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True Story – Spiel um Macht
True Story – Spiel um MachtNetflix | mit: Jonah Hill, James FrancoBewertung:★★★★★ Der Online Streaming Riese Netflix investiert bekanntermaßen sein Geld nicht nur in Serien, sondern auch in Filme. In die Sammlung wurde daher der Streifen „True Story – Spiel um Macht“ mit aufgenommen. Für die Hauptrolle wurde von Twentieth Century Fox kein geringerer als Jonah Hill angeworben. Dass Hill ein guter Charakterschauspieler ist, hat er schon unter Beweis gestellt („Moneyball“ und „The Wolf Of Wall Street“) und auch in „True Story – Spiel um Macht“ liefert er ebenfalls eine gute Performance ab.
Diesmal steckt im Übrigen der Hinweis „basierend auf einer wahren Geschichte“ schon im Filmtitel. Ein fast schon unglaublicher Mordfall, nimmt noch weitere bizarre Wendungen an, als sich ein Starjournalist in einen Fall verliebt. Handlung Michael Finkel (Jonah Hill) ist ein bekannter und gefeierter Journalist. Seine Geschichten haben es auf die Titelseite der New York Times geschafft und er steht sogar kurz davor einen Pulitzer-Preis zu gewinnen. Aber mit seiner aktuellen Geschichte, die von der modernen Sklaverei in Afrika berichtet, gerät er in Schieflage. Seine Story stellt er bewusst und mit voller Absicht falsch dar, damit sie rund wirkt. Dies kostet ihn aber nicht nur seinen Job, denn auch sein Ruf leidet darunter, sodass ihn keiner mehr anwerben möchte. Nur ein mutmaßlicher Mörder (James Franco), der seine Frau und seine drei Kinder umgebracht haben soll, hält noch große Stücke auf ihn. Er verspricht Finkel die Exklusivrechte auf seine grausame Geschichte. Finkel wittert seine Chance, doch gerät bei dem Versuch seinen Namen rein zu waschen in ein Netz voller Lügen und Verwirrung. Trailer BewertungDie Grundstory ist so brillant. Ein mutmaßlicher Mörder– kennt man den wahren Fall nicht, so fiebert man alleine schon mit, ob er schuldig ist oder nicht – spielt mit einem Starjournalisten. Der Zuschauer darf sich bei dieser Konstellation auf reichlich wortgewandte Dialoge voller Höhen und Tiefen freuen, eigentlich. Denn in „True Story – Spiel um Macht“ finden diese einfach nicht statt. Das liegt nicht an der benannten Ausgangssituation und nicht an Jonah Hill. Der Schuldige für die nicht aufkommende Spannung, den besonderen Thriller-Momenten, ist James Franco. Er schafft es einfach nicht der großen Gegenspieler zu sein. Die Ekelfigur, die wir uns so sehnlichst gewünscht hätten, tritt einfach nicht in Erscheinung. Lediglich bei der finalen Gerichtsverhandlung keimt das Gefühl „Was für ein Arsch“ auf, leider viel zu spät.
Jonah Hill rettet den Film vor noch Schlimmeren. Er zeigt was in ihm steckt, an ihn kann sich der Zuschauer festhalten und man bekommt doch Mitleid. Der gute Mann kann halt nicht nur lustige Filme drehen, sondern er zaubert charakterlich anspruchsvolle Darbietungen aufs Parkett. Echt saustark und bitte mehr davon! Ganz schlecht machen will ich „True Story – Spiel um Macht“ dann doch nicht, da es doch ein paar nette dramaturgische Wendungen gibt, mit denen irgendwie zu rechnen war aber dann doch nicht in der Intensität. Dennoch verpuffen sie angesichts des großen Problems und das ist und bleibt einfach die Chemie der fehlenden Dialoge. Das Gemisch hätte hoch toxisch sein müssen, war es dann doch nicht.
Fazit „True Story – Spiel um Macht“ bedient sich eines deftigen wahren Ereignisses, verpufft jedoch an einer schlechten schauspielerischen Leistung, sodass einfach keine giftige Atmosphäre aufkommen kann. Einzig Jonah Hill ist der Lichtblick, der Leuchtturm des Films.
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Diesmal steckt im Übrigen der Hinweis „basierend auf einer wahren Geschichte“ schon im Filmtitel. Ein fast schon unglaublicher Mordfall, nimmt noch weitere bizarre Wendungen an, als sich ein Starjournalist in einen Fall verliebt. Handlung Michael Finkel (Jonah Hill) ist ein bekannter und gefeierter Journalist. Seine Geschichten haben es auf die Titelseite der New York Times geschafft und er steht sogar kurz davor einen Pulitzer-Preis zu gewinnen. Aber mit seiner aktuellen Geschichte, die von der modernen Sklaverei in Afrika berichtet, gerät er in Schieflage. Seine Story stellt er bewusst und mit voller Absicht falsch dar, damit sie rund wirkt. Dies kostet ihn aber nicht nur seinen Job, denn auch sein Ruf leidet darunter, sodass ihn keiner mehr anwerben möchte. Nur ein mutmaßlicher Mörder (James Franco), der seine Frau und seine drei Kinder umgebracht haben soll, hält noch große Stücke auf ihn. Er verspricht Finkel die Exklusivrechte auf seine grausame Geschichte. Finkel wittert seine Chance, doch gerät bei dem Versuch seinen Namen rein zu waschen in ein Netz voller Lügen und Verwirrung. Trailer BewertungDie Grundstory ist so brillant. Ein mutmaßlicher Mörder– kennt man den wahren Fall nicht, so fiebert man alleine schon mit, ob er schuldig ist oder nicht – spielt mit einem Starjournalisten. Der Zuschauer darf sich bei dieser Konstellation auf reichlich wortgewandte Dialoge voller Höhen und Tiefen freuen, eigentlich. Denn in „True Story – Spiel um Macht“ finden diese einfach nicht statt. Das liegt nicht an der benannten Ausgangssituation und nicht an Jonah Hill. Der Schuldige für die nicht aufkommende Spannung, den besonderen Thriller-Momenten, ist James Franco. Er schafft es einfach nicht der großen Gegenspieler zu sein. Die Ekelfigur, die wir uns so sehnlichst gewünscht hätten, tritt einfach nicht in Erscheinung. Lediglich bei der finalen Gerichtsverhandlung keimt das Gefühl „Was für ein Arsch“ auf, leider viel zu spät.
Jonah Hill rettet den Film vor noch Schlimmeren. Er zeigt was in ihm steckt, an ihn kann sich der Zuschauer festhalten und man bekommt doch Mitleid. Der gute Mann kann halt nicht nur lustige Filme drehen, sondern er zaubert charakterlich anspruchsvolle Darbietungen aufs Parkett. Echt saustark und bitte mehr davon! Ganz schlecht machen will ich „True Story – Spiel um Macht“ dann doch nicht, da es doch ein paar nette dramaturgische Wendungen gibt, mit denen irgendwie zu rechnen war aber dann doch nicht in der Intensität. Dennoch verpuffen sie angesichts des großen Problems und das ist und bleibt einfach die Chemie der fehlenden Dialoge. Das Gemisch hätte hoch toxisch sein müssen, war es dann doch nicht.
Fazit „True Story – Spiel um Macht“ bedient sich eines deftigen wahren Ereignisses, verpufft jedoch an einer schlechten schauspielerischen Leistung, sodass einfach keine giftige Atmosphäre aufkommen kann. Einzig Jonah Hill ist der Lichtblick, der Leuchtturm des Films.