Comic - Geschichte
Xerxes
Xerxes: Der Niedergang des Hauses Dareios und der Aufstieg AlexandersComic - Geschichte | mit: von: Frank MillerBewertung:★★★★★ „Sin City“, „Die Rückkehr des dunklen Ritters“, „Ronin“ – Frank Miller hat viele Klassiker der Comic-Geschichte geliefert. Sowohl als Zeichner als auch als Autor hat er einen sehr prägnanten Stil, der sich in das popkulturelle Gedächtnis eingeprägt hat. Miller hat aber nicht nur Superhelden neu erfunden, sondern sich mit „300“ auch an geschichtliche Figuren herangewagt. Jetzt ist die Vorgeschichte „Xerxes: Der Niedergang des Hauses Dareios und der Aufstieg Alexanders“ erschienen. Handlung Xerxes, der gottgleiche König der Perser, zieht aus, um die Welt zu unterwerfen. Sein Feldzug soll die Niederlage seines Vaters Dareios rächen und ein Königreich begründen, wie es noch nie zuvor jemand gesehen hat. Doch die Griechen widersetzen sich – und stellen Xerxes ihren eigenen Gottkönig entgegen: Alexander den Großen. Trailer BewertungFrank Miller ist einfach ein wahnsinnig guter Comic-Autor und -Zeichner. Obwohl ich nicht der größte Fan seines Stils bin – ich finde den ehrlich gesagt ziemlich hässlich – konnte ich mich an den Bildern, die er für „Xerxes: Der Niedergang des Hauses Dareios und der Aufstieg Alexanders“ erschaffen hat, nicht satt sehen. Jede Seite, jedes Panel könnte als Kunstdruck an der Wohnzimmerwand Platz finden. Er schafft es, seine Figuren imposant und mächtig wirken zu lassen. Was mir an seinen Bildern aber vor allem gefällt ist, dass sie wenig realistisch sind, dafür aber sehr modern wirken. Das liegt eindeutig an den Farben von Alex Sinclair, der auch „Die Rückkehr des dunklen Ritters“ koloriert hat. Das Zusammenspiel zwischen dem eigenwilligen Stil Frank Millers mit den starken, übersättigten Farben von Alex Sinclair machen „Xerxes“ zu einem Fest für die Augen. Das breite Sonderformat des Comics bringt die Bilder, vor allem die die ganze Seite umfassenden „splash pages“ nochmals mehr zur Geltung
Zur Geschichte muss ich aber ganz ehrlich sagen, dass ich beim Lesen vollkommen verloren war. Vielleicht liegt es daran, dass ich „300“ weder gelesen, noch die Verfilmung geguckt habe. Aber wenn es sich um eine Vorgeschichte handeln soll, hätte ich nicht gedacht, dass ich Vorwissen bräuchte. Dabei fängt der Comic mit der Erzählung der Geschichte der Schlacht bei Marathon – und des ersten Marathon-Läufers, der nach Athen gelaufen ist, um die Siegesbotschaft zu verkünden – und den darauffolgenden, gescheiterten Angriff der Perser auf Athen ganz gut an. Aber Miller packt einfach zu viel Geschichte in „nur“ 122 Seiten, „300“ hat 88. Die Seitenzahl hört sich vielleicht nach viel an, aber während „300“ nur die Geschichte der Schlacht bei den Thermopylen behandelt, erzählt „Xerxes“ – wie im Titel zu erkennen – vom Niedergang des Hauses Dareios und dem Aufstieg Alexanders. Die ganzen Schauplatzwechsel und zeitlichen Sprünge haben mich ein bisschen überfordert. Deswegen weiß ich auch nach dem zweiten Lesen nicht so recht, was, wie, wo und wann passiert sein soll. Fazit Obwohl ich von der Geschichte – bzw. von der Art und Weise, wie sie erzählt wird – überfordert bin und immer noch nicht richtig verstanden, was passiert, hat der Comic einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich bin zwar nicht der größte Fan seines Stils, trotzdem gefallen mir die Bilder sehr gut.
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Zur Geschichte muss ich aber ganz ehrlich sagen, dass ich beim Lesen vollkommen verloren war. Vielleicht liegt es daran, dass ich „300“ weder gelesen, noch die Verfilmung geguckt habe. Aber wenn es sich um eine Vorgeschichte handeln soll, hätte ich nicht gedacht, dass ich Vorwissen bräuchte. Dabei fängt der Comic mit der Erzählung der Geschichte der Schlacht bei Marathon – und des ersten Marathon-Läufers, der nach Athen gelaufen ist, um die Siegesbotschaft zu verkünden – und den darauffolgenden, gescheiterten Angriff der Perser auf Athen ganz gut an. Aber Miller packt einfach zu viel Geschichte in „nur“ 122 Seiten, „300“ hat 88. Die Seitenzahl hört sich vielleicht nach viel an, aber während „300“ nur die Geschichte der Schlacht bei den Thermopylen behandelt, erzählt „Xerxes“ – wie im Titel zu erkennen – vom Niedergang des Hauses Dareios und dem Aufstieg Alexanders. Die ganzen Schauplatzwechsel und zeitlichen Sprünge haben mich ein bisschen überfordert. Deswegen weiß ich auch nach dem zweiten Lesen nicht so recht, was, wie, wo und wann passiert sein soll. Fazit Obwohl ich von der Geschichte – bzw. von der Art und Weise, wie sie erzählt wird – überfordert bin und immer noch nicht richtig verstanden, was passiert, hat der Comic einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich bin zwar nicht der größte Fan seines Stils, trotzdem gefallen mir die Bilder sehr gut.