Buch - Drama

Warum wir unseren Eltern nichts schulden

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Warum wir unseren Eltern nichts schulden
Warum wir unseren Eltern nichts schuldenBuch - Drama | mit: Barbara BleischBewertung:★★★★★ Barbara Bleisch, eine Wissenschaftlerin, Moderatorin und Autorin aus der Schweiz, geht in ihrem kürzlich beim btb-Verlag erschienenen Buch “Warum wir unseren Eltern nichts schulden” auf die Eltern-Kind-Beziehung ein, ein Thema, das für viele eine hohe Relevanz hat.
Handlung Nach einer Einleitung behandelt die Autorin in sechs Kapiteln verschiedenene Aspekte der Eltern- Kind-Beziehung sowie Gefühle, die diese begleiten können. Zudem geht sie auf die Bedeutung der Familie ein, die Verletzlichkeit der Beziehung und schliesst ihre Überlegungen mit dem Kapitel “das gute Kind” ab.BewertungBereits in der Einleitung betont die Autorin, dass ihr Buch kein Ratgeber im engeren Sinne des Wortes ist. Barbara Bleisch gibt keine richtigen Antworten, sondern eröffnet unterschiedliche Möglichkeiten und erweitert das Blickfeld ihrer Leser. Jeder hat eine Familie, auch die Personen, deren Eltern bereits verstorben sind, jeder hat sein ganzes Leben lang eine Bindung zu seiner Mutter und seinem Vater, auch adoptierte Kinder machen sich irgendwann auf die Suche nach ihren biologischen Eltern. Auch wenn das Verhältnis zu den Eltern oft schwierig ist, beeinflusst dieses unser ganzes Leben. Barbara Bleisch geht auf folgende Themen ein – Schuld, Dankbarkeit, Freundschaft, Verwandschaft und Verletzlichkeit und betrachtet diese in Bezug auf die Eltern-Kind-Beziehung. Das Buch regt zum Nachdenken an, jedoch erschweren längere Sätze das Lesen. Auch mehrfache inhaltliche Wiederholungen fallen negativ auf. Eine etwas Leser freundlichere Sprache und ein Funke der Lebendigkeit hätten dem Buch sehr gut getan. Es gibt auf dem Büchermarkt mehrere Beispiele von Fachliteratur, die das Fachliche vermitteln und zudem sprachlich genial geschrieben sind, so dass man nicht aufhören kann zu lesen. Fazit Ein Buch, das nach dem ersten Lesen nicht so sehr beeindruckt, es aber dennoch ermöglicht, sich selbst über die eigene Familie und die Einstellung dazu Gedanken zu machen.
ZURÜCK INS ARCHIV