Netflix
You – Du wirst mich lieben
You – Du wirst mich liebenNetflix | mit: Penn Badgley, Elizabeth Lail, Luca PadovanBewertung:★★★★★ Das Thema Stalking wurde in den letzten Jahren - zum Glück - thematisiert und wurde öfter von der Medienwelt aufgegriffen. Der Online-Streaming Dienst Netflix leistet mit „You - Du wirst mich lieben“ einen erneuten und guten Beitrag. Mit einem sympathischen Cast trifft der Sender dabei den Nagel auf den Kopf, denn die Verführung beginnt bekanntlich mit einem Lächeln… Handlung Joe Goldberg (Penn Badgley) ist ein Buchhändler in New York. Er hat sein Geschäft vererbt bekommen. An einem verträumten sonnigen Tag betritt Guinevere Beck (Elizabeth Lail) seinen Laden und ihre unübersehbare Anziehungskraft berührt Joe sofort. Er verliebt sich in sie und wird regelrecht besessen von ihr. Eine erste Überprüfung im Internet lässt ihn nicht los und so fängt er an sie zu stalken. Beide kommen zusammen, doch Joes Besessenheit nimmt immer krassere Gesichtszüge an… Trailer Bewertung„You - Du wirst mich lieben“ war für mich recht unbekannt. Nur der automatisch abspielende Trailer im Netflix-Menü und dessen erste Hochglanzbilder weckten mein Interesse. Danach schien der Fall klar zu sein, denn der kleine Werbespot spoilerte in meinen Augen zu viel. Dennoch entschloss ich mich dazu, einen Blick zu wagen, eine Folge schadet bekanntlich nicht. Und gleich waren es wieder jene gestochen scharfe Bilder von New York, die mich magisch angezogen haben. Eine aufregende, glanzvolle und zugleich hoffnungsvolle Welt eröffnete sich.
Und dann geschah es. Joe, gut gespielt von Penn Badgley („Der große Crash“, „Einfach zu haben“) sah Guinevere Beck, ein wunderschöner Vorname. In dieser Szene veränderte sich das Bild. Wärme schwappte über, der Zuschauer merkte sofort, dass in diesem Moment etwas passierte. Von nun an, ich glaube anfangs wollte er es selbst noch nicht so wahrhaben, war Joe im Strudel. Ein Sog, der sich Beck nannte. Der Schauspieler Badgley, bekannt aus „Gossip Girl“, wo er eher einen Außenseiter spielte, verwandelte, entpuppte sich als Psychopath. Schüchtern, nett und zugleich verlockend. Alle Attribute die einen tollen Lebenspartner auszeichnen können, ein Mann der eine Konstante abgeben kann, was für die zerrissene und leidenschaftliche Beck so wichtig war.
„You“ entpuppte sich zu einem echten Hingucker. Eine Serie die richtig gut war. Bis zu dem Zeitpunkt, als es einen Moment gab, einen zufälligen. Er musste sein, sonst wäre es wohl nie zur großen Liebe gekommen, doch er wirkte inszeniert und platziert. Ein Abbruch? Nein, soweit würde ich nicht gehen. Die Ereignisse, die Handlung, waren dafür einfach zu gut. Aber es war auch nicht der einzige Moment dieser Art. Aus diesem Grund habe ich mich auch für vier Sterne entschieden und nicht für die volle Punktzahl.
Kritiker werden ins Feld führen, dass der Plot doch vorhersehbar aufgebaut ist. Nun ja, einiges konnte man sich denken und doch haben die Produzenten immer wieder eine kleine Überraschung eingebaut. Etwas, was vollkommen konträr zum Erwarteten war. Was bei mir auch für leichtes Stirnrunzeln gesorgt hat, waren Becks Freunde. Sie passten nun nicht sonderlich zu ihr. Neid und Sticheleien waren an der Tagesordnung. Warum das so war, ich darf es nicht sagen, doch es wird Euch gefallen.
Mit zunehmender Dauer verstrickt sich die Story immer mehr. Für Joe wird es immer schwieriger und es gibt immer mehr Widerstände, was auch aufs Becks Werdegang zurückzuführen ist. Doch Joe schafft es immer und immer wieder mit einer charmanten Art alle zu täuschen. Eine weitere Eigenschaft, die man wohl inne haben muss, wenn man solch ein (guter) Stalker ist. Darüber hinaus entpuppt gerade er sich als sympathische Figur. Beck agiert teilweise so konfus in ihren Entscheidungen, gerade im Liebesleben, dass man schon zu Joe sagen will, dass er sie aufgeben soll… Kleine Nebenhandlungen runden die Serie „You - Du wirst mich lieben“ ab. An dieser Stelle sei der Nachbarsjunge genannt, der wiederum den Hauptdarsteller als Antihelden herauskristallisiert. Dieses Hin und Her sowie das Auf und Ab sind die großen Aushängeschilder von „You“. Fazit „You“ ist eine tolle Serie, die absolut süchtig macht. Kein Wunder, dass eine zweite Staffel bestellt ist. Allerdings gibt es Kleinigkeiten, wie einige Zufälle, die die Bestnote von fünf Geek-Whisper-Sternen verhindert.
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Und dann geschah es. Joe, gut gespielt von Penn Badgley („Der große Crash“, „Einfach zu haben“) sah Guinevere Beck, ein wunderschöner Vorname. In dieser Szene veränderte sich das Bild. Wärme schwappte über, der Zuschauer merkte sofort, dass in diesem Moment etwas passierte. Von nun an, ich glaube anfangs wollte er es selbst noch nicht so wahrhaben, war Joe im Strudel. Ein Sog, der sich Beck nannte. Der Schauspieler Badgley, bekannt aus „Gossip Girl“, wo er eher einen Außenseiter spielte, verwandelte, entpuppte sich als Psychopath. Schüchtern, nett und zugleich verlockend. Alle Attribute die einen tollen Lebenspartner auszeichnen können, ein Mann der eine Konstante abgeben kann, was für die zerrissene und leidenschaftliche Beck so wichtig war.
„You“ entpuppte sich zu einem echten Hingucker. Eine Serie die richtig gut war. Bis zu dem Zeitpunkt, als es einen Moment gab, einen zufälligen. Er musste sein, sonst wäre es wohl nie zur großen Liebe gekommen, doch er wirkte inszeniert und platziert. Ein Abbruch? Nein, soweit würde ich nicht gehen. Die Ereignisse, die Handlung, waren dafür einfach zu gut. Aber es war auch nicht der einzige Moment dieser Art. Aus diesem Grund habe ich mich auch für vier Sterne entschieden und nicht für die volle Punktzahl.
Kritiker werden ins Feld führen, dass der Plot doch vorhersehbar aufgebaut ist. Nun ja, einiges konnte man sich denken und doch haben die Produzenten immer wieder eine kleine Überraschung eingebaut. Etwas, was vollkommen konträr zum Erwarteten war. Was bei mir auch für leichtes Stirnrunzeln gesorgt hat, waren Becks Freunde. Sie passten nun nicht sonderlich zu ihr. Neid und Sticheleien waren an der Tagesordnung. Warum das so war, ich darf es nicht sagen, doch es wird Euch gefallen.
Mit zunehmender Dauer verstrickt sich die Story immer mehr. Für Joe wird es immer schwieriger und es gibt immer mehr Widerstände, was auch aufs Becks Werdegang zurückzuführen ist. Doch Joe schafft es immer und immer wieder mit einer charmanten Art alle zu täuschen. Eine weitere Eigenschaft, die man wohl inne haben muss, wenn man solch ein (guter) Stalker ist. Darüber hinaus entpuppt gerade er sich als sympathische Figur. Beck agiert teilweise so konfus in ihren Entscheidungen, gerade im Liebesleben, dass man schon zu Joe sagen will, dass er sie aufgeben soll… Kleine Nebenhandlungen runden die Serie „You - Du wirst mich lieben“ ab. An dieser Stelle sei der Nachbarsjunge genannt, der wiederum den Hauptdarsteller als Antihelden herauskristallisiert. Dieses Hin und Her sowie das Auf und Ab sind die großen Aushängeschilder von „You“. Fazit „You“ ist eine tolle Serie, die absolut süchtig macht. Kein Wunder, dass eine zweite Staffel bestellt ist. Allerdings gibt es Kleinigkeiten, wie einige Zufälle, die die Bestnote von fünf Geek-Whisper-Sternen verhindert.