Comic - Marvel
X-Men: Phoenix
X-Men: PhoenixComic - Marvel | mit: Autor: Greg Pak; Zeichner: Greg Land, Tyler KirkhamBewertung:★★★★★ Es gibt viele klassische Geschichten in der Comic-Welt. Bei Marvel fallen da solche Namen wie „Civil War“ oder „Infinity War“. Ein Comic – bzw. eine Comic-Serie –, die hier nicht fehlen darf, ist die „Dark Phoenix“-Saga. Passend zum nächsten X-Men-Film „X-Men: Dark Phoenix“ (Filmstart ist der 6. Juni 2019) hat Panini zwei vergriffene Serien in einem Band zusammengefasst und neu veröffentlicht. Dieser trägt den einfachen Namen „X-Men: Phoenix“. Handlung Jean Grey ist tot, der dunkle Phönix ist besiegt. Das glauben zumindest die X-Men. Während sie auf der Erde ihr „normales“ Leben weiterleben, bereitet sich der Phönix darauf vor, wieder aufzuerstehen. Doch als Gegner des Phönix versuchen, diesen zu vernichten, erwacht er frühzeitig und kehrt zur Erde zurück, ohne Erinnerungen, aber mit einem unstillbaren Durst und dem Verlangen nach Zerstörung.BewertungIch muss ganz ehrlich gestehen: Mein Wissen um die „Dark Phoenix“-Saga begrenzte sich vor Kurzem noch auf den dritten Teil der X-Men-Trilogie mit Hugh Jackman und Famke Janssen in den Hauptrollen. Deswegen wollte ich mit einem einsteigerfreundlichen Comic diese Wissenslücke schließen, bevor die nächste „Dark Phoenix“-Inkarnation nächstes Jahr auf der großen Leinwand zu sehen ist. Da erschien mir die Neuauflage „X-Men: Phoenix“ die richtige Wahl. Zwar spielt die Handlung nach den Ereignissen der „Dark Phoenix“-Saga, aber einsteigerfreundlich war der Comic allemal! In einer übersichtlichen und knappen Zusammenfassung werden die wichtigsten Eckpunkten der vergangenen Ereignissen erzählt, damit auch Einsteiger gut in die Geschichte reinkommen. Und das funktioniert ganz gut, auch wenn man nicht alle Details kennt. Es kommen zwar Figuren vor, die dem erfahrenen Leser vielleicht bekannt sind, mit denen Neulinge aber nichts anfangen können, trotzdem war ich nie damit überfordert. Dadurch, dass die Geschichte sich in einem angenehmen Tempo und man kein Insider-Wissen benötigt, um diese zu folgen, ist die Lektüre von „X-Men: Phoenix“ sehr angenehm. Das wird durch den sehr ansprechenden Zeichenstil nochmal unterstützt. Es gibt keine verwirrende Panelwechsel und auch die Actionszenen sind sehr übersichtlich gestaltet. Was mir vor allem gefallen hat, war die Darstellung des Phoenix. Das Spiel mit den Gelb-, Orange- und Rottönen hat sehr gut funktioniert und das Feuer sah sehr lebendig aus. Sehr passend für eine Entität, die das Leben selbst repräsentieren soll.
Das einzige, was mich aber ein bisschen stört, sind die sehr engen Kostüme – sowohl bei den männlichen, als auch bei den weiblichen Figuren. Ja, ja, ich weiß, dass ist bei Superhelden-Comics nichts Neues. Aber teilweise hatte ich das Gefühl, dass die Kostüme eher aufgemalt waren, als dass sie „echte“ Kleidung darstellen sollten. Bei den erwachsenen Figuren ist das eine Sache, die man vielleicht noch verziehen hätte, aber die Stepford-Schwestern spielen in der Geschichte eine wichtige Rolle. Sie werden zwar immer „Kinder“ genannt, Greg Land und Tyler Kirkham zeichnen sie aber wie erwachsene, sehr sexy Frauen. Fazit Abgesehen vom sehr übersexualisierten Zeichenstil der Figuren ist „X-Men: Phoenix“ eine sehr schöne Serie, die für Neulinge als Einstieg geeignet ist, aber auch Alt-Fans der „Dark Phoenix“-Saga was bieten kann. Vor allem die Darstellung der Phönix-Entität hat mir sehr gut gefallen. Eine sehr schöne Lektüre für die Wartezeit, bis der Film „X-Men: Dark Phoenix“ in die deutschen Kinos kommt.
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Das einzige, was mich aber ein bisschen stört, sind die sehr engen Kostüme – sowohl bei den männlichen, als auch bei den weiblichen Figuren. Ja, ja, ich weiß, dass ist bei Superhelden-Comics nichts Neues. Aber teilweise hatte ich das Gefühl, dass die Kostüme eher aufgemalt waren, als dass sie „echte“ Kleidung darstellen sollten. Bei den erwachsenen Figuren ist das eine Sache, die man vielleicht noch verziehen hätte, aber die Stepford-Schwestern spielen in der Geschichte eine wichtige Rolle. Sie werden zwar immer „Kinder“ genannt, Greg Land und Tyler Kirkham zeichnen sie aber wie erwachsene, sehr sexy Frauen. Fazit Abgesehen vom sehr übersexualisierten Zeichenstil der Figuren ist „X-Men: Phoenix“ eine sehr schöne Serie, die für Neulinge als Einstieg geeignet ist, aber auch Alt-Fans der „Dark Phoenix“-Saga was bieten kann. Vor allem die Darstellung der Phönix-Entität hat mir sehr gut gefallen. Eine sehr schöne Lektüre für die Wartezeit, bis der Film „X-Men: Dark Phoenix“ in die deutschen Kinos kommt.