Comic - Geschichte

Welt ohne Ende

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Welt ohne Ende
Welt ohne EndeComic - Geschichte | mit: Jean-Marc Jancovici (Autor), Christophe Blain (Autor)Bewertung:★★★★★ Wir haben die aktuellen Bilder im Kopf. Große Braunkohlbagger rollen auf den kleinen Ort Lützerth zu. Sehr viele Aktivisten stellen sich den Monstern und dem Star entgegen. Sie haben eines im Sinn: Sie wollen die Welt vor den raffgierigen Menschen retten. Das Klima beschützen gegen Profitgier. Wer meine Meinung teilt oder sich zumindest für das Thema interessiert, der sollte sich mal dringend das Comic "Welt ohne Ende" besorgen. Christophe Blain und Jean-Marc Jancovici haben ein kleines Meisterwerk auf die Beine gestellt. Ich muss sagen, dass ich bis dato leider noch kein Werk von den beiden in den Händen gehalten habe, das wird sich aber ändern! Handlung “Welt ohne Ende” ist das Ergebnis der Zusammenarbeit eines bedeutenden Comiczeichners mit einem renommierten Experten für Energiefragen und Klimawandel. Gemeinsam widmen sich Christophe Blain und Jean-Marc Jancovici dem wohl drängendsten Problem unserer Tage: den gravierenden Veränderungen, die unser Planet derzeit durchläuft. Intelligent, klar und humorvoll machen sie die Gründe für den Klimawandel verständlich und zeigen Möglichkeiten auf, die zur Verlangsamung der globalen Erwärmung führen können.BewertungEs sind wichtige Themen. Dinge die so komplex sind, dass sie nicht jeder versteht. Dabei haben bereits die Ölkonzerne vor Jahrzehnten in Studien festgestellt, dass ihre Produkte die Erde vernichten werden. Unternommen haben sie nichts. Sie haben sich eben nur für ihren Profit interessiert. Sie töten indirekt und sitzen es aus. Doch wir können nicht immer nur mit dem Finger auf andere zeigen. Die große Frage ist, was kannst Du für die Umwelt machen.

Das die Welt nicht schwarz und weiß ist, ist klar. Die Autoren versuchen auch gar nicht irgendwas in eine Richtung zu pressen, die Wahrheit zu verschieben. Das die Anklageschrift in "Welt ohne Ende" eindeutig ist und keine gegenteilige Meinung an Land gezogen wird, ist wichtig und richtig. Es werden komplexe Sachverhalte einfach dargestellt. In Comics, mit Hilfe bekannter Figuren und mit einem guten Schuss Ironie. Wie hat sich zum Beispiel der Konsum der Gesellschaft geändert. Hat damals noch Summe x gereicht, ist diese in den letzten Jahren deutlich gestiegen, um sich immer größere Dinge zu kaufen. Es fehlt der Halt, die Zufriedenheit.

In all diese Wunden wird gekonnt Salz gestreut. Dieser Comic soll wach machen. Er ist aber stets so erzählt, dass es Bock macht, ihn weiter zu lesen. Dabei nimmt man die vielen Fakten einfach auf und kann sie spielend einfach dem nächsten Klimaleugner vor die Nase halten. Toll! Fazit "Welt ohne Ende" ist ein Meisterwerk, das gerade jetzt von allen gelesen werden soll.
ZURÜCK INS ARCHIV