Game - Simulation
Tropico 6
Tropico 6Game - Simulation | mit: Limbic EntertainmentBewertung:★★★★★ Die Spielereihe „Tropico“ wechselt seine Entwickler, wie ich meine Unterwäsche. Diesmal ist „Limbic Entertainment“ an der Reihe und stampft einen ansehnlichen Teil aus dem vorgefertigten Boden. Er macht Spaß, kommt aber nicht ganz ohne Schwächen aus. Dennoch gesellt sich der typische, idyllische Tropico-Charme dazu. Es ist nach wie vor ein Vergnügen, wenn man sich Herrscher einer Bananenrepublik nennen darf und machen kann, was man will. Handlung Die Welt ist in Aufruhr. In den USA hat ein Hitzkopf das Land im Sturm erobert, hierzulande tobt die AFD und in England ist man sichtlich mit der Politik überfordert. In Zeiten wie diesen muss es eine Frau oder einen Mann geben, die/der die Geschicke übernimmt und mit Weitsicht und Scharfsinn ein Land politisch führt. Sie haben es in der Hand, wollen sie eine Bananenrepublik gründen, lassen sie sich vom Kapitalismus verführen oder sollen ihre Untertanen alle in die Kirche gehen!? Haben sie erstmal eine Richtung angegeben, muss das aktuelle politische Tagesgeschäft bewältigt werden. Dabei sollte nicht der eigene Kontostand vernachlässigt werden, aber auch die Interessen des Volkes sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Ist das alles geschafft, ist es an der Zeit weitläufige Inselgruppen zu besiedeln, diese mit Brücken zu verbinden und als Krönung sollte ein Weltwunder irgendwo auf der Welt geklaut werden. Dann mal frohes Schaffen! Trailer BewertungDer Humor des Spiels ist auch im sechsten Teil der Reihe nicht abhandengekommen. Ja, ihr solltet die Handlung nicht immer zu ernst nehmen. Ansonsten werdet ihr zu geschockt sein, wenn der Eifelturm nicht mehr in Paris steht, sondern auf eurer Insel. In „Tropico 6“ ist alles möglich. Dabei bleibt der Charme der Reihe erhalten. Doch können die wichtigsten Erneuerungen überzeugen!?
Das kann ich natürlich nicht so einfach beantworten. Grob gesagt, lässt sich jedoch festhalten, dass sie es durchaus tun. Ein Beispiel sind die Weltwunder. Sie bringen eine ganz neue Variante mit ein. Nicht, dass es sonderlich schwer ist, sie zu errichten, aber deren Auswirkungen auf zum Beispiel den Tourismus und die Bevölkerungen sind gut durchdacht. Weiterhin sind die Inselgruppen und die Brücken eine willkommene Weiterentwicklung. Der Bau der Überquerungen verläuft in der Regel recht ordentlich. Ab und an kann es zu leichten Irritationen kommen. Der Computer meint gegebenenfalls, dass dort gerade keine Straße hinpasst, hingegen das menschliche Auge anderer Meinung ist. Aber wie gesagt, in der Regel funktioniert alles gut.
Ansonsten ist die Optik liebevoll in Szene gesetzt. Es macht einfach Spaß seinen Untertanen zuzuschauen. Städtebauer, die mit der Simulation „Sim City“ Erfahrung sammeln konnten, wissen was ich meine. Dennoch müssen wir in dieser Kategorie kleine Abstriche machen, wenn zum Beispiel ein Schiff in einen Hafen einläuft. Es findet nämlich keine Abladeszene statt, was ich etwas schade finde. Aber auch hier gilt ebenfalls: Es sind nur Kleinigkeiten.
Die größte Schwachstelle ist die Schwierigkeit. Sofern sich der Spieler nicht vollkommen blöd anstellt, sollten die Missionen nicht allzu schwer zu erfüllen sein. Ansonsten geht es munter her im eigenen Lande. Große Themenschwerpunkte sind daher die Spionage, Forschung und Bevölkerung. Die Welt der Geheimagenten benötigen wir für die Weltwunder oder um Fake News in der Welt zu verbreiten. Ein sehr moderner Ansatz. Die Forschung wird für Spezifikationen gebraucht, denn zu Beginn eines neuen Zeitalters sind alle Gebäude freigeschaltet. Wir müssen uns darum kümmern, dass die neuen Technologien besser zur Geltung kommen. Und dann ist es eben doch die Politik, die ein breites Spektrum in „Tropico #6“ ausmacht. Wir müssen mit Reden unsere Leute bei Laune halten, sonst gibt es womöglich noch eine Wahlniederlage oder einen Aufstand. Je nachdem in welcher Form das Land regiert wird.
Sein eigenes Domizil kann frei gestaltet werden. Der Spieler kann sich viele Wünsche selbst erfüllen. Jedoch bleibt die Charakterzeichung von uns etwas blass, da wir in diesem Bereich nicht die erforderlichen Einstellungsmöglichkeiten haben. Ein weiterer Randaspekt, der aber nicht nachhaltig den Spielspaß hemmt. Fazit „Tropico 6“ ist ein exzellenter Vertreter der berühmten Reihe und vermittelt nicht nur Charme, sondern auch eine gute Portion Spielspaß. Einige Kleinigkeiten und eine zu leichte Widerstandskraft stehen einer noch höheren Bewertung im Weg.
Tropico auf der PS4 - Zusatztest!
Es ist endlich soweit, El Presidente darf ab sofort auch auf der Ps4 und XBox One sein Unwesen treiben. Knapp ein halbes Jahr mussten Konsolenbesitzer darauf warten. Doch diese Verzögerung bringt auch einige Vorteile. Wir dürfen uns direkt auf Optimierungen, welche in der PC-Fassung erst durch Updates stattfanden, freuen, das Balancing wurde überarbeitet und zahlreiche Bugs gefixt.
Außerdem läuft der sechste Teil der Reihe auf Playstation 4 und Xbox one mit 30 Frames pro Sekunde, XBox one X und PS4 Pro Besitzer hingegen dürfen sich über 60 Frames freuen.
Aber wie ist die Steuerung? Das Genre ist auf dem PC gerade durch die einfache Maus-Steuerung etabliert. Auf Konsole sieht das anders aus, da man einen Controller zur Verfügung hat. An und für sich ist dies gut gelöst. Mit den Sticks wird sich über die Map bewegt, die Neigung angepasst bzw. rein und raus gezoomt. Die Steuerung in den einzelnen Menüs, wie zum Beispiel zum Bauen, ist gewöhnungsbedürftig und unübersichtlich.
Die Versionen bieten den gleichen Inhalt wie auf dem PC. Neben Missionen gibt es auch einen Sandboxmode und den Multiplayer.
Alles in Allem haben wir aber eine souveräne Portierung auf der Konsole. So kann dem eigenen Staat nichts mehr im Wege stehen.
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Ist das alles geschafft, ist es an der Zeit weitläufige Inselgruppen zu besiedeln, diese mit Brücken zu verbinden und als Krönung sollte ein Weltwunder irgendwo auf der Welt geklaut werden. Dann mal frohes Schaffen! Trailer BewertungDer Humor des Spiels ist auch im sechsten Teil der Reihe nicht abhandengekommen. Ja, ihr solltet die Handlung nicht immer zu ernst nehmen. Ansonsten werdet ihr zu geschockt sein, wenn der Eifelturm nicht mehr in Paris steht, sondern auf eurer Insel. In „Tropico 6“ ist alles möglich. Dabei bleibt der Charme der Reihe erhalten. Doch können die wichtigsten Erneuerungen überzeugen!?
Das kann ich natürlich nicht so einfach beantworten. Grob gesagt, lässt sich jedoch festhalten, dass sie es durchaus tun. Ein Beispiel sind die Weltwunder. Sie bringen eine ganz neue Variante mit ein. Nicht, dass es sonderlich schwer ist, sie zu errichten, aber deren Auswirkungen auf zum Beispiel den Tourismus und die Bevölkerungen sind gut durchdacht. Weiterhin sind die Inselgruppen und die Brücken eine willkommene Weiterentwicklung. Der Bau der Überquerungen verläuft in der Regel recht ordentlich. Ab und an kann es zu leichten Irritationen kommen. Der Computer meint gegebenenfalls, dass dort gerade keine Straße hinpasst, hingegen das menschliche Auge anderer Meinung ist. Aber wie gesagt, in der Regel funktioniert alles gut.
Ansonsten ist die Optik liebevoll in Szene gesetzt. Es macht einfach Spaß seinen Untertanen zuzuschauen. Städtebauer, die mit der Simulation „Sim City“ Erfahrung sammeln konnten, wissen was ich meine. Dennoch müssen wir in dieser Kategorie kleine Abstriche machen, wenn zum Beispiel ein Schiff in einen Hafen einläuft. Es findet nämlich keine Abladeszene statt, was ich etwas schade finde. Aber auch hier gilt ebenfalls: Es sind nur Kleinigkeiten.
Die größte Schwachstelle ist die Schwierigkeit. Sofern sich der Spieler nicht vollkommen blöd anstellt, sollten die Missionen nicht allzu schwer zu erfüllen sein. Ansonsten geht es munter her im eigenen Lande. Große Themenschwerpunkte sind daher die Spionage, Forschung und Bevölkerung. Die Welt der Geheimagenten benötigen wir für die Weltwunder oder um Fake News in der Welt zu verbreiten. Ein sehr moderner Ansatz. Die Forschung wird für Spezifikationen gebraucht, denn zu Beginn eines neuen Zeitalters sind alle Gebäude freigeschaltet. Wir müssen uns darum kümmern, dass die neuen Technologien besser zur Geltung kommen. Und dann ist es eben doch die Politik, die ein breites Spektrum in „Tropico #6“ ausmacht. Wir müssen mit Reden unsere Leute bei Laune halten, sonst gibt es womöglich noch eine Wahlniederlage oder einen Aufstand. Je nachdem in welcher Form das Land regiert wird.
Sein eigenes Domizil kann frei gestaltet werden. Der Spieler kann sich viele Wünsche selbst erfüllen. Jedoch bleibt die Charakterzeichung von uns etwas blass, da wir in diesem Bereich nicht die erforderlichen Einstellungsmöglichkeiten haben. Ein weiterer Randaspekt, der aber nicht nachhaltig den Spielspaß hemmt. Fazit „Tropico 6“ ist ein exzellenter Vertreter der berühmten Reihe und vermittelt nicht nur Charme, sondern auch eine gute Portion Spielspaß. Einige Kleinigkeiten und eine zu leichte Widerstandskraft stehen einer noch höheren Bewertung im Weg.
Tropico auf der PS4 - Zusatztest!
Es ist endlich soweit, El Presidente darf ab sofort auch auf der Ps4 und XBox One sein Unwesen treiben. Knapp ein halbes Jahr mussten Konsolenbesitzer darauf warten. Doch diese Verzögerung bringt auch einige Vorteile. Wir dürfen uns direkt auf Optimierungen, welche in der PC-Fassung erst durch Updates stattfanden, freuen, das Balancing wurde überarbeitet und zahlreiche Bugs gefixt.
Außerdem läuft der sechste Teil der Reihe auf Playstation 4 und Xbox one mit 30 Frames pro Sekunde, XBox one X und PS4 Pro Besitzer hingegen dürfen sich über 60 Frames freuen.
Aber wie ist die Steuerung? Das Genre ist auf dem PC gerade durch die einfache Maus-Steuerung etabliert. Auf Konsole sieht das anders aus, da man einen Controller zur Verfügung hat. An und für sich ist dies gut gelöst. Mit den Sticks wird sich über die Map bewegt, die Neigung angepasst bzw. rein und raus gezoomt. Die Steuerung in den einzelnen Menüs, wie zum Beispiel zum Bauen, ist gewöhnungsbedürftig und unübersichtlich.
Die Versionen bieten den gleichen Inhalt wie auf dem PC. Neben Missionen gibt es auch einen Sandboxmode und den Multiplayer.
Alles in Allem haben wir aber eine souveräne Portierung auf der Konsole. So kann dem eigenen Staat nichts mehr im Wege stehen.