Comic - Marvel
X-Men: Red #1
X-Men: Red #1Comic - Marvel | mit: Autor: Tom Taylor | Zeichner: Mahmud A. Asrar, Pascal Alixe Bewertung:★★★★★ Das Haus der Ideen hat erst kürzlich im Comic "Phoenix: Resurrection" die bis dahin tote Jean Grey zurückgebracht. Neben den aktuell laufenden Serien X-Men: Gold und X-Men: Blue bekommt die Mitgründerin des berühmten Mutantenteams, mit X-Men: Red, ihre eigene Serie. Ihr steht unter anderen ein sehr sympathischen Nightcrawler zur Seite, der ihr mehr oder weniger als rechte Hand zuspielen soll. Auch die restlichen Teammitglieder klingen vielversprechend und lassen auf tolle Storys mit schönen Charakterentwicklungen hoffen. Handlung Zu Beginn müssen die X-Men, die sich um die erst kürzlich wiedergeborene Jean Grey befinden, einer jungen Mutantin beistehen. Die Lage wirkt sehr verfahren und es hat den Anschein, als wären die Menschen auf einer Mutanten Hetzjagd. Nach einem Cut wechselt die Geschichte in die Vergangenheit und wir erfahren, wie die Gruppe in diese Situation geraten ist.
Im Vordergrund stehen Jean Grey und die Mission, sich für die Rechte der Mutanten einzusetzen. Jean spricht vor den Vereinten Nationen. Nach einem Zwischenfall, bei dem eine Abgeordnete vor laufender Kamera augenscheinlich durch Jean ermordet wurde, verändern sich viele Menschen und die Mutanten sind ein weiteres Mal auf der Flucht.
Schnell wird jedoch klar, dass diese Menschen von einem Unbekannten fremdgesteuert bzw. beeinflusst werden. Wer ist der Mutant, der hier im Hintergrund die Strippen zieht? BewertungZu allererst muss ich sagen, dass ich Phoenix: Resurrection nicht gelesen habe. Trotzdem konnte ich dieser X-Men Geschichte problemlos folgen und auch einiges abgewinnen. Die "neue" Jean Grey ist genauso wie sie früher war: eine sehr sympathische, selbstständige und bedachte Frau. Sie steht weiterhin für die Rechte der Mutanten ein und versucht die Welt zu verbessern. Auch nachdem ihr der Mord angehängt wird, bleibt sie cool und versucht niemanden zu verteufeln und die Flucht nach vorne zu versuchen.
Das Team wird auch dieses Mal nicht aktiv zusammengestellt, sondern entsteht aus einer Verkettung vieler Ereignisse heraus. Hier scheint Nightcrawler die gute Seele des Teams zu sein. Er und Jean agieren sehr schön und vertraut miteinander. Hat wirklich Spaß gemacht, das zu lesen. Ansonsten ist das Teambuilding und die Teamfindung typisch für einen Serienauftakt. Die Mutanten treffen aufeinander und müssen sich zu Beginn erst miteinander arrangieren. Zum Schluss stimmt jedoch die Dynamik und gemeinsam schaffen sie es ihre Ziele zu erreichen. Klingt zwar recht abgedroschen und plump, funktioniert hier aber super und macht Spaß, denn die ganze Story wird von einem sehr politischen Hintergrund begleitet. Das macht die Geschichte anspruchsvoller und erwachsener.
Im Großen und Ganzen wird die Gruppenbildung jedoch sehr schön umgesetzt und die Zeichnungen von Asrar untermalen die Story perfekt. Die Zeichnungen des Annual von Pascal Alixe haben mir dagegen kein bisschen gefallen und tanzen hier schon sehr stark aus der Reihe. Glücklicherweise beläuft sich das nur auf einen sehr kleinen Teil. Ein weiterer Kritikpunkt ist meiner Meinung nach noch, dass sich Jean in der aktuellen Zeit einfach zu leicht zurechtfindet. Sie nimmt alles als so selbstverständlich hin, als wäre sie nur ein paar Tage weg gewesen. Kann natürlich aber sein, dass das in Phoenix: Resurrection thematisiert wird. Deswegen will ich diesen Punkt nicht in die Wertung eingehen lassen. Fazit Ein wirklich stimmungsvoller Comic, der mit sehr charmanten Charakteren, solider Action und einem Touch Nostalgie punkten kann. Wenn ich mich für eine der aktuellen X-Men Serien entscheiden müsste, dann wäre das X-Men: Red!
Ein Dankeschön geht an Panini für das Rezensionsexemplar.
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Im Vordergrund stehen Jean Grey und die Mission, sich für die Rechte der Mutanten einzusetzen. Jean spricht vor den Vereinten Nationen. Nach einem Zwischenfall, bei dem eine Abgeordnete vor laufender Kamera augenscheinlich durch Jean ermordet wurde, verändern sich viele Menschen und die Mutanten sind ein weiteres Mal auf der Flucht.
Schnell wird jedoch klar, dass diese Menschen von einem Unbekannten fremdgesteuert bzw. beeinflusst werden. Wer ist der Mutant, der hier im Hintergrund die Strippen zieht? BewertungZu allererst muss ich sagen, dass ich Phoenix: Resurrection nicht gelesen habe. Trotzdem konnte ich dieser X-Men Geschichte problemlos folgen und auch einiges abgewinnen. Die "neue" Jean Grey ist genauso wie sie früher war: eine sehr sympathische, selbstständige und bedachte Frau. Sie steht weiterhin für die Rechte der Mutanten ein und versucht die Welt zu verbessern. Auch nachdem ihr der Mord angehängt wird, bleibt sie cool und versucht niemanden zu verteufeln und die Flucht nach vorne zu versuchen.
Das Team wird auch dieses Mal nicht aktiv zusammengestellt, sondern entsteht aus einer Verkettung vieler Ereignisse heraus. Hier scheint Nightcrawler die gute Seele des Teams zu sein. Er und Jean agieren sehr schön und vertraut miteinander. Hat wirklich Spaß gemacht, das zu lesen. Ansonsten ist das Teambuilding und die Teamfindung typisch für einen Serienauftakt. Die Mutanten treffen aufeinander und müssen sich zu Beginn erst miteinander arrangieren. Zum Schluss stimmt jedoch die Dynamik und gemeinsam schaffen sie es ihre Ziele zu erreichen. Klingt zwar recht abgedroschen und plump, funktioniert hier aber super und macht Spaß, denn die ganze Story wird von einem sehr politischen Hintergrund begleitet. Das macht die Geschichte anspruchsvoller und erwachsener.
Im Großen und Ganzen wird die Gruppenbildung jedoch sehr schön umgesetzt und die Zeichnungen von Asrar untermalen die Story perfekt. Die Zeichnungen des Annual von Pascal Alixe haben mir dagegen kein bisschen gefallen und tanzen hier schon sehr stark aus der Reihe. Glücklicherweise beläuft sich das nur auf einen sehr kleinen Teil. Ein weiterer Kritikpunkt ist meiner Meinung nach noch, dass sich Jean in der aktuellen Zeit einfach zu leicht zurechtfindet. Sie nimmt alles als so selbstverständlich hin, als wäre sie nur ein paar Tage weg gewesen. Kann natürlich aber sein, dass das in Phoenix: Resurrection thematisiert wird. Deswegen will ich diesen Punkt nicht in die Wertung eingehen lassen. Fazit Ein wirklich stimmungsvoller Comic, der mit sehr charmanten Charakteren, solider Action und einem Touch Nostalgie punkten kann. Wenn ich mich für eine der aktuellen X-Men Serien entscheiden müsste, dann wäre das X-Men: Red!
Ein Dankeschön geht an Panini für das Rezensionsexemplar.