Game - Strategie

Valda

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Valda
ValdaGame - Strategie | mit: AsmodeeBewertung:★★★★★ Es geht in eine Welt, die längst hinter uns liegt. Über diese Welt gibt es immer wieder Gerüchte und auch einen großen Respekt. Die Rede ist von den Wikingern, die damals eine Großmacht waren und um die es viele Mythen gibt. Diese können auf dem TV-Bildschirm in der Serie „Vikings“ verfolgt werden. Auf dem Spielbrett gibt es nun eine weitere Version der Schlachtenbummler und diese hört auf den Namen „Valda“. Das Spiel ist für zwei bis fünf Personen und dauert je nach Anzahl der Mitspieler zwischen 30 Minuten und vielleicht 2 Stunden. Wie es mir (uns) gefallen hat, erfahrt ihr wie immer ein Stück weiter unten. Handlung „Valda“ bedeutet „Macht“ im Alt-Nordischen, und genau darum geht es in diesem Spiel. Ihr seid Wikingerhäuptlinge kleiner, bescheidener Stämme und jeder von euch trachtet danach, ein Gott zu werden, indem er möglichst viele Anhänger um sich schart. Dabei könnt ihr die Macht der Götter zu eurem Vorteil nutzen. Ihr erringt Macht, indem ihr Tempel baut und so eure Chancen auf bessere Handkarten erhöht, eure Ressourcen clever einsetzt und eure Feinde zerschmettert.
Der Wikingerhäuptling mit den meisten Anhängern nach sechs Runden gewinnt und wird zu einer nordischen Gottheit.BewertungDer Aufbau gestaltet sich schnell und übersichtlich. Wir konnten zumindest ohne größere Verständnislücken loslegen. Was zunächst auffällt, wie soll es auch anders sein, ist das Material. Das Brettfeld ist optisch ein Hingucker und etwas anders als erwartet. Das Handling der Würfel ist ansprechend und die illustrierten Karten, die sehr sprachneutral daherkommen, wissen zu gefallen und zeugen von einer hohen Qualität. Von daher kann „Valda“ schon einmal einen Auftacktsieg feiern.

Was dann folgt, ist das Regelwerk, welches - wie bereits geschrieben - sehr einfach daher kommt. Es kommt auch mit guten Übersichten daher, die sofort Antworten auf eure Fragen geben werden. Gemeint sind zum Beispiel Zeichenerklärungen auf den Karten.

Das eigentliche Spiel ist nicht sonderlich innovativ (Karten, Häuser und Material), kommt aber durch seine große Flexibilität auf Bestnoten. Entweder ihr setzt auf einen offensiven oder defensiven Stil. Das macht ihr entweder wegen dem Gegner oder weil ihr die anderen vor euch hertreibt. Hier kommt es schon zu netten spielerischen Streitigkeiten auf dem Feld der Ehre. Hier spielt „Valda“ sein ganzes Können aus. Wie baut man seine Gebäude und wie setze ich das vorhandene Material ein. Hier gibt es viel Varianz und das ist einfach toll.

Weiterhin ist es sehr schnelllebig. Meine Frau und ich haben für eine Partie 30 bis 40 Minuten benötigt. Es ist also nicht Ziel des Spiels, dass ihr 2 Stunden etwas aufbaut und es dann zu einer Entscheidung kommt. So haben wir auch immer wieder Lust verspürt, wieder eine Runde zu zocken…
Fazit „Valda“ ist ein gutes, strategisches Spiel, was einfach Laune macht!
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