Buch - Drama
Wie ein Leuchten in tiefer Nacht
Wie ein Leuchten in tiefer NachtBuch - Drama | mit: Jojo MoyesBewertung:★★★★★ Das neue Buch von Starautorin Jojo Moyes ist beim Wunderlich Verlag erschienen. Alleine am Stil des Covers erkennt man doch recht schnell, dass es sich um einen echten Moyes handelt. „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ erobert die Herzen der Leser wieder einmal im Sturm, was bei der überwältigenden Kraft des Schreibstiles der Autorin auch nicht verwunderlich ist.
Handlung Im Jahr 1937 hört die Engländerin Alice auf ihr Herz und siedelt nach Amerika über. Sie folgt ihrem Verlobten Bennett und möchte im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ihren Weg gehen. Doch schnell wird sie von der Realität eingeholte, als sie sich in Baileyville wiederfindet. Einem kleinen Nest in den Bergen von Kentucky. Ihr Schwiegervater Geoffrey Van Cleve ist der mächtigste Mann. Dies zeigt er auf tyrannische Art und Weise den Leuten vor Ort. Alice muss unter dem Dach dieses schrecklichen Mannes wohnen. Sie ist am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen. Neuen Lebensmut schöpft sie, als sie sich den Frauen der Packhorese Library anschließt. Die Bibliothekarinnen verteilen unter anderem Bücher an Alte und Kranke. Sie bringen die Romane sogar nach Hause. Tag für Tag reiten sie auf schwer bepackten Pferden in die Berge. Alice liebt diese Arbeit und wiedersetzt sich allen Hindernissen…BewertungDer Kern der Geschichte handelt von mutigen Frauen, die sich in die raue Natur aufmachen, um Bücher zu verteilen. Dabei stoßen die Damen auf reichlich Widerstände, weil in dieser Gegend eigentlich nur ein Buch zählt. Gemeint ist die Bibel. Doch sie lassen sich nicht von ihrem Weg abbringen. Der Roman ist kein Biopic, dennoch ist der historische Hintergrund verbrieft. Das Packhorse Library Project gab es zwischen den Jahren 1935 bis 1943 wirklich. Alice ist also eine rein fiktive Figur, die jedoch zeigt, was die Reiterinnen von damals wohlmöglich durchlebt haben.
Freundschaft ist dabei sehr wichtig. Ein Konkurrenzdenken ist dabei fehl am Platze, weil es wichtig ist, das man im Team zusammenarbeitet. In unserer heutigen Zeit fast schon undenkbar, wo es in den weltweiten Büros eher um das eigene Streben nach Glück geht. Besagte Ellenbogenmentalität findet in „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ in der Form nicht statt und daher ist das Buch ein toller Beitrag für den Feminismus. Ein Statement für die Schaffenskraft und die Gleichberechtigung. Wer sich nun vom Thema ein wenig abgeschreckt fühlt und keinen historischen Roman lesen möchte, dem sei gesagt, dass Jojo Moyes hier eine gewaltige und wuchtige Story geschrieben hat, die einfach Spaß macht und zu keiner Sekunde langweilig wird. Es ist die Entwicklung der Charaktere, die wieder einmal toll ausgearbeitet sind, die magisch anziehend macht.
Das Leben in Kentucky war damals hart. Das Familienleben der Einwohner wird ebenfalls angesprochen. Oftmals ist es die Gewalt und der Alkohol, der die Geschichten schreibt. Und es sind eben auch diese Männer, die die Frauen anfeinden, weil sie sich nicht typisch weiblich verhalten. Die Botschaft, das Statement mit Ausrufezeichen ist nicht zu überlesen. Alleine deswegen lohnt sich schon der Kauf des Buches. Fazit „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ ist ein wundervoll geschriebener Roman, der eine tolle Botschaft mitbringt und wieder einmal starke Charaktere bereithält.
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Handlung Im Jahr 1937 hört die Engländerin Alice auf ihr Herz und siedelt nach Amerika über. Sie folgt ihrem Verlobten Bennett und möchte im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ihren Weg gehen. Doch schnell wird sie von der Realität eingeholte, als sie sich in Baileyville wiederfindet. Einem kleinen Nest in den Bergen von Kentucky. Ihr Schwiegervater Geoffrey Van Cleve ist der mächtigste Mann. Dies zeigt er auf tyrannische Art und Weise den Leuten vor Ort. Alice muss unter dem Dach dieses schrecklichen Mannes wohnen. Sie ist am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen. Neuen Lebensmut schöpft sie, als sie sich den Frauen der Packhorese Library anschließt. Die Bibliothekarinnen verteilen unter anderem Bücher an Alte und Kranke. Sie bringen die Romane sogar nach Hause. Tag für Tag reiten sie auf schwer bepackten Pferden in die Berge. Alice liebt diese Arbeit und wiedersetzt sich allen Hindernissen…BewertungDer Kern der Geschichte handelt von mutigen Frauen, die sich in die raue Natur aufmachen, um Bücher zu verteilen. Dabei stoßen die Damen auf reichlich Widerstände, weil in dieser Gegend eigentlich nur ein Buch zählt. Gemeint ist die Bibel. Doch sie lassen sich nicht von ihrem Weg abbringen. Der Roman ist kein Biopic, dennoch ist der historische Hintergrund verbrieft. Das Packhorse Library Project gab es zwischen den Jahren 1935 bis 1943 wirklich. Alice ist also eine rein fiktive Figur, die jedoch zeigt, was die Reiterinnen von damals wohlmöglich durchlebt haben.
Freundschaft ist dabei sehr wichtig. Ein Konkurrenzdenken ist dabei fehl am Platze, weil es wichtig ist, das man im Team zusammenarbeitet. In unserer heutigen Zeit fast schon undenkbar, wo es in den weltweiten Büros eher um das eigene Streben nach Glück geht. Besagte Ellenbogenmentalität findet in „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ in der Form nicht statt und daher ist das Buch ein toller Beitrag für den Feminismus. Ein Statement für die Schaffenskraft und die Gleichberechtigung. Wer sich nun vom Thema ein wenig abgeschreckt fühlt und keinen historischen Roman lesen möchte, dem sei gesagt, dass Jojo Moyes hier eine gewaltige und wuchtige Story geschrieben hat, die einfach Spaß macht und zu keiner Sekunde langweilig wird. Es ist die Entwicklung der Charaktere, die wieder einmal toll ausgearbeitet sind, die magisch anziehend macht.
Das Leben in Kentucky war damals hart. Das Familienleben der Einwohner wird ebenfalls angesprochen. Oftmals ist es die Gewalt und der Alkohol, der die Geschichten schreibt. Und es sind eben auch diese Männer, die die Frauen anfeinden, weil sie sich nicht typisch weiblich verhalten. Die Botschaft, das Statement mit Ausrufezeichen ist nicht zu überlesen. Alleine deswegen lohnt sich schon der Kauf des Buches. Fazit „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ ist ein wundervoll geschriebener Roman, der eine tolle Botschaft mitbringt und wieder einmal starke Charaktere bereithält.