Comic - Marvel
Venom #4 - Held mit Hindernissen
Venom #4 - Held mit HindernissenComic - Marvel | mit: Autor: Mike Costa, Rick Remender | Zeichner: Mark Bagley, Javier GarrShawn Moll Bewertung:★★★★★ Mit der Nummer vier geht hierzulande die aktuelle Venom Serie unter Mike Costa, ins Finale. Bis hierher war der Arc sehr durchwachsen. Nach einem sehr starken Start, konnte nur noch das eine oder andere Crossover etwas frischen Wind in die Geschichte bringen. Als großer Venom Fan ist es mir sehr wichtig, dass die Story einen gelungenen Abschluss findet. Deswegen habe ich mich direkt auf diesen Band gestürzt und wurde positiv überrascht. Handlung Nach den Geschehnissen aus den Crossovern Venom Inc. und Poision-X scheint der Symbiont, dessen Wirt nach wie vor Eddie Brock ist, gesund und damit nicht mehr auf das Heilmittel von Dr. Steve angewiesen zu sein. Er bekämpft das Verbrechen und versucht dabei sauber zu bleiben. Trotzdem wird Spider-Woman auf in aufmerksam und es kommt zu einer kleinen Auseinandersetzung.
Der Symbiont wird dabei von seltsamen Träumen heimgesucht, in denen dessen Nachkommen auftauchen, welche sich völlig kaltblütig und skrupellos verhalten. Das wird nicht besser, als Claire Dixon und Scorpion hinter Venom her sind und diesen dingfest machen wollen.
Zum Schluss wird noch ein was-wäre-wenn Oneshot mit Deadpool gezeigt, in dem wir sehen, was passiert wäre, wenn Deadpool den Symbionten empfangen hätte. BewertungSo, das war nun also der Venom Arc unter Mike Costa. Nach Band 3 war ich sehr enttäuscht davon, was Costa aus Venom gemacht (oder nicht gemacht) hat. Der Antiheld hatte keinen Raum mehr für Weiterentwicklungen und die Geschichte war gefühlt auf der Stelle getreten. Die Crossover mit der Spidey-Gang, Venom Inc und mit den X-Men, Poison X, konnten mich gut abholen und haben der Story einen neuen Drive gegeben. Danach habe ich erst gesehen, dass die Nummer vier die Finale Ausgabe ist und hatte die Befürchtung, dass es schwierig wird die Geschichte in drei Heften zu einem Abschluss zu bringen.
Ich muss sagen, das hat Costa ganz gut geschafft. In diesem letzten Band ist Eddie sehr in sich gekehrt und führt wieder verstärkt Dialoge mit seinem Symbionten. Die beiden verfolgen zwar nach wie vor nicht dieselben Ziele, kommen aber mittlerweile super zurecht. Als ich dann gemerkt habe wo die Story hinsteuert, in Bezug auf die Nachkommen von Venom, war ich sehr überrascht. Hat mir aber super getaugt, dass mich Costa nochmal überraschen konnte. Am Schluss kam es mir jedoch ein wenig so vor, als wäre das Ende doch etwas überstürzt und schnell abgearbeitet worden. Eddie ist einfach das Gegenteil von einem Saubermann. Deswegen war mir der Schluss mit ihm einen Tick zu versöhnlich.
Das letzte was-wäre-wenn Heft mit Deadpool hat mir überraschenderweise relativ viel Spaß gemacht. Obwohl ich Deadpool in Comicform extrem nervig finde, hat mich dieses Heft das eine oder andere Mal laut auflachen lassen.
Die Zeichnungen konnten serientypisch wieder sehr überzeugen. Hier gibt es nicht den kleinsten Kritikpunkt. Fazit Für Abonnenten der Serie absolutes Pflichtprogramm. Für Neuleser nur bedingt geeignet, da viel Bezug zu vorangegangenen Geschehnissen genommen wird. Davon abgesehen aber ein gelungener Abschluss der Serie.
Für das Rezensionsexemplar geht ein Dank an Panini.
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Der Symbiont wird dabei von seltsamen Träumen heimgesucht, in denen dessen Nachkommen auftauchen, welche sich völlig kaltblütig und skrupellos verhalten. Das wird nicht besser, als Claire Dixon und Scorpion hinter Venom her sind und diesen dingfest machen wollen.
Zum Schluss wird noch ein was-wäre-wenn Oneshot mit Deadpool gezeigt, in dem wir sehen, was passiert wäre, wenn Deadpool den Symbionten empfangen hätte. BewertungSo, das war nun also der Venom Arc unter Mike Costa. Nach Band 3 war ich sehr enttäuscht davon, was Costa aus Venom gemacht (oder nicht gemacht) hat. Der Antiheld hatte keinen Raum mehr für Weiterentwicklungen und die Geschichte war gefühlt auf der Stelle getreten. Die Crossover mit der Spidey-Gang, Venom Inc und mit den X-Men, Poison X, konnten mich gut abholen und haben der Story einen neuen Drive gegeben. Danach habe ich erst gesehen, dass die Nummer vier die Finale Ausgabe ist und hatte die Befürchtung, dass es schwierig wird die Geschichte in drei Heften zu einem Abschluss zu bringen.
Ich muss sagen, das hat Costa ganz gut geschafft. In diesem letzten Band ist Eddie sehr in sich gekehrt und führt wieder verstärkt Dialoge mit seinem Symbionten. Die beiden verfolgen zwar nach wie vor nicht dieselben Ziele, kommen aber mittlerweile super zurecht. Als ich dann gemerkt habe wo die Story hinsteuert, in Bezug auf die Nachkommen von Venom, war ich sehr überrascht. Hat mir aber super getaugt, dass mich Costa nochmal überraschen konnte. Am Schluss kam es mir jedoch ein wenig so vor, als wäre das Ende doch etwas überstürzt und schnell abgearbeitet worden. Eddie ist einfach das Gegenteil von einem Saubermann. Deswegen war mir der Schluss mit ihm einen Tick zu versöhnlich.
Das letzte was-wäre-wenn Heft mit Deadpool hat mir überraschenderweise relativ viel Spaß gemacht. Obwohl ich Deadpool in Comicform extrem nervig finde, hat mich dieses Heft das eine oder andere Mal laut auflachen lassen.
Die Zeichnungen konnten serientypisch wieder sehr überzeugen. Hier gibt es nicht den kleinsten Kritikpunkt. Fazit Für Abonnenten der Serie absolutes Pflichtprogramm. Für Neuleser nur bedingt geeignet, da viel Bezug zu vorangegangenen Geschehnissen genommen wird. Davon abgesehen aber ein gelungener Abschluss der Serie.
Für das Rezensionsexemplar geht ein Dank an Panini.