Filme - Drama
UNBROKEN 2 – WEG DER VERGEBUNG
UNBROKEN 2 – WEG DER VERGEBUNGFilme - Drama | mit: Merritt Patterson (Darsteller), Vanessa Bell Calloway (Darsteller), Harold Cronk (Regisseur) Bewertung:★★★★★ Louis Zamperini hat eine bewegende Geschichte hinter sich. Er war Sportler, Soldat, Kriegsgefangener, Held, Alkoholiker und später prägte sein Lebensstil die Vergebung für seine Peiniger. Der Film „Unbroken 2“ erzählt nun die Geschichte nach dem Krieg, sie zeigt, wie sehr er mit den Erinnerungen zu kämpfen hat. Für ihn war der Krieg nicht 1945 beendet. Handlung Louis Zamperini (Samuel Hunt) war Teilnehmer bei den Olympischen Spielen im Jahr 1939 in Berlin. Im Anschluss daran war er Soldat im zweiten Weltkrieg, wurde abgeschossen und kam in japanische Kriegsgefangenschaft. Dort erlebte er viele schreckliche Sachen, er wurde unter anderem misshandelt. Seine Familie dachte er wäre gefallen und schloss mit dem Kapitel ab. Nach dem Krieg kehrte er zurück in seine Heimat. Doch der Krieg war für ihn nicht beendet, denn seine inneren Dämonen kann er nicht besiegen. Das Trauma der Gefangenschaft begleitet ihn täglich. Um die Gedanken zu betäuben, greift er zur Flasche, was sein Familienleben gehörig zerrüttelt. Immer mehr gerät er auf die schiefe Bahn und ein Halt ist nicht in Sicht… Trailer Bewertung„Unbroken 2“ startet in Japan. Louis Zamperini besucht sein ehemaliges Gefangenenlager, den Ort an dem er die schrecklichste Zeit seines Lebens verbrachte, täglich schikaniert und gefoltert. Als er vor den gefangenen japanischen Soldaten steht, gibt es einen Cut und die Handlung kehrt in die Vergangenheit. Es wird gezeigt, wie der Kriegsheld Reden halten muss. Der Alkoholkonsum wird zudem erstmalig thematisiert. Noch kann er es verdecken und nur wenige bekommen es mit. Als er Cynthia (Merritt Patterson) kennenlernt und heiratet, ist es ein Hoffnungsschimmer, denn es geht ihm sichtlich besser. Das Leben von Louis scheint wieder in Ordnung zu kommen. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu und die Abwärtsspirale dreht sich unaufhaltsam nach unten.
Die Krankheit heißt „Posttraumatisches Stresssyndrom“ und ist ein ständiger Begleiter von Soldaten. Samuel Hunt hat die große Aufgabe seelische Vergiftung zu spielen, was ihm teilweise gut gelingt. Dennoch schafft er es nicht im Ganzen auch charakterlich in eine Tiefe vorzudringen, dass der Zuschauer denkt, dass hier der nächste Oscarkandidat vor uns steht. Wenn ich zum Beispiel an den Zusammenbruch von Nick Nolte in „Warrior“ denke, dann liegen zwischen den Auftritten Welten. Dennoch macht Hunt keinen schlechten Job in seiner ersten ernsthaften Produktion, sonst ist er nämlich nur aus Serien wie „Chicago Fire“ bekannt.
Merritt Patterson, sie spielt die Frau von Louis, reiht sich ebenso in dieses Schema ein, obgleich sie es leichter hat. Schließlich muss sie „nur“ ihrem Gatten die Grenzen aufzeigen und ihm immer wieder verzeihen. Die Kanadierin kann ebenfalls noch nicht auf eine ganz große Karriere zurückblicken und hat entsprechend in kleineren Produktionen mitgewirkt. Der ganz große Funkte sprang nicht von den beiden Hauptdarstellern aufs Publikum rüber. Es ist die Story, die beeindrucken kann. Insbesondere der christliche Gedanke der Vergebung spielt eine große Rolle. Um an diesen Punkt zu kommen, bedarf es einen steinigen, langen Weg.
Fazit „Unbroken 2“ kommt mit einer tollen Geschichte daher, die viel Potential mit sich bringt. Dennoch schaffen es die Schauspieler nicht den berühmten Funken überspringen zu lassen. Im Ergebnis ergibt das einen soliden Streifen mit inhaltlichen Höhepunkten.
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Die Krankheit heißt „Posttraumatisches Stresssyndrom“ und ist ein ständiger Begleiter von Soldaten. Samuel Hunt hat die große Aufgabe seelische Vergiftung zu spielen, was ihm teilweise gut gelingt. Dennoch schafft er es nicht im Ganzen auch charakterlich in eine Tiefe vorzudringen, dass der Zuschauer denkt, dass hier der nächste Oscarkandidat vor uns steht. Wenn ich zum Beispiel an den Zusammenbruch von Nick Nolte in „Warrior“ denke, dann liegen zwischen den Auftritten Welten. Dennoch macht Hunt keinen schlechten Job in seiner ersten ernsthaften Produktion, sonst ist er nämlich nur aus Serien wie „Chicago Fire“ bekannt.
Merritt Patterson, sie spielt die Frau von Louis, reiht sich ebenso in dieses Schema ein, obgleich sie es leichter hat. Schließlich muss sie „nur“ ihrem Gatten die Grenzen aufzeigen und ihm immer wieder verzeihen. Die Kanadierin kann ebenfalls noch nicht auf eine ganz große Karriere zurückblicken und hat entsprechend in kleineren Produktionen mitgewirkt. Der ganz große Funkte sprang nicht von den beiden Hauptdarstellern aufs Publikum rüber. Es ist die Story, die beeindrucken kann. Insbesondere der christliche Gedanke der Vergebung spielt eine große Rolle. Um an diesen Punkt zu kommen, bedarf es einen steinigen, langen Weg.
Fazit „Unbroken 2“ kommt mit einer tollen Geschichte daher, die viel Potential mit sich bringt. Dennoch schaffen es die Schauspieler nicht den berühmten Funken überspringen zu lassen. Im Ergebnis ergibt das einen soliden Streifen mit inhaltlichen Höhepunkten.