Filme - Kriegsfilm
WARFARE
WarfareFilme - Kriegsfilm | mit: Melton, Charles (Darsteller), Connor, Kit (Darsteller), Mendoza, Ray (Regisseur)Bewertung:★★★★★ Ich bin schon lange auf der Suche nach einem richtig guten Kriegsfilm. Wobei „Kriegsdrama“ richtiger wäre. So zumindest die heutige Lesart. Und ich suche schon sehr lange. Ich möchte einen Film sehen, der real wirkt, vielleicht noch auf einer wahren Begebenheit beruht und der nicht voller Pathos ist. Eine gute Mischung von Realismus und Geschichte. „Warfare“ war dann in der Vorsichtung ein heißer Kandidat, da hier alle Attribute irgendwie angesprochen wurden. Wie sich der Streifen dann letztendlich geschlagen hat und ob mein Gemüt befriedigt wurde, verrate ich ein Stück weiter unten.
„Warfare“ erscheint am 01. August 2025. Veröffentlicht wird er als DVD, Blu-ray und sogar in einer 4K-Fassung. Handlung November 2006, Irak – Ein Platoon junger Navy Seals soll das Haus einer irakischen Familie besetzen, um ein aufständisches Gebiet abzusichern. Zuerst läuft alles nach Plan. Sie halten die Bewohner in Schach und verteilen sich in dem zweistöckigen Gebäude, um die Umgebung zu beobachten. Als sie eine bewaffnete Gruppe Männer bemerken, ist es schon zu spät: Eine Granate explodiert im Haus, kurz darauf detoniert eine Bombe und zwei Soldaten werden schwer verletzt. Gefangen in dem Haus geht es für die jungen Männer nur noch ums blanke Überleben. Der Druck der Angreifer lässt nicht nach, und Unterstützung dringt nur mühsam zu ihnen vor. Verzweifelt versuchen sie, die beiden Verletzten am Leben zu halten. Ein erbarmungsloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt.BewertungWow! So möchte ich mal meine Kritik beginnen. Ich wurde richtig überrascht, wie gut hier der Schrecken des Krieges gezeigt wird. Wenn eine Bombe explodiert, ertönt etwas Schrilles. Der Zuschauer ist aber nicht nur wegen des Sounds mittendrin, sondern auch, weil die Kamera in die Szene fährt. Wir sehen aus der Ich-Perspektive in einer klaustrophobischen Einstellung die jeweilige Szene. Wir sehen aber nicht, was hinter der Mauer, im nächsten Haus passiert. Wir sind in den Köpfen der Soldaten. Wir sehen mit deren Augen und hören mit ihren Ohren.
Am Anfang ist es noch recht ruhig. Gemütlich. Alles ist leise. Doch als die Gegner sich langsam positionieren, bahnt sich das Grauen an. Die Schlacht. Zivilisten bringen sich in Sicherheit, weil sie auch sehen, dass sich etwas Schreckliches anbahnt.
Und dann knallt es. Mächtig. Überall Kampf und der lauernde Tod. Dann wird es auch optisch herausfordernd, weil wir nun Blut und Innereien sehen. Was ist passiert? Schnell wird klar, dass ohne Verstärkung nichts mehr geht. Wenn dann auch noch Material wichtiger als Menschen wird, wird es fast schon kurios. Doch das Ende hat mich dann doch recht nachdenklich zurückgelassen. Es ist kein großer Twist zu erwarten, daher verrate ich es euch diesmal: Als die Soldaten abgezogen sind, kommen auch die feindlichen Kämpfer aus den Häusern. Ganz ruhig, einer nach dem anderen. Es wäre so, als ob sie gerade aufgestanden sind und sich nun zum Frühstücken treffen wollen. Das Kuriose daran ist, dass die Soldaten um ihr Leben gekämpft haben, dass sie eingekesselt waren – und der Feind macht sich in dieser Szene einfach lustig über die amerikanischen Soldaten.
Erwähnenswert ist noch die Detailverliebtheit. Uniform, Kulisse und vor allem der Sprachgebrauch inklusive der militärischen Abkürzungen sind in sich stimmig. Fazit „Warfare“ ist ein sehr dichter, realistischer Kriegsfilm, der den Zuschauern aufzeigt, was Krieg bedeutet. Wie schafft er das? Weil er uns direkt in die Schlacht wirft und sie so zeigt, als ob wir vor Ort wären. Mächtig gut!
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„Warfare“ erscheint am 01. August 2025. Veröffentlicht wird er als DVD, Blu-ray und sogar in einer 4K-Fassung. Handlung November 2006, Irak – Ein Platoon junger Navy Seals soll das Haus einer irakischen Familie besetzen, um ein aufständisches Gebiet abzusichern. Zuerst läuft alles nach Plan. Sie halten die Bewohner in Schach und verteilen sich in dem zweistöckigen Gebäude, um die Umgebung zu beobachten. Als sie eine bewaffnete Gruppe Männer bemerken, ist es schon zu spät: Eine Granate explodiert im Haus, kurz darauf detoniert eine Bombe und zwei Soldaten werden schwer verletzt. Gefangen in dem Haus geht es für die jungen Männer nur noch ums blanke Überleben. Der Druck der Angreifer lässt nicht nach, und Unterstützung dringt nur mühsam zu ihnen vor. Verzweifelt versuchen sie, die beiden Verletzten am Leben zu halten. Ein erbarmungsloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt.BewertungWow! So möchte ich mal meine Kritik beginnen. Ich wurde richtig überrascht, wie gut hier der Schrecken des Krieges gezeigt wird. Wenn eine Bombe explodiert, ertönt etwas Schrilles. Der Zuschauer ist aber nicht nur wegen des Sounds mittendrin, sondern auch, weil die Kamera in die Szene fährt. Wir sehen aus der Ich-Perspektive in einer klaustrophobischen Einstellung die jeweilige Szene. Wir sehen aber nicht, was hinter der Mauer, im nächsten Haus passiert. Wir sind in den Köpfen der Soldaten. Wir sehen mit deren Augen und hören mit ihren Ohren.
Am Anfang ist es noch recht ruhig. Gemütlich. Alles ist leise. Doch als die Gegner sich langsam positionieren, bahnt sich das Grauen an. Die Schlacht. Zivilisten bringen sich in Sicherheit, weil sie auch sehen, dass sich etwas Schreckliches anbahnt.
Und dann knallt es. Mächtig. Überall Kampf und der lauernde Tod. Dann wird es auch optisch herausfordernd, weil wir nun Blut und Innereien sehen. Was ist passiert? Schnell wird klar, dass ohne Verstärkung nichts mehr geht. Wenn dann auch noch Material wichtiger als Menschen wird, wird es fast schon kurios. Doch das Ende hat mich dann doch recht nachdenklich zurückgelassen. Es ist kein großer Twist zu erwarten, daher verrate ich es euch diesmal: Als die Soldaten abgezogen sind, kommen auch die feindlichen Kämpfer aus den Häusern. Ganz ruhig, einer nach dem anderen. Es wäre so, als ob sie gerade aufgestanden sind und sich nun zum Frühstücken treffen wollen. Das Kuriose daran ist, dass die Soldaten um ihr Leben gekämpft haben, dass sie eingekesselt waren – und der Feind macht sich in dieser Szene einfach lustig über die amerikanischen Soldaten.
Erwähnenswert ist noch die Detailverliebtheit. Uniform, Kulisse und vor allem der Sprachgebrauch inklusive der militärischen Abkürzungen sind in sich stimmig. Fazit „Warfare“ ist ein sehr dichter, realistischer Kriegsfilm, der den Zuschauern aufzeigt, was Krieg bedeutet. Wie schafft er das? Weil er uns direkt in die Schlacht wirft und sie so zeigt, als ob wir vor Ort wären. Mächtig gut!