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Unfassbaren 3 - Now you see me

Veröffentlicht am 03.03.2026
4/5
Unfassbaren 3 - Now you see me
Es gibt Fortsetzungen, bei denen man sich fragt, ob sie überhaupt nötig waren. Und dann gibt es jene, bei denen die Wartezeit zwar gefühlt eine Ewigkeit gedauert hat, die aber dennoch die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren und bekannten Schauplätzen schürt. Nach den Filmen "Die Unfassbaren – Now You See Me" von 2013 und "Die Unfassbaren 2 – Now You See Me" aus dem Jahr 2016 hat es nun einige Jahre gedauert, bis die vier Reiter, Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Dave Franco und Isla Fisher, tatsächlich wieder gemeinsam die Bühne betreten. Die Produktion des dritten Teils wurde immer wieder verschoben, nicht zuletzt, weil die Terminkalender der Stars prall gefüllt waren. Ein Grund dafür mag auch sein, dass der zweite Teil mit seinen Einnahmen von 335 Millionen US-Dollar an den weltweiten Kinokassen nicht ganz die Erwartungen erfüllen konnte, die man sich von einem potenziellen Blockbuster versprochen hatte. Doch nun ist es soweit, unter der Regie von Ruben Fleischer, der uns bereits mit Filmen wie "Uncharted" und "Venom" unterhalten hat, kehren die Magier zurück, um uns erneut in ihre Welt der Illusionen, des Versteckspiels und der cleveren Coups zu entführen. Die Frage ist nur: Konnte der dritte Teil die Lücke schließen und an die Stärken der Vorgänger anknüpfen oder gar übertreffen?

HANDLUNG

Die trickreichen Profi-Illusionisten kehren mit einem grandiosen neuen Stunt zurück! Action-Spezialist Ruben Fleischer („Uncharted“, „Venom“) inszeniert das Ensemble rund um Jesse Eisenberg („The Social Network“), Woody Harrelson („Venom – Let There Be Carnage“), Isla Fisher („Die Hochzeits-Crasher“) und Dave Franco („Bad Neighbors“), das sich mit seinen besonderen Fähigkeiten in ein überraschendes und hochspannendes neues Abenteuer katapultiert.

KRITIK

Der Einstieg in "Die Unfassbaren 3 – Now You See Me" ist, gelinde gesagt, etwas gewöhnungsbedürftig. Die Sequenz, die mit einem wertvollen Diamanten beginnt und dann in einem Mordfall während der Nazizeit landet, wirkt auf den ersten Blick ein wenig hölzern und vielleicht nicht ganz passend zum sonst so leichtfüßigen Stil der Reihe. Man fragt sich kurz, ob die Filmemacher hier wirklich den Ton für den Rest des Films setzen wollen. Doch zum Glück ist dies nur ein kurzer Stolperstein auf dem Weg zu dem, was "Die Unfassbaren" im Grunde ausmacht: eine clevere Mischung aus Magie und Intrige.

Das Tempo der Handlung ist, typisch für diese Reihe, flott. Die Wendungen sind gut platziert und die Ideen, mit denen die vier Reiter uns verzaubern, sind wieder einmal kreativ und originell. Es ist diese Art von Film, die einen magisch in ihren Bann zieht und dazu verleitet, mitzuraten, wie die Tricks wohl funktionieren mögen, nur um am Ende wieder überrascht zu werden. Hier zeigt sich die wahre Stärke des Franchise: die Fähigkeit, das Publikum auf eine falsche Fährte zu locken und gleichzeitig eine fesselnde Geschichte zu erzählen. Ein weiterer Höhepunkt für mich ist, wie immer, die Auflösung. Wenn am Ende erklärt wird, warum bestimmte Dinge auf eine ganz bestimmte Weise geschehen sind, offenbart sich die Genialität hinter den Kulissen, und das ist für mich persönlich immer der entscheidende Faktor, der einen Film dieser Art wirklich auszeichnet.

Das Finale auf Yas Island wirft dann natürlich die obligatorische Frage nach der Finanzierung von all dem auf. Aber Hand aufs Herz, in Filmen dieser Art sind Produktplatzierungen und Sponsoring von bekannten Marken, sei es von Automobilherstellern oder Mobilfunkanbietern, fast schon eine Tradition geworden. Es stört nicht übermäßig, wenn es geschickt integriert ist, und hier muss man sagen, ist es dezent genug, um nicht gänzlich vom Geschehen abzulenken. Der Cast und die Schauspieler passen wie die Faust aufs Auge zu diesem Projekt. Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Dave Franco und Isla Fisher verkörpern ihre Rollen mit der gewohnten Leichtigkeit und dem Charme, den man von ihnen erwartet. Man spürt, dass sie Spaß an diesen Figuren haben, und das überträgt sich auf den Zuschauer. Insgesamt reiht sich der dritte Teil nahtlos auf dem Niveau der beiden Vorgänger ein. Er liefert das, was man erwartet: eine stimmige Handlung, gute schauspielerische Leistungen und die gewohnte Dosis Magie und Überraschung.

FAZIT

"Die Unfassbaren 3 – Now You See Me" ist kein Film, der die Kinowelt revolutionieren wird, aber er ist auch kein Fehlgriff. Er ist genau das, was man von einem dritten Teil einer etablierten Reihe erwarten kann, die auf clevere Unterhaltung setzt. Wer die ersten beiden Filme mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Es macht einfach Laune, den vier Reitern bei ihren waghalsigen und oft auch emotionalen Kunststücken zuzusehen. Es ist eine solide Fortsetzung, die die Magie der Reihe aufleben lässt und Fans der Serie zufriedenstellen dürfte. Es ist die Art von Film, die man sich für einen entspannten Heim-Kinoabend wünscht, wenn man einfach mal vom Alltag abschalten und sich von cleveren Illusionen begeistern lassen möchte.


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