Filme - Drama
Yes, God, Yes - Böse Mädchen beichten nicht
Yes, God, Yes - Böse Mädchen beichten nicht Filme - Drama | mit: Natalia Dyer , Timothy Simons , Wolfgang NovogratzBewertung:★★★★★ Natalia Dyer hat mit einer kleinen Rolle in "Hannah Montana – Der Film" angefangen und hat sich spätestens mit "Stranger Things" in die Köpfe eines Millionenpublikums gespielt. Die Schauspielerin, die im Jahr 1995 das Licht der Welt erblickt hat, wird bei gleichbleibender Leistung sicherlich noch lange begeistern. Alisha Boe kennen wir aus "Tote Mädchen Lügen nicht“, in der sie zunächst eine zerbrochene Figur mimt und sich dann zu einer Anführerin gegen sexuelle Ausbeute macht. In "Yes, God, Yes" geht es wieder um Sex, jedoch die schöne Variante, die Sache mit der Liebe... Handlung Als Teenager hat man es nicht leicht. Schon gar nicht, wenn man wie Alice in einem streng katholischen Haushalt im ländlichen Teil der USA aufwächst. In der Schule wird ihr beigebracht, dass Sex vor der Ehe eine Sünde ist und auch Masturbation auf direktem Weg in die Hölle führt. Alice kommt ins Grübeln: Nicht nur, weil sie sich die Sexszene aus „Titanic“ immer wieder gerne ansieht, auch beim Onlinechat lässt sie sich zu unkeuschen Handlungen hinreißen – was stimmt nur nicht mit ihr? Vier Tage in einem Kirchenlager sollen Alice wieder auf den rechten Weg bringen. Gruppenbeichten, Bibelstunden und Gebete stehen auf der Tagesordnung. Doch wie soll Alice sich hier auf ihre christlichen Werte besinnen, wenn der süße Footballstar Chris ihr ständig über den Weg läuft? Trailer BewertungWas will uns eigentlich der Film sagen. Ich frage mich diese Frage schon die ganze Zeit. Ich glaube irgendwie - obwohl es nicht stimmt -, dass "Yes, God, Yes" eine Abrechnung mit der Verlogenheit der Katholischen Kirche ist. Die Entdeckungen sind einfach so heuchlerisch, dass das Kartenhaus der treuen Christen sofort in sich zusammenfällt. Zum Glück geht der Film nicht weiter auf den unzähligen Missbrauch ein, denn sonst hätte ich seine Rolle als kritischen, anzeigenden Genre-Vertreter wahrgenommen. Es ist schon krass wie schnell die Fassade einbricht, wie sich jeder zum Moralapostel aufschwingt, um dann doch seinen niederwertigen Instinkten zu folgen. Ja, genauso ist es. Auch die Symbolik im Film erinnert an ein Zeitalter der Dunkelheit. Die Jugendgruppe hatte schließlich ihren Codex und ihr Symbol. Nicht am Arm, sondern dick und fett auf dem T-Shirt, Pulli oder der Halskette. Eine richtige Sekte.
Die aufmüpfige Alice hat kein leichtes Spiel, obwohl sie diejenige ist, die sich in Sachen Sex überhaupt nicht auskennt. Die noch keine Erfahrungen hat. Dennoch trägt sie die scharlachroten Buchstaben auf der Stirn. Was für eine Ironie der Widerstände. Das Ganze hat auch irgendwie funktioniert. Eine lockere Teenage-Komödie. Doch als "Yes, God, Yes“ sich dem Ende näherte, zerfall die Story in sich zusammen. Es wurde immer schwammiger, die Handlung verlor ihren Kurs und brachte mit seinem offenen Ende alles zum Einsturz. Ich klammere mich einfach an eine Theorie fest, wofür der Streifen nun steht, denn ansonsten stehe ich ziemlich ratlos da. Die Liebe hat gefehlt, der Sex hat gefehlt, die Aufklärung fehlt und so weiter. Nur die Kirche bekommt ihr Fett weg und das ist doch schon mal was.
Alles irgendwie ganz nett. Ab und an macht es richtig Spaß und macht Laune, doch dann eben doch nicht. Fazit "Yes, God, Yes" fährt auf See und verliert irgendwann den Kurs. Ganz ohne Drama führt der Weg mit einigen netten Szenen an Bord ins Nirgendwo. Dabei wird nur klar, dass die Kirche in ihrer reinsten Sektenform sehr heuchlerisch vor dem Herrn steht.
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Die aufmüpfige Alice hat kein leichtes Spiel, obwohl sie diejenige ist, die sich in Sachen Sex überhaupt nicht auskennt. Die noch keine Erfahrungen hat. Dennoch trägt sie die scharlachroten Buchstaben auf der Stirn. Was für eine Ironie der Widerstände. Das Ganze hat auch irgendwie funktioniert. Eine lockere Teenage-Komödie. Doch als "Yes, God, Yes“ sich dem Ende näherte, zerfall die Story in sich zusammen. Es wurde immer schwammiger, die Handlung verlor ihren Kurs und brachte mit seinem offenen Ende alles zum Einsturz. Ich klammere mich einfach an eine Theorie fest, wofür der Streifen nun steht, denn ansonsten stehe ich ziemlich ratlos da. Die Liebe hat gefehlt, der Sex hat gefehlt, die Aufklärung fehlt und so weiter. Nur die Kirche bekommt ihr Fett weg und das ist doch schon mal was.
Alles irgendwie ganz nett. Ab und an macht es richtig Spaß und macht Laune, doch dann eben doch nicht. Fazit "Yes, God, Yes" fährt auf See und verliert irgendwann den Kurs. Ganz ohne Drama führt der Weg mit einigen netten Szenen an Bord ins Nirgendwo. Dabei wird nur klar, dass die Kirche in ihrer reinsten Sektenform sehr heuchlerisch vor dem Herrn steht.