Game - Shooter
Wolfenstein: Youngblood
Wolfenstein: YoungbloodGame - Shooter | mit: Bewertung:★★★★★ Wolfenstein 2, einer der besten Shooter der letzten Jahre, hat in der Reihe neue Maßstäbe gesetzt. Knapp 2 Jahre später erscheint nun mit Youngblood ein Zwischenteil der Serie, in dem man erstmals nicht in die Haut von B.J. Blazkowicz schlüpft.
Ob das Spiel an die Klasse des Vorgängers heranreicht, habe ich getestet. Handlung Es ist das Jahr 1980. B. J. Blazkowicz verschwindet auf einer Mission im besetzten Paris spurlos. Die Zwillingstöchter Jess und Soph, welche seit Kindestagen an durch ihren Vater trainiert wurden, begeben sich auf die Suche. Unterstützt werden sie durch eine Gruppe Freiheitskämpfer, welche im Untergrund von Paris Unterschlupf findet und sich bedeckt halten muss. Trailer BewertungZu Beginn des Spieles wählen wir zwischen einer der beiden Schwestern. Außerdem können wir die Rüstung, Nahkampfwaffe, Pistole, Geste und Spezialfähigkeit wählen.
Danach muss der Spieler zwischen Singleplayer, mit einem Freund zocken oder nach einem Spiel suchen wählen. Achtung bei der Spielsuche wird der eigene Fortschritt nicht berücksichtigt und man kann durch Zufall direkt in das letzte Level gelangen.
Im Singleplayer wird die Schwester durch die KI gesteuert. Dies klappt auch meistens ganz gut. Die KI setzt den Gegnern gut zu oder hilft einem, wenn man am Boden liegt.
Leider fungierte diese aber auch oft als Kugelfang und musste des Öfteren gerettet werden.
Das Spiel ist am besten zum Coop zocken ausgelegt. So kann man sich absprechen, gegenseitig unterstützen und das Vorgehen besser planen. Hierfür müssen natürlich beide das Spiel besitzen. Da es aber kein Vollpreistitel ist, ist das in Ordnung. Besitzer der Deluxe Edition können sogar mit Hilfe des Buddypasses einen Freund einladen, welcher für das Spiel nichts zahlen muss.
In dem Spiel gibt es einige Haupt- und Nebenmissionen. Leider unterscheiden sich diese kaum, wodurch sehr bald Ernüchterung eintritt. Da diesmal die Gegner mit dem Spieler mitleveln, wird man allerdings fast gezwungen, Nebenaufträge zu beenden. Sterben hat diesmal nämlich einen kleinen Nebeneffekt. Die Schwestern teilen sich 3 Leben. Sollten wir also 3 mal sterben beginnen wir beim Levelanfang erneut. Bereits aufgebrauchte Munition wird nicht neu aufgefüllt. Da ist es doppelt so ärgerlich, wenn man für einen Gegner eine gewisse Munitionsart benötigt und diese sich nahezu dem Ende neigt. Mit jedem Tod wird einem quasi das Spiel erschwert.
Durch eine fast offene Welt muss der Spieler des Öfteren mehrmals zu ein und demselben Punkt laufen. Paris ist zwar schön und detailliert dargestellt, aber immer die selben Wege bringen später eher Langeweile mit sich. Das Gegnerdesign ist altbewährt, was allerdings nichts Schlechtes zu sagen hat. Zum Teil können diese sehr fordernd sein.
Von der Gewalt her ist der neuste Spross der Reihe wie gewohnt ungeschnitten und trägt verdient eine Freigabe der USK „ab 18“.
War die Story im Vorgänger noch interessant gestaltet, ist diese bei Youngblood nahezu nebensächlich. Die total überzeichneten und jugendlichen Protagonistinnen sorgen zum Teil eher für Fremdschämmomente. Allerdings wird die Geschichte auch ab und an aufgelockert.
Kein Wolfenstein kommt um eine Frage drumherum. Wird es die Symbolik der Nazizeit in die deutsche Version schaffen oder nicht?
Wolfenstein Youngblood erschien in Deutschland in 2 Editionen. Eine mit deutschen Texten, aber geschnittenen Symbolik und eine mit Symbolik aber englischer Sprachausgabe. Aber wieso das alles?
Videospiele zählen endlich als Kunstform und dürfen theoretisch auch die Symbolik beinhalten. Aber wieso wurden dann von Youngblood 2 Editionen produziert? Die einfache Antwort ist, man kann sich trotzdem nicht sicher sein, ob es mit Symbolik auch durch die Prüfung der USK kommt. Wird die Symbolik zum Beispiel verherrlicht, ist eine Freigabe eher bedenklich. Wolfenstein hat es allerdings geschafft. Die Versionen sind übrigens kompatibel, heißt: Spieler der einen Version können mit einem Spieler, welcher die andere besitzt, zusammen spielen. So steht dem Coop-Modus nichts im Wege. Fazit Wolfenstein Youngblood ist ein bleihaltiger Shooter, welcher vor allem seine Vorzüge im Coop zeigt. Interessierte Käufer können zwischen beiden Versionen entscheiden. Man sollte es allerdings nicht mit dem Vorgänger The New Colossus vergleichen.
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Ob das Spiel an die Klasse des Vorgängers heranreicht, habe ich getestet. Handlung Es ist das Jahr 1980. B. J. Blazkowicz verschwindet auf einer Mission im besetzten Paris spurlos. Die Zwillingstöchter Jess und Soph, welche seit Kindestagen an durch ihren Vater trainiert wurden, begeben sich auf die Suche. Unterstützt werden sie durch eine Gruppe Freiheitskämpfer, welche im Untergrund von Paris Unterschlupf findet und sich bedeckt halten muss. Trailer BewertungZu Beginn des Spieles wählen wir zwischen einer der beiden Schwestern. Außerdem können wir die Rüstung, Nahkampfwaffe, Pistole, Geste und Spezialfähigkeit wählen.
Danach muss der Spieler zwischen Singleplayer, mit einem Freund zocken oder nach einem Spiel suchen wählen. Achtung bei der Spielsuche wird der eigene Fortschritt nicht berücksichtigt und man kann durch Zufall direkt in das letzte Level gelangen.
Im Singleplayer wird die Schwester durch die KI gesteuert. Dies klappt auch meistens ganz gut. Die KI setzt den Gegnern gut zu oder hilft einem, wenn man am Boden liegt.
Leider fungierte diese aber auch oft als Kugelfang und musste des Öfteren gerettet werden.
Das Spiel ist am besten zum Coop zocken ausgelegt. So kann man sich absprechen, gegenseitig unterstützen und das Vorgehen besser planen. Hierfür müssen natürlich beide das Spiel besitzen. Da es aber kein Vollpreistitel ist, ist das in Ordnung. Besitzer der Deluxe Edition können sogar mit Hilfe des Buddypasses einen Freund einladen, welcher für das Spiel nichts zahlen muss.
In dem Spiel gibt es einige Haupt- und Nebenmissionen. Leider unterscheiden sich diese kaum, wodurch sehr bald Ernüchterung eintritt. Da diesmal die Gegner mit dem Spieler mitleveln, wird man allerdings fast gezwungen, Nebenaufträge zu beenden. Sterben hat diesmal nämlich einen kleinen Nebeneffekt. Die Schwestern teilen sich 3 Leben. Sollten wir also 3 mal sterben beginnen wir beim Levelanfang erneut. Bereits aufgebrauchte Munition wird nicht neu aufgefüllt. Da ist es doppelt so ärgerlich, wenn man für einen Gegner eine gewisse Munitionsart benötigt und diese sich nahezu dem Ende neigt. Mit jedem Tod wird einem quasi das Spiel erschwert.
Durch eine fast offene Welt muss der Spieler des Öfteren mehrmals zu ein und demselben Punkt laufen. Paris ist zwar schön und detailliert dargestellt, aber immer die selben Wege bringen später eher Langeweile mit sich. Das Gegnerdesign ist altbewährt, was allerdings nichts Schlechtes zu sagen hat. Zum Teil können diese sehr fordernd sein.
Von der Gewalt her ist der neuste Spross der Reihe wie gewohnt ungeschnitten und trägt verdient eine Freigabe der USK „ab 18“.
War die Story im Vorgänger noch interessant gestaltet, ist diese bei Youngblood nahezu nebensächlich. Die total überzeichneten und jugendlichen Protagonistinnen sorgen zum Teil eher für Fremdschämmomente. Allerdings wird die Geschichte auch ab und an aufgelockert.
Kein Wolfenstein kommt um eine Frage drumherum. Wird es die Symbolik der Nazizeit in die deutsche Version schaffen oder nicht?
Wolfenstein Youngblood erschien in Deutschland in 2 Editionen. Eine mit deutschen Texten, aber geschnittenen Symbolik und eine mit Symbolik aber englischer Sprachausgabe. Aber wieso das alles?
Videospiele zählen endlich als Kunstform und dürfen theoretisch auch die Symbolik beinhalten. Aber wieso wurden dann von Youngblood 2 Editionen produziert? Die einfache Antwort ist, man kann sich trotzdem nicht sicher sein, ob es mit Symbolik auch durch die Prüfung der USK kommt. Wird die Symbolik zum Beispiel verherrlicht, ist eine Freigabe eher bedenklich. Wolfenstein hat es allerdings geschafft. Die Versionen sind übrigens kompatibel, heißt: Spieler der einen Version können mit einem Spieler, welcher die andere besitzt, zusammen spielen. So steht dem Coop-Modus nichts im Wege. Fazit Wolfenstein Youngblood ist ein bleihaltiger Shooter, welcher vor allem seine Vorzüge im Coop zeigt. Interessierte Käufer können zwischen beiden Versionen entscheiden. Man sollte es allerdings nicht mit dem Vorgänger The New Colossus vergleichen.