Comic - DC
Wonder Woman 10: Kampf der Giganten
Wonder Woman 10: Kampf der GigantenComic - DC | mit: G. Willow Wilson, Emanuela Lupacchino, Jesús Merino, Cary NordBewertung:★★★★★ Mit Wonder Woman 9: Gerechte Kriege hat Autorin G. Willow Willson einen Neustart in die Kontinuität der Amazonin gewagt. Mit Kampf der Giganten führt die Autorin die Abenteuer von Wonder Woman fort. Handlung Während im vorherigen Band Wonder Woman Ares davon abhalten musste, einen blutigen Krieg anzuzetteln, hat Diana in Band 10 Kampf der Giganten ganz andere Sorgen: Themyscira und die Welt der Götter ist verschwunden. Doch einige ihrer Bewohner wurden in die Welt der Menschen katapultiert. Einerseits muss Wonder Woman für diese heimatlosen Wesen sorgen (unter anderem gehört die Liebesgöttin Aphrodite dazu), andererseits hadert sie mit der Frage, was mit den anderen geschehen ist.BewertungWie schon in Band 9 gefällt mir im aktuellen Band die Geschichte, die G. Willow Willson erzählt, sehr gut. Die Frage, was mit Themyscira passiert ist, schwebt über die Ereignisse und man bekommt keine allzu konkrete Antwort darauf. Denn Wonder Woman wird immer wieder von neuen Problemen abgelenkt, die ihre Suche nach Antworten erschwert. Zum einen ist da Veronica Cale, die die Heldin abgrundtief hasst und mit der Hilfe der Göttin Nemesis ihre Rache an Wonder Woman ausübt. Auf der anderen Seite gibt es die Bewohner der alten Welt – der Pegasus Cadmus, die Minotaurin Eirene und der Satyr Damon –, die in der Welt der Menschen gestrandet sind und auf Dianas Hilfe angewiesen sind. Ihre Abenteuer sind fast genauso spannend wie die von Wonder Woman. Sie müssen zu den Behörden, die ihnen keine konkrete Hilfe anbieten können, da die Wahlen kurz bevorstehen. Oder sie werden aus einem Restaurant geworfen, weil die Kundschaft sich an den „Tieren“ stört.
Leider muss ich bei den Bildern einige Punkte abziehen. Einerseits, weil zwischendurch ein paar Mal die Künstler gewechselt sind. Ich finde das sehr desorientierend, vor allem, wenn sich der Stil so drastisch verändert wie in Kampf der Giganten. Von einem Moment zum anderen verändert sich Aphrodite so krass, dass ich sie nur erkannt habe, weil sie mit dem Namen angesprochen wurde. Andererseits gefällt mir der Stil von Cary Nord einfach nicht. Ich mag die Art und Weise, wie er Gesichter in Close-ups zeichnet nicht. Bei einer Szene, in der Wonder Woman mit Amanda Waller spricht, verändert sich Wonder Womans Gesicht von Panel zu Panel: Zuerst sieht sie ganz „normal“ aus, dann hat sie einen sehr unpassenden Schmollmund und im nächsten Augenblick hat sie unglaublich spitze Gesichtszüge.
Nur bei den Actionszenen konnte ich mich mit Nords Zeichenstil zumindest etwas anfreunden. Der Kampf von Giganta und Wonder Woman gegen die Steinriesen ist spannend inszeniert und einfach zu folgen.
Fazit Die neue „Wonder Woman“-Zyklus von G. Willow Willson hat mich, zumindest was die Story angeht, echt gepackt. Ich finde ihre Art, gesellschaftlich relevante Themen natürlich in die Geschichte einfließen zu lassen, echt spannend. Nur mit dem Zeichenstil hadere ich, da mir der Stil von Cary Nord nicht allzu gut gefällt.
ZURÜCK INS ARCHIV
Leider muss ich bei den Bildern einige Punkte abziehen. Einerseits, weil zwischendurch ein paar Mal die Künstler gewechselt sind. Ich finde das sehr desorientierend, vor allem, wenn sich der Stil so drastisch verändert wie in Kampf der Giganten. Von einem Moment zum anderen verändert sich Aphrodite so krass, dass ich sie nur erkannt habe, weil sie mit dem Namen angesprochen wurde. Andererseits gefällt mir der Stil von Cary Nord einfach nicht. Ich mag die Art und Weise, wie er Gesichter in Close-ups zeichnet nicht. Bei einer Szene, in der Wonder Woman mit Amanda Waller spricht, verändert sich Wonder Womans Gesicht von Panel zu Panel: Zuerst sieht sie ganz „normal“ aus, dann hat sie einen sehr unpassenden Schmollmund und im nächsten Augenblick hat sie unglaublich spitze Gesichtszüge.
Nur bei den Actionszenen konnte ich mich mit Nords Zeichenstil zumindest etwas anfreunden. Der Kampf von Giganta und Wonder Woman gegen die Steinriesen ist spannend inszeniert und einfach zu folgen.
Fazit Die neue „Wonder Woman“-Zyklus von G. Willow Willson hat mich, zumindest was die Story angeht, echt gepackt. Ich finde ihre Art, gesellschaftlich relevante Themen natürlich in die Geschichte einfließen zu lassen, echt spannend. Nur mit dem Zeichenstil hadere ich, da mir der Stil von Cary Nord nicht allzu gut gefällt.