicher Kern sitzt.
Der Autor beschreibt einzelne Szenen so dermaßen genau, dass das Buch alleine schon die perfekte Vorlage für einen Film darstellen würde. Es sind im Buch mehrere Charaktere die zusammenspielen und jeder für einzeln dargestellt werden, was die ganze Sache manchmal etwas unübersichtlich macht. Wer jedoch gut ist, alles in seinem Kopf abzuspeichern und an der entsprechenden Stelle abzurufen, wird mit diesem Buch glücklich sein.
Eines kann ich sagen, auf die Lösung des Mordfalles kommt niemand so einfach. Es gibt eine klitzekleine Stelle im Buch, die darauf hinweist, doch sie verschindet im Großen und Ganzen so schnell im Geschehen, dass man zum Schluß nur staunen kann.
Fazit
Das Thema des eigentlichen Mordfalles ist spannend und hat einen unerwarteten Ausgang.
Mir persönlich fehlt zum tatsächlichen Geschehen der rote Faden. Zudem gibt es mir einfach zu viele Charaktere, die eine wichtige Rolle spielen, die mich oft durcheinander gebracht haben. Es ist zuviel hin- und her. Zudem sagen mir die derben und primitiven Dialoge nicht zu. Die Brutalität ist nicht übermäßig viel vorhanden, jedoch sehr ausdrucksvoll bis ins kleinste Detail beschrieben. Für meinen Geschmack dann doch etwas zu hart.
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Buch - Thriller |Autor: Stuart MacBride
Bewertung:★★★★★
Mac Bride bringt mit dem Buch "Totenkalt" bereits den 10. Band der Logan McRae Reihe. Bisher kannte ich keinen einzigen Fall. Ich fand die Story im Klappentext unglaublich spannend. Und genau so fängt dieser Thriller auch an. Atemberaubend. Spannend. Brutal. Ich dachte, es würde so weiter gehen. Doch da wurde ich eines Besseren belehrt. Von daher bekommt das Buch nur 3 Sterne von 5
Handlung
Eine Leiche. Ein Vermisster. Und noch ein Mord. Hängen alle Fälle womöglich zusammen? Sergeant Logan McRae muß sich mit seiner ehemaligen Vorgesetzen DCI Roberta Steel bei der Aufklärung auseinandersetzen, wobei die beiden ein mehr als angespanntes Verhältnis haben. Dann sind da noch Verstrickungen zum Untergrund, die der Sergeant besser nicht hätte und nach einer für sich optimalen Lösung sucht. Doch damit nicht genug, muss er auch noch über Leben und Tod seiner Liebsten entscheiden. Und das Sahnehäubchen ist dann noch die Entwicklung mit einer anderen Vorgesetzen, die ganz bestimmt niemand so vermuten würde.
Bewertung
Seid Ihr auf der Suche nach einem Thriller, der viele starke Charaktere beinhaltet? Teilweise derbe Dialoge hat und eine gewisse Brutalität mit sich bringt? Dann seid Ihr bei Totenkalt an der richtigen Adresse.
Logan McRae ist quasi ein Super-Polizist, den nicht mal der härteste Schläger außer Gefecht setzen kann. Er ist unermüdlich im Einstecken. Egal ob im Beruf, mit der Ermittlungsleiterin DCI Roberta Steel, die als Frau ziemlich männlich und hart dargestellt wird. Noch privat, wo er doch bei seiner Liebsten über Tod und Leben entscheiden soll. Gefühle zeigt er nicht, jedoch gibt es einen tiefen Einblick in seine Psyche. Wie er versucht, eine Lösung für den Mord an dem Geschäftspartner von Martin Milne zu finden oder eine Lösung wie er am besten mit einer sogenannten weißen Weste einem dubiosen Verhältnis heraus zu kommen versucht.
Wer nun denkt, es geht hier tatsächlich nur um die Lösung eines Mordfalles, der hat sich geirrt. Dieser rückt immer weiter in den Hintergrund, wird immer mal wieder erwähnt, damit er nicht in Vergessenheit gerät. Doch Hauptthema ist im Prinzip in dem Krimi Logan McRae, mit allen Facetten seines Charakters. Obwohl er so ein hartgesottener Kerl ist, handelt er sich aus mir unerfindlichen Gründen Sympathie während des Buches ein. Vielleicht weil in der mega harten Außenschale doch ein weicher Kern sitzt.
Der Autor beschreibt einzelne Szenen so dermaßen genau, dass das Buch alleine schon die perfekte Vorlage für einen Film darstellen würde. Es sind im Buch mehrere Charaktere die zusammenspielen und jeder für einzeln dargestellt werden, was die ganze Sache manchmal etwas unübersichtlich macht. Wer jedoch gut ist, alles in seinem Kopf abzuspeichern und an der entsprechenden Stelle abzurufen, wird mit diesem Buch glücklich sein.
Eines kann ich sagen, auf die Lösung des Mordfalles kommt niemand so einfach. Es gibt eine klitzekleine Stelle im Buch, die darauf hinweist, doch sie verschindet im Großen und Ganzen so schnell im Geschehen, dass man zum Schluß nur staunen kann.
Fazit
Das Thema des eigentlichen Mordfalles ist spannend und hat einen unerwarteten Ausgang.
Mir persönlich fehlt zum tatsächlichen Geschehen der rote Faden. Zudem gibt es mir einfach zu viele Charaktere, die eine wichtige Rolle spielen, die mich oft durcheinander gebracht haben. Es ist zuviel hin- und her. Zudem sagen mir die derben und primitiven Dialoge nicht zu. Die Brutalität ist nicht übermäßig viel vorhanden, jedoch sehr ausdrucksvoll bis ins kleinste Detail beschrieben. Für meinen Geschmack dann doch etwas zu hart.